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Zwangsversteigerung in Amtsgericht Voitsberg

Gewerbe in 8572 Bärnbach

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 3.847 m²
Objektgröße: 1.863,25 m²
Die Liegenschaft EZ 1020 KG 63303 Bärnbach umfasst die Grundstücke 705/6 sowie 705/7, die Liegenschaft EZ 1031 KG 63303 Bärnbach besteht aus dem Grundstück 705/5 und grenzt im Nordwesten unmittelbar an die EZ 1020 bzw. die Grundstücke 705/6 sowie 705/7 an. Die drei Grundstücke stellen in der Natur eine wirtschaftliche Einheit dar und befinden sich in der Stadtgemeinde Bärnbach. Die Liegenschaften sind unter der Orientierungsnummer „Oberdorfer Straße 27“ situiert und liegen rund 1,6 km vom Hauptplatz Bärnbach entfernt. Der Autobahnzubringer Mooskirchen befindet sich in einer Entfernung von etwa 15,8 km. Die Gewerbelage und die Verkehrslage können als gut bezeichnet werden.Die verkehrstechnische Erschließung der Liegenschaften erfolgt über die öffentliche, asphaltierte Oberdorfer Straße und anschließend über das Privatgrundstück 705/7. Die Zufahrt am eigenen Grundstück ist asphaltiert. Die üblichen Nahversorger sind in der näheren Umgebung mit einem Fahrzeug erreichbar. Die EZ 1020 KG 63303 Bärnbach weist laut Grundbuchauszug ein Gesamtausmaß von 2.784m² auf, die EZ 1031 KG 63303 Bärnbach ist mit einer Gesamtfläche von 1.063m² im Grundbuch ausgewiesen. Die Gesamtfläche beider Liegenschaften beträgt 3.847m².Die Grundstücke haben gemeinsam eine unregelmäßige Grundstücksform und sind nahezu eben. Die maximale Länge der Grundstücke beträgt rund 117m, die maximale Breite beläuft sich auf etwa 50m. Auf der Liegenschaft wurde ein nicht unterkellertes Betriebsgebäude mit einem Erdgeschoss und teilweise mit einem Obergeschoss erbaut. Des Weiteren sind auf der Liegenschaft ein Gartenhaus sowie asphaltierte Flächen situiert. Die gemeinsame Zufahrt zu den Liegenschaften erfolgt über die asphaltierte Oberdorfer Straße, Grundstück 753 – öffentliches Gut – und anschließend über das Eigengrundstück 705/7. Eine weitere Zufahrt gibt es auf Grundstück 705/5. AufschließungDie Liegenschaft verfügt über einen Stromanschluss, sowie über einen Anschluss an das öffentliche Wasser- und Kanalnetz.FlächenwidmungGemäß derzeit gültigem Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Bärnbach sind die Bewertungsgrundstücke 705/6, 705/7 und 705/5 als Gewerbegebiet (GG) mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,6 ausgewiesen. Darüber hinaus liegen die Liegenschaften im Bergbaugebiet. BodenkontaminierungEtwaige Kontaminierungen des Erdreiches im Bereich der gegenständlichen Liegenschaften sind durch bloßen Augenschein nicht feststellbar und finden im Gutachten keine Berücksichtigung. Im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas sind die Grundstücke 705/6, 705/7 und 705/5 nicht verzeichnet. EnergieausweisEs liegt kein Energieausweis laut Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) vor bzw. wurde keiner der zeichnenden Sachverständigen übermittelt. Sonstige FeststellungenGemäß Mitteilung seitens der Stadtgemeinde Bärnbach besteht per 26.2.2024 ein Abgabenrückstand in der Höhe von € 