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Zwangsversteigerung in Amtsgericht Tulln

Gewerbe in 3004 Ried am Riederberg

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.203 m²
Objektgröße: 432,00 m²
Die zu bewertende Liegenschaft EZ 200 KG 20173 Ried am Riederberg besteht aus dem Grundstück 507/1. Das Grundstück liegt gemäß Grundbuchauszug im Grenzkataster und weist eine Fläche von gesamt 1.203 m² auf. Laut Nutzungsbezeichnung des Grundbuches sind beim Grundstück 507/1 als „Baufläche-Gebäude“ 432 m² und als „Sonstiges“ 771 m² ausgewiesen. Die Realität liegt am Siedlungsrand nordöstlich vom Zentrum des Ortes Ried am Riederberg an der vorbeiführenden Bundesstraße B1 in der Flächenwidmung „Bauland-Betriebsgebiet“. In einem Umkreis von ca. 100 m Richtung Westen und Osten bzw. ca. 20 m Richtung Süden, befinden sich die Liegenschaften in der Widmung „BW – Bauland-Betriebsgebiet“. Entlang der nördlichen Grundgrenze verläuft die Bundesstraße B1. In westlicher Richtung erstreckt sich das Ortsgebiet von Ried am Riedberg bzw. befinden sich umliegend im Anschluss an des Bauland landwirtschaftlich genutzte Flächen in der Flächenwidmung „Grünland, Land- und Forstwirtschaft“.Das Grundstück bildet in der Natur einen annähernd trapezförmigen Grundriss samt einem Betriebsgebäude entlang der südwestlichen Grundstücksgrenze. Das 1-geschossige und teilweise 2-geschossige Betriebsgebäude wurde in Massivbauweise mit einem Satteldach (Erd- und Obergeschoss) errichtet. Der trapezförmige Grundriss des Betriebsgebäudes weist die Abmessungen laut Einreichplan von Länge x Breite = verlaufend von ca. 36,0 m bis 40,5 m x 10 m auf. Die Traufenhöhe beträgt laut Einreichplan ca. 5,0 m bzw. 6,0 m sowie die Firsthöhe ca. 7,5 m über dem Geländeniveau. Im Erdgeschoss, welches von Norden betreten werden kann, befinden sich die allgemeinen Betriebsräume, welche als Werkstätte und Lager genutzt werden. Die Erschließung des Obergeschosses erfolgt innen über eine gegenläufige Massivtreppe. Der westliche Teil des Obergeschosses wurde als Lagerraum mit einem Laubengang an der nördlichen Gebäudeseite baubehördlich bewilligt. Im Obergeschoss wurde der Laubengang entgegen der baubehördlichen Bewilligung an der südlichen Grundstücksgrenze ausgeführt und 3 gesonderte Nutzungseinheiten hergestellt. Das Gebäude entspricht nicht der baubehördlichen Bewilligung. Laut Auskunft des Bauamtes der MG Sieghartskirchen liegt im Bauakt keine Fertigstellungsmeldung auf und es wäre die baubehördliche Bewilligung bzw. der Genehmigungsbescheid der BH Tulln vom 28.05.1998 somit hinsichtlich des Konsenses zu prüfen. Nach Auskunft des Bauamtes ist keine nachträgliche baubehördliche Bewilligung der abgeänderten Gebäudehöhe sowie abgeänderte Ausführung des 1. Stocks möglich. Dazu liegt ein Bescheid der BH Tulln vom 05.07.2000 vor. Weiters erfolgte eine Zurückweisung der BH Tulln vom 25.04.2005 sowie des Amtes der NÖ Landesregierung vom 24.06.2006 über den Antrag vom 01.03.2002 zur Abänderungen des 1. Stockes, welcher nicht entsprechend der gewerberechtlichen und baubehördlichen Bewilligung errichtet wurden. Entsprechend den Angaben des Bauamtes der MG Sieghartskirchen ist ein Rückbau erforderlich. Das Grundstück ist mit einer massiven Mauer eingefriedet und kann an der nordöstlichen Ecke über eine manuell zu öffnende, provisorische Gitterabsperrung betreten werden. Entlang der nördlichen Grundgrenze verläuft eine Humusfläche als Sickerstreifen bzw. ist die restliche Fläche asphaltiert oder als Betonfläche befestigt. Das Grundstück bzw. Gebäudeinnere hinterläßt beim Betreten den Eindruck, (wie er auch in den gewässerpolizeilichen und abfallrechtlichen Aufträgen gem. Bescheiden der BH Tulln dokumentiert ist) nämlich den einer chaotischen Ansammlung von Autowracks, Maschinen und Getrieben, Gebinden, Autoreifen, Holz- und Türelementen, Sperrmüll und anderen Müll. Weiters hat ein Teil des Gebäudes (Lagerhalle-Ersatzteile) im Jahr 2020 gebrannt und es ist dadurch zu Schäden und Verunreinigungen gekommen. Die Liegenschaft scheint weder im Altlastenatlas noch im Verdachtsflächenkataster auf. Die BH Tulln hat mit Bescheid TUW2-WA-2051/001 vom 20.05.2020 einen gewässerpolizeilichen Auftrag erteilt, zur Beurteilung, ob eine Bodenkontamination vorliegt bzw. zur Abschätzung allfälliger Entsorgungskosten wurde ein Sachverständiger beigezogen. Das diesbezügliche Gutachten ist im Anhang als Beilage ./6 beigelegt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der Feststellungen im Gutachten des SV und ermittelten Sanierungskosten als Orientierungshilfe. Weitere Untersuchungen wurden vom SV nicht angestellt, bzw. können vorliegende Kontaminierungen nur im Zuge der Durchführung der Sanierungsarbeiten präzisiert werden.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 500,00 EUR

Versteigerungsort: Bezirksgericht Tulln,Albrechtsgasse 10,3430 Tulln,Verhandlungssaal I, 1.Stock

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Objekt Daten

ID : Identifikationsnummer für die eindeutige Zuordnung des Objekts.
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Termin : Datum und Uhrzeit der Versteigerung.
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Verkehrswert : Festgesetzter Verkehrswert gemäß Gutachten.
51.500 €

Adresse : Vollständige Anschrift des zu versteigernden Objektes.
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Geringstes Gebot : Sollten die Wertgrenzen weggefallen sein, wird automatisch die 5/10-Wertgrenze angezeigt. Weitere Informationen zu den Wertgrenzen finden Sie im zweiten Teil des Katalogs.
25.750 €

Dokumente : Auflistung der durch das Gericht zur Verfügung gestellten Dokumente (mit entsprechenden Links in der Online-Version): • Amtliche Bekanntmachung • Exposé • Gutachten • Bilder
Foto(s), Grundriss(e), Kurzgutachten, Lageplan, Langgutachten,

Aktualisiert am : Datum der letzten Aktualisierung durch das Amtsgericht.
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