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Zwangsversteigerung in Amtsgericht Graz-West

Eigentumswohnung in 8020 Graz

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum

Objektgröße: 80,82 m²
KG 63104 Lend EZ 1476 hievon 70/8492-Anteile B-LNR 136 mit WE an W71Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 1440/1 im Ausmaß von 6268 m², davon 1911 m² Bauf.(10) und 43573 m² Gärten(10), hievon 70/8492-Anteile B-LNR 136 mit WE an W71 im Haus Papiermühlgasse 38, 8020 GrazDie Bewertungsliegenschaft liegt im IV. Grazer Stadtbezirk Lend und ist über die Mariengasse und die Papiermühlgasse erreichbar, die Wohn- und Verkehrslage ist als normal zu bezeichnen. Die Bewertungsliegenschaft ist vielecksförmig und mit den beiden mehrgeschossigen Wohnhäusern Papiermühlgasse 36 und 38 sowie mit einem Parkdeck, bestehend aus Untergeschoss und Obergeschoss, bebaut.Die gegenständliche Wohnung liegt im 12. Obergeschoss des Hauses mit der ON 38, es handelt sich dabei um das südliche der beiden Wohnhäuser, der Zugang in das Wohnhaus erfolgt an der Nordseite, die Erschließung der einzelnen Wohnungen erfolgt über das zentrale Stiegenhaus und über zwei Personenaufzüge.Die Allgemeinflächen umfassen innere Verkehrswege, Feuerwehrauffahrtsflächen, allgemeine Grünflächen sowie einen Spielplatz; zur Abstellung von Kraftfahrzeugen steht den Wohnungseigentümern ein Parkdeck zur Verfügung.Weitergehende Infrastruktureinrichtungen und Möglichkeiten zur Deckung der Erfordernisse des täglichen Bedarfes sind in der Umgebung grundsätzlich in fußläufiger Erreichbarkeit vorhanden.Die Liegenschaft ist der Lage entsprechend voll erschlossen und verfügt über Stromanschluss, Anschluss an die städtische Wasserversorgung und an das städtische Kanalnetz, die Müllabfuhr erfolgt über die Holding Graz.Die Bewertungsliegenschaft ist im Flächenwidmungsplan der Stadt Graz als „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,6 bis 1,2 ausgewiesen, diese Ausweisung entspricht auch jener der benachbarten Liegenschaften, welche überwiegend ebenfalls mit mehrgeschossigen Wohnhausanlagen bebaut sind, lediglich südlich der Mariengasse und westlich der Babenbergerstraße bestehen Ausweisungen als Gewerbegebiet.Die Wohnhausanlage mit der Adresse Papiermühlgasse 36 und 38 wurde aufgrund der Baubewilligung vom 20.12.1968 bzw. 14.05.1970 errichtet, die Wohnungsübergabe erfolgte Ende 1973, die Benützungsbewilligung wurde mit Bescheid vom 25.07.1974 erteilt, der bauliche Bestand des Wohnhauses Papiermühlgasse 38 umfasst 3 Kellergeschosse, Erdgeschoss und 15 Obergeschosse. Die Bauweise und Ausstattung des Objektes entsprechen weitgehend dem im Errichtungszeitpunkt üblichen Standard des sozialen Wohnbaus, wobei Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden (thermische Sanierung im Jahr 2012, Fenstererneuerungen, etc.), das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet, den oberen Abschluss bildet ein Flachdach.Die vertikale Erschließung der einzelnen Stockwerke erfolgt über ein in das Gebäude eingebautes Stiegenhaus durch zweiläufige Stiegenanlagen mit Halbpodesten, weiters sind zwei Personenaufzüge vorhanden.Die bewertungsgegenständliche Wohnung W 71 liegt im 12. Obergeschoss des Hauses Papiermühlgasse 38 und ist nach Nordwesten bzw. Südosten hin ausgerichtet.Gemäß dem der Wohnungseigentumsbegründung zu Grunde liegenden Nutzwertgutachten besteht diese Wohnung aus: Flur, Garderobe, Bad, WC, Küche, Abstellraum, 3 Zimmer mit einer Nutzfläche von 80,82 m², weiters verfügt die Wohnung über eine nach Südsüdost orientierte Loggia (Fliesenbelag, massive Brüstung) und ist dieser ein Kellerabteil zugeordnet. Die Beheizung der Wohnung erfolgt über die Heizanlage des Wohnhauses, zur Raumheizung sind Radiatoren bzw. ein Handtuchtrockner im Bad vorhanden.Die Belichtung der Räume erfolgt über neuere Fensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und Rollläden als Sonnenschutz, die Loggia wird über eine bauartgleiche Fenstertüre erschlossen.Die Wohnung wurde innen laut Information