3.136,01.Die Sachverständige weist darauf hin, dass für die diversen Abänderungen keine Baubewilligungen vorliegen. Es muss daher bei der zuständigen Baubehörde um eine nachträgliche Baubewilligung angesucht werden, wobei auch mit Abbruchbescheiden zu rechnen ist. Darüber hinaus sind ebenso die gewerberechtlichen Bewilligungen noch abzuklären. Der straßenseitige Tankraum war bei der Besichtigung nicht zugänglich. Im Betriebsgebäude mit Wohnung ist diverser Unrat gelagert. Die anfallenden Abtransport- und Entsorgungskosten des Unrates wurden im Rahmen der Verkehrswertermittlung nicht berücksichtigt. Die gegenständlichen Liegenschaften sind im Grundsteuerkataster eingetragen und wurden somit nicht vermessen. Bei Grundstücken im Grundsteuerkataster sind die Grenzen nicht rechtsverbindlich festgelegt. Bezüglich des tatsächlichen Verlaufes der Grundstücksgrenzen empfiehlt die Sachverständige, einen Geometer mit der Vermessung der Liegenschaften zu beauftragen. Als Grundlage für die Bewertung wurden die in den Grundbuchauszügen ausgewiesenen Gesamtflächen der EZ 1020 und der EZ 1031 beide KG 63303 Bärnbach herangezogen.ObjektbestandBeschreibung Betriebsgebäude mit Wohnung „Oberdorfer Straße 27“Im Bauakt der Stadtgemeinde Bärnbach sind seit dem Jahr 1973 umfangreiche Neu-, Zu- und Umbauten dokumentiert. Eine Lageskizze vom „Autohaus Weitzer“ mit den diversen Baujahren liegt zur Erklärung dem Verkehrswertgutachten bei. Die Baubewilligung für die Errichtung eines Autospenglereibetriebes wurde von der zuständigen Baubehörde, der damaligen Marktgemeinde Bärnbach, im Jahr 1973 erteilt. Die diesbezügliche Benützungsbewilligung wurde im Jahr 1974 ausgestellt. Das gegenständliche Objekt wurde in Stahlkonstruktionsbauweise erbaut und ist mit einem Satteldach in Welleterniteindeckung ausgestattet. Das Gebäude ist nicht unterkellert und umfasst ein Erdgeschoss. Das Erdgeschoss besteht aus einem Abstellraum, einer Halle, zwei Büroräumen, einem Lacklager, einem Aufenthaltsraum, einem Waschraum, einem WC, einem Spritzraum sowie einem Heiz- und Tankraum. Der Zugang zur Autospenglerei erfolgt über den Innenhof nordostseitig. Der Eingang zum Tankraum befindet sich separat straßenseitig zur „Oberdorfer Straße“. Dieser Heizraum beheizt laut Angaben die Lackierkabine. Die Gesamtnutzfläche des Autospenglereibetriebes beträgt ca. 267,38m². Die Baubewilligung für den Werkstättenzubau nordostseitig wurde im Jahr 1975 erteilt. Die dazugehörige Benützungsbewilligung wurde im Jahr 1977 zugestellt. Der Zubau wurde in Ziegelmassivbauweise errichtet und ist mit einem Satteldach in Welleterniteindeckung zugedeckt. Der nicht unterkellerte Zubau besteht aus einem Erdgeschoss und einem Obergeschoss. Das Obergeschoss ist durch ein innenliegendes Stiegenhaus erschlossen. Im Erdgeschoss sind ein Verkaufsraum, ein Waschraum und ein Heizraum untergebracht. Die Nutzfläche im Erdgeschoss beläuft sich auf etwa 107,07m². Die betriebszugehörige Wohnung im Obergeschoss beinhaltet einen Gang, ein WC, ein Bad, eine Küche, ein Büro und drei Zimmer. Die Nutzfläche im Obergeschoss hat ca. 100,50m². Insgesamt weist der Werkstättenzubau eine Nutzfläche von etwa 207,57m² auf. Eine weitere Baubewilligung für den Zubau beim Werkstättengebäude (Abstellraum) auf der Südostseite wurde von der Stadtgemeinde Bärnbach im Jahr 1977 erteilt. Die Benützungsbewilligung wurde im Jahr 1980 gewährt. Der Zubau wurde in Ziegelmassivbauweise hergestellt und mit einem Satteldach in Welleterniteindeckung versehen. Der Zubau ist erdgeschossig und besteht aus einem Raum, in dem derzeit die Prüfstrecke mit einem 5t Scherenprüfer, der Abgastester sowie der Spurstand für die KFZPickerlprüfstelle untergebracht sind. Der „Abstellraum“ verfügt außerdem über zwei Hebebühnen mit je maximal 4.000kg und einer Hebebühne mit höchstens 3.500kg. Die Nutzfläche beläuft sich auf ungefähr 301,10m². Darüber hinaus wurde von der Baubehörde eine Baubewilligung für ein Gartenhaus im Jahr 1980 ausgestellt. Die Benützungsbewilligung wurde im Jahr 1981 erlassen. Das Gartenhaus ist ostseitig separat situiert und wurde in Holzbauweise erbaut. Das Gartenhaus ist mit einem Satteldach ausgestattet und hat eine Nutzfläche von ca. 26,20m². Die Baubewilligung für die Errichtung von 6 Einstellplätzen und einer Einfriedungsmauer wurde im Jahr 1980 erwirkt. Die Benützungsbewilligung erfolgte im Jahr 2003. Die Einstellplätze befinden sich im Osten direkt an der Grundstücksgrenze und wurden in Ziegelmassivbauweise errichtet. Die Dacheindeckung des Pultdaches wurde mit Trapezblech ausgeführt. Die Einstellplätze haben eine Nutzfläche von etwa 110,00m². Des Weiteren wurde die Baubewilligung für die Errichtung eines Waschbox-, Lager- und Bürozubaues im Jahr 1981 erwirkt. Die Benützungsbewilligung wurde von der zuständigen Baubehörde nicht erteilt. Der Zubau grenzt im Osten direkt an die Grundstücksgrenze und ist nicht unterkellert. Er besteht aus einem Erdgeschoss sowie einem Obergeschoss und wurde in massiver Bauweise ausgeführt. Das Erdgeschoss beinhaltet ein Stiegenhaus, zwei Vorräume, ein WC, einen Lagerraum, einen Abstellraum, einen Büroraum und eine Waschbox=Garage. Die Nutzfläche im Erdgeschoss beläuft sich auf etwa 145,80m². Im Obergeschoss sind zwei Vorräume, ein WC, ein Bad, ein Sitzungszimmer und ein Zimmer untergebracht. Darüber hinaus gibt es eine überdachte, geschlossene Terrasse sowie einen Balkon. Die Nutzfläche im Obergeschoss hat etwa 74,20m². Insgesamt weist der Waschbox-, Lager- und Bürozubau eine Nutzfläche von ca. 220,00m² auf. Die Baubewilligung für den Lagerhallenzubau im Nordwesten straßenseitig wurde von der Stadtgemeinde Bärnbach im Jahr 1985 erteilt, eine Benützungsbewilligung wurde von der Baubehörde nicht ausgestellt. Der Lagerhallenzubau wurde nicht unterkellert in Betonskelettbauweise bzw. mit Ziegelmauerwerk erbaut und umfasst ein Erdgeschoss. Der Dachstuhl ist eine Fachwerkeisenkonstruktion und als Satteldach mit Welleterniteindeckung ausgeführt. Die Nutzfläche beträgt etwa 353,00m². Der Lagerhallenzubau besitzt eine eigene, asphaltierte Zufahrt von der öffentlichen „Oberdorfer Straße“. Die Baubewilligung und die Benützungsbewilligung für die Flugdacherweiterung (Lagerhallen) wurden von der Baubehörde nicht erteilt. Am Einreichplan aus dem Jahr 1986 ist jedoch ein Baugenehmigungsstempel ersichtlich. Der in der Natur vorhandene, erdgeschossige Lager- und Bürokomplex wurde anders gebaut und ist daher in der bestehenden Form nicht genehmigt. Die Flugdacherweiterung wurde in Massivbauweise errichtet und ist mit einem Pultdach in Welleterniteindeckung ausgestattet. Die verbaute Fläche weist ca. 241,00m² auf. Im Bereich der 6 Einstellplätze wurde in Richtung Innenhof im Jahr 1990 um die Bewilligung zur Errichtung eines überdachten Abstellplatzes angesucht. Die Stadtgemeinde Bärnbach erteilte keine Baubewilligung für den Abstellplatz. In der Natur gibt es den geschlossenen Abstellplatz, der mit den Einstellplätzen zusammengelegt wurde. Der Abstellplatz ist in Massivbauweise hergestellt und mit einem Pultdach in Welleterniteindeckung ausgestattet. Die Nutzfläche beläuft sich auf etwa 81,00m². Entlang der östlichen Grundstücksgrenze sind noch erdgeschossige Garagen- und Lagerboxen mit einer Nutzfläche von ungefähr 56,00m² situiert. Diese sind als Altbestand in einem Einreichplan aus dem Jahr 1980 erwähnt. Das in Massivbauweise erbaute Gebäude ist mit einem Pultdach in Welleterniteindeckung hergestellt. Generell sind alle zuvor angeführten Objekte aneinandergebaut und miteinander untrennbar verbunden. Die weiterführende Bewertung der beiden Liegenschaften erfolgt daher als wirtschaftliche Einheit. Die Beheizung des Betriebsgebäudes mit Wohnung erfolgt durch eine Öl-Zentralheizung über Heizkörper. Die Verkaufs- und Lagerhallen sind überwiegend nicht beheizt. Die Zubehörfläche ist teilweise eingefriedet und besteht zum wesentlichen Teil aus den asphaltierten Flächen. An Erhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten wurden laut Angaben folgende Maßnahmen durchgeführt: Etwa im Jahr 2018 wurden in der Wohnung teilweise neue Kunststofffenster samt Rollos montiert und die Wand- sowie Bodenbeläge überarbeitet. Des Weiteren wurde der Ölbrenner im Bereich der Werkstatt ausgetauscht. Beim Werkstättengebäude (Abstellraum) wurden diverse Adaptierungsarbeiten durchgeführt. Es wurden unter anderem Elektro- und Heizungsleitungen saniert, straßenseitig neue Kunststofffenster eingebaut, Dachausbesserungsarbeiten inklusive Deckendämmung getätigt, neue elektrische Rolltore installiert, sowie ein Epoxyboden ausgeführt. Darüber hinaus wurden keine wesentlichen Erhaltungs- oder Verbesserungsmaßnahmen vorgenommen. Die von der Sachverständigen bei der Baubehörde ausgehobenen Einreichpläne aus den Jahren 1973, 1975, 1977, 1980, 1981, 1985, 1986 und 1990 wurden im Zuge der Befundaufnahme stichprobenartig kontrolliert. Es konnten umfangreiche Abweichungen im Innen- und Außenbereich festgestellt werden. Die Pläne stimmen mit der Natur großteils nicht überein und wurden auch von der zuständigen Baubehörde teilweise im Wesentlichen aufgrund fehlender Brandschutzmaßnahmen nicht genehmigt. Im Bauakt der Stadtgemeinde Bärnbach liegt ein Bestandsplan aus dem Jahr 2002 vor. Dieser Bestandsplan wurde von der zeichnenden Sachverständigen ebenfalls bei der Befundaufnahme kontrolliert. Auch dieser Plan enthält Abweichungen zum Ist-Bestand in der Natur. Für die weiterführende Berechnung wurden auftragsgemäß die Flächen und Werte des Bestandsplanes aus dem Jahr 2002 als Grundlage herangezogen. Die Grundrissdarstellungen der Einreichpläne liegen zur Information dem Gutachten bei. Der Bestandsplan des Betriebsgebäudes mit Wohnung aus dem Jahr 2002 ist den Beilagen des Gutachtens zu entnehmen. Zusammenfassende Aufstellung zum Objektbestand Betriebsgebäude mit WohnungBaujahr: ca. 1973 Diverse Zubauten: ca. 1975, 1977, 1980, 1981, 1985, 1986, 1990 Baujahr fiktiv: 1989 Gesamtnutzungsdauer: 50 Jahre Restnutzungsdauer: 15 Jahre Instandhaltung/Sanierung: dem Alter und der Nutzung entsprechend 2018: Wohnung: teilweise neue Kunststofffenster mit Rollos, Überarbeitung Wand- und Bodenbeläge Werkstätte (Abstellraum): teilweise neue Kunststofffenster Austausch Ölbrenner Heizungs- u. Elektroleitungen saniert Dachausbesserungen sowie Deckendämmung elektrische Rolltore neuer Epoxyboden Nettonutzflächen: ca. 267,38m² (EG – Autospenglerei) (Laut Bestandsplan 2002) ca. 207,57m² (EG + OG – Werkstättenzubau) ca. 301,10m² (EG – Werkstättengebäude – Abstellraum) ca. 26,20m² (EG – Gartenhaus) ca. 110,00m² (EG – 6 Einstellplätze) ca. 220,00m² (EG + OG – Waschbox-, Lager-, u. Bürozubau) ca. 353,00m² (EG – Lagerhallenzubau) ca. 241,00m² (EG – Flugdacherweiterung – Lagerhallen) ca. 81,00m² (EG – überdachter Abstellplatz) ca. 56,00m² (EG – Garagen, Lagerboxen) Gesamtnutzfläche: ca. 1.863,25m² (EG + OG) Heizung: Zentralheizung mit Öl | Heizkörper Baubewilligung Autospenglerei: GZ: 711/4-1973 vom 02.07.1973 Benützungsbewilligung Autosp.: GZ: 711/7-1973 vom 08.03.1974 Baubewilligung Werkstättenzubau: GZ: 484/3-1975 vom 16.05.1975 Benützungsbewilligung Werkst.: GZ: 484/6-1975 vom 30.06.1977 Baubewilligung Zubau Werkst. – AR: GZ: 1792/3-1977 vom 06.09.1977 Benützungsbewilligung Zubau W.: GZ: 1792/6-1977 vom 28.11.1980Baubewilligung Gartenhaus: GZ: 1095/4-1979 vom 24.07.1980 Benützungsbewilligung Gartenh.: GZ: 1095/5-1979 vom 19.01.1981Baubewilligung 6 Einstellplätze u. E.: GZ: 889/3-1980 vom 24.07.1980 Benützungsbewilligung6 Einst.: GZ: 1980/049/0889-7 vom 21.11.2003Baubewilligung Waschbox-, Lager-, B.: GZ: 423/3-1981 vom 18.05.1981 Benützungsbewilligung Waschbox-..: nicht vorhanden Baubewilligung Lagerhallenzubau: GZ: 240/3-1985 vom 18.07.1985 Benützungsbewilligung Lagerhallen: nicht vorhandenBaubewilligung Flugdacherweiterung: nicht vorhanden Benützungsbewilligung Flugdacher.: nicht vorhanden Baubewilligung überdachter Stellplatz: nicht vorhanden Benützungsbewilligung ü. Stellplatz: nicht vorhanden Zustandsnote für die Bewertung: Note 2,5 (von 1,0 – 5,0) Ausstattung:Sämtliche Räume des Betriebsgebäudes mit Wohnung sind verputzt und gestrichen. An den Decken der Wohnung im Obergeschoss und im Erdgeschoss sind teilweise Holzverkleidungen angebracht. Die Räume sind mit Fliesen-, Laminat-, bzw. Parkettböden versehen. Im Bereich der Werkstätten sowie der Lagerflächen sind Beton-, oder Fliesenböden vorhanden. Die Werkstatt (Abstellraum) verfügt über einen Epoxyboden. In allen Räumen befinden sich elektrische Installationen. Die Innentüren sind als einfache Holztüren ausgeführt. Die Fensterkonstruktionen bestehen aus Kunststoff oder Metall. Die Kunststofffenster in der Wohnung sind teils mit manuell zu bedienenden Rollos ausgestattet. Im Werkstättenzubau bzw. Verkaufsraum sind abgehängte Decken montiert. Die Beheizung des gesamten Gebäudes erfolgt mittels einer Öl-Zentralheizung durch Heizkörper bzw. über Deckenstrahler im Lager- und Werkstättenbereich. In der Werkstätte (Abstellraum) wurde eine Klimaanlage installiert. Die Sanitärausstattung im Erdgeschoss umfasst einen Waschraum, ein WC sowie ein WC mit einem Handwaschtisch. Das Obergeschoss verfügt über zwei Bäder mit einer Badewanne, einer Dusche und einem Waschtisch. Darüber hinaus gibt es zwei räumlich getrennte WC. Der Waschmaschinenanschluss ist im Bad situiert. Die Ausstattung des Gewerbeobjektes kann als durchschnittlich bezeichnet werden.Bau- und Instandhaltungszustand: Der Bau- und Instandhaltungszustand kann im Bereich des gesamten Objektes als normal erhalten beschrieben werden. Es sind dem Alter und der Nutzung übliche Erhaltungsarbeiten erforderlich. Mängel/Schäden/fehlende Arbeiten – Anmerkungen: Die Wand- und Bodenbeläge des Gebäudes sind mehrheitlich überarbeitungsbedürftig. Im Erdgeschoss konnte im Bereich der Decke der Waschbox=Garage augenscheinlich Feuchtigkeit sowie Schimmelbildung festgestellt werden. Die Elektro-, Heizungs-, und Sanitärleitungen sind veraltet und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Die Fenster sind überwiegend sanierungsbedürftig. Aufgrund eines Hagelschadens sind die Dacheindeckungen teilweise beschädigt. Generell sind keine zeitgemäßen Dämmungen vorhanden. Der Instandhaltungsrückstau wurde durch die Zustandsnote im Bereich der Sachwertermittlung berücksichtigt. In der Ertragswertberechnung findet der Instandhaltungsrückstau in den erhöhten Bewirtschaftungskosten seinen Niederschlag. Es erfolgte lediglich eine augenscheinliche Besichtigung der Gebäude und keine weitere bauliche Untersuchung, sodass das Vorliegen von durch den Augenschein nicht erkennbaren Bauschäden nicht ausgeschlossen werden kann. Als Gesamtzustandsnote nach E. Heideck wurde für das Betriebsgebäude mit Wohnung die Note 2,5 für die Bewertung festgesetzt. Nutzung, Sonstiges Eigennutzung – die Bewertung erfolgt bestandsfrei. Zubehör, Inventar Als Zubehör wurde eine Küche mit Unter- und Oberschränken inkl. E-Geräte erfasst und bewertet. Auftragsgemäß wurde das (Unternehmens-) Inventar nicht bewertet. Ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen ist die in EZ 1020 unter C-LNr. 6 a einverleibte Dienstbarkeit Gehen und Fahren über Gst 705/7 gem Pkt 4. 1. b.) b.) Einantwortungsbeschluss 2017-11-14 für Gst 705/10im Wert von EUR 4.700,–.Dieser Betrag wurde vom Schätzwert abgezogen.Zur Liegenschaft gehört als Zubehör im OG eine Küche mit Unter- und Oberschränken inkl. E-Geräte (Baujahr ca. 2018, Neupreis ca. € 10.000,00)im Wert von EUR 4.000,–.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 4.000,00 EUR

Besichtigungszeit: Anträge auf Festsetzung eines Besichtigungstermins sind spätestens 14 Tage vor dem Termin einzubringen.
Versteigerungsort: Saal 10/EG

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Objekt Daten

ID : Identifikