Geprüfter Webshop SiegelGeprüfter Webshop Siegel

Zwangsversteigerung in Amtsgericht Josefstadt

Eigentumswohnung in 1070 Wien

Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Grundstücksgröße: 1.194 m²
Objektgröße: 168,04 m²
Wohnungseigentum in Zinshaus in 1070 Wien, Hermanngasse 6; Haus in ordentlich-gutem Zustand, errichtet vor 1900; gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, sehr gute Infrastruktur; Liftgemeinsame Versteigerung von BLNR 54 + 55:32/2130 Anteile (BLNR 54) verbunden mit Wohnungseigentum an Büro 42 und 151/2130 Anteile (BLNR 55) verbunden mit Wohnungseigentum an W 41 K.Abt. 8;Gesamtnutzfläche der zusammengelegten Anteile rd 154 m² und 95 m² Terrasse; Wohnung im 1. Stock des Hoftrakts, sämtliche Fenster in den Innenhof; durchschnittlich-guter Erhaltungszustand; 4 Zimmer, kleines Kabinett, Wohnküche, Vorräume und Gänge, Bad, 2 WCs, Schrankraum, Kellerabteil;Im Rahmen der Befundaufnahme wurde festgestellt, dass die beiden bewertungsrelevanten Wohnungseigentumsobjekte zum Bewertungsstichtag zusammengelegt sind. Augenscheinlich wurden im Zuge der Zusammenlegung die innere Anordnung der Räume/Raumaufteilung sowie auch die Raumwidmungen verändert. Im ggst. Fall wurde aber durch die Zusammenlegung auch die Zahl der WE-Objekte reduziert (von 2 auf 1) & die Widmung der WE-Objekte von „Büro bzw. Wohnung“ auf nur mehr „Wohnung“ verändert. Der nachfolgende Plan & die Skizze zeigen die wesentlichen Abweichungen zum bewilligten Planstand. Im Zuge der Zusammenlegung wurde offensichtlich auch ein Teil des Hausflures (im Bereich der ehem. Wohnungseingangstüren der Objekte W 41 und Büro 42) in den Wohnungsverband einbezogen und der Zugang zu Top 42 verschlossen und in diesem Bereich ein WC eingebaut. Darüber hinaus wurde im Stiegenhaus, vor der verbliebenen Wohnungstür für das ggst. Objekt (ein gemeinsamer Eingang) sowie der Wohnungstür zur Nachbarwohnung W 43 eine Glastür hergestellt – die idR versperrt ist und wird damit dieser Gangbereich vom übrigen Stiegenhaus abgetrennt. Für die vorgefundenen Umbaumaßnahmen konnten weder im Bauakt der Liegenschaft noch in der Überwachung entsprechende Einreichunterlagen (Bewilligungen, Planunterlagen, etc.) gefunden werden. Es ist daher davon auszugehen, dass diese Umbaumaßnahmen ohne Bewilligung – d.h. konsenslos – erfolgten.Prinzipiell handelt es sich bei den Wänden zwischen einzelnen WE-Objekten um Allgemeinteile der Liegenschaft, die im Miteigentum aller Wohnungseigentümer stehen. Ein Durchbruch zwischen den Wohnungseigentumsobjekten stellt daher generell bereits einen Eingriff in die Allgemeinteile der Liegenschaft dar & ist wohnungseigentumsrechtlich zu genehmigen. Erfahrungsgemäß werden solche Eingriffe von Wohnungseigentümergemeinschaften durchaus häufig geduldet, es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf.Im ggst. Fall wurde darüber hinaus eine Hausflur-Fläche in das Wohnungseigentumsobjekt einbezogen und wurde ein Zugang verschlossen. Dies stellt jedenfalls einen Eingriff in die Allgemeinteile der Liegenschaft bzw. in das äußere Erscheinungsbild dar.Die ggst. Liegenschaft EZ 294 mit dem GSt. Nr. 980 ist relativ eben gelegen, polygonal ausge-staltet (L-förmig) und verfügt gem. Grundbuch über eine Grundstücksfläche von 1.194m². Auf der Liegenschaft befindet sich ein vermutlich im Jahr 1806 erbautes, als Gründerzeit-Seitenflügelhaus ausgeführtes, Gebäude („Zum Ritter St. Georg“), das über ein Kellergeschoß, straßenseitig über 3 Geschoße über Niveau (EG-2. OG), hofseitig über 4 Geschoße über Niveau (EG-3. OG), jeweils mit ausgebautem Dachgeschoß, verfügt. Ein Aufzug ist vorhanden.Die, aus den ggst. WE-Objekten zusammengelegte Wohnung liegt im 1. Stock des Hoftraktes. Das ehem. „Büro Top 42“ bzw. dessen Räumlichkeiten waren/sind ausschließlich westseitig ausgerichtet. Die „Wohnung Top 41“ ist ost- und westseitig auf die Innenhöfe ausgerichtet und verfügt im Bereich des hinteren Innenhofs über eine Terrasse. Die im Bestandsplan vom 22.11.1999 ausgewiesenen (Nutz)flächen entsprechen dem Nutzwertgutachten (NWG) vom 18.12.1996. Entsprechend den vorliegenden Unterlagen verfügt die ggst. Wohnung über eine Nutzfläche von 153,77 m², darüber hinaus über eine Freifläche (Terrasse) im Ausmaß von 95,14 m². Weiters verfügt das Top 41 lt. NWG über ein Kellerabteil im Ausmaß von 1,79 m² (WE-Zubehör). bestandfrei; BK brutto 374,44 € und RL brutto 223,38 € (Stand 08/2020)auf das sehr ausführliche Gutachten und die darin enthaltenen Bilder wird explizit hingewiesen!!

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: 1220 Wien, Donau-City-Straße 7, Melia Hotel Vienna, Bankettraum „The Golden Wave I“

favouriteLoadingAls Favoriten speichern

Objekt Daten

ID : Identifikationsnummer für die eindeutige Zuordnung des Objekts.
Jetzt Testzugang sichern

Termin : Datum und Uhrzeit der Versteigerung.
Jetzt Testzugang sichern

Verkehrswert : Festgesetzter Verkehrswert gemäß Gutachten.
789.000 €

Adresse : Vollständige Anschrift des zu versteigernden Objektes.
Jetzt Testzugang sichern

Geringstes Gebot : Sollten die Wertgrenzen weggefallen sein, wird automatisch die 5/10-Wertgrenze angezeigt. Weitere Informationen zu den Wertgrenzen finden Sie im zweiten Teil des Katalogs.
552.300 €

Dokumente : Auflistung der durch das Gericht zur Verfügung gestellten Dokumente (mit entsprechenden Links in der Online-Version): • Amtliche Bekanntmachung • Exposé • Gutachten • Bilder
Foto(s), Grundriss(e), Kurzgutachten, Lageplan, Langgutachten,

Aktualisiert am : Datum der letzten Aktualisierung durch das Amtsgericht.
Jetzt Testzugang sichern

Mehr erfahren > 7 Tage kostenlos Testen > Weitere Versteigerungen >