im Jahr 2019 generalsaniert und weist einen dementsprechend guten Ausstattungsstandard auf:Bei den Türen handelt es sich grundsätzlich um Vollbautüren mit Umfassungszargen bzw. um eine Nurglastüre beim Bad, es sind Fliesenbeläge und Designböden vorhanden, die Wandoberflächen und Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt bzw. in den Sanitärräumen verfliest.Die Sanitärausstattung umfasst im Bad einen Waschtisch und eine Dusche, das WC ist mit einem Stand-WC ausgestattet, im Esszimmer ist ein Klima-Splitgerät montiert.Aufgrund der Lage im 12. Obergeschoss ist ein schöner Ausblick über das Stadtgebiet von Graz und den Schloßberg gegeben. Der Bau- und Erhaltungszustand der allgemeinen Teile der Liegenschaft entspricht weitgehend dem Baualter der Wohnhausanlage unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit durchgeführten Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten und kann als durchaus gut bis sehr gut bezeichnet werden, ebenso der Zustand im Wohnungsinneren.Die vorhandene Kücheneinrichtung wird nicht als Zubehör im Sinne des ABGB qualifiziert.An solchen sind befestigte Zufahrts- und Zugangsflächen sowie allgemeine Grünflächen vorhanden. Aus dem Wohnungseigentumsvertrag ergibt sich, dass Eigentümer von Wohnungen im Hause Papiermühlgasse 38 ausschließlich das erste Geschoss des Parkdecks nutzen dürfen, nur der nicht überdachte Teil des Parkdecks darf von allen Eigentümern genutzt werden. Laut Information durch die verpflichtete Partei wird die Wohnung eigengenutzt und sollen keinerlei Bestandsverhältnisse bestehen. Aufwandsvorschreibung der Hausverwaltung:Instandhaltung € 85,86Verwaltungskosten € 30,62Heizkosten € 68,67Betriebskosten € 166,17IK-Sonderzahlung III € 76.04Umsatzsteuern € 33,41Gesamt € 460,77Hinsichtlich der bewertungsgegenständlichen Wohnung haftet derzeit ein Sanierungsdarlehen in Höhe von € 8.520,44 aus, welches bis zum 31.12.2026 mit der IK-Sonderzahlung III zurückbezahlt wird.Der Stand der Rücklage für das Wohnhaus Papiermühlgasse 38 beträgt zum 31.12.2019 rund € 56.000,00 und sind derzeit keine umfangreicheren Instandsetzungsmaßnahmen im Gange, geplant bzw. notwendig.Hinsichtlich der Parkplatzregelung wird auf Punkt X. In dem dem Langgutachten beiliegenden Auszug des Kaufvertrages verwiesen.Es ist kein Zubehör vorhanden.Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Das Vadium beträgt: EUR 20.400,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen mit der Abweichung laut Beschluss oben zu Grunde zu legen.Ohne Anrechnung auf das Meistbot ist zu übernehmen:C-LNR 1 a 16347/1970 DIENSTBARKEIT Errichtung und Betrieb einer Umspannstation auf Gst 1440/1 gem Vertrag 1967-10-13 für Gst 646 EZ 256 KG JakominiSie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.Näheres siehe Langgutachten!
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Die vorhandene Kücheneinrichtung wird nicht als Zubehör im Sinne des ABGB qualifiziert.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG

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Objekt Daten

ID : Identifikationsnummer für die eindeutige Zuordnung des Objekts.
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Termin : Datum und Uhrzeit der Versteigerung.
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Verkehrswert : Festgesetzter Verkehrswert gemäß Gutachten.
204.000 €

Adresse : Vollständige Anschrift des zu versteigernden Objektes.
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Geringstes Gebot : Sollten die Wertgrenzen weggefallen sein, wird automatisch die 5/10-Wertgrenze angezeigt. Weitere Informationen zu den Wertgrenzen finden Sie im zweiten Teil des Katalogs.
102.000 €

Dokumente : Auflistung der durch das Gericht zur Verfügung gestellten Dokumente (mit entsprechenden Links in der Online-Version): • Amtliche Bekanntmachung • Exposé • Gutachten • Bilder
Foto(s), Kurzgutachten, Langgutachten,

Aktualisiert am : Datum der letzten Aktualisierung durch das Amtsgericht.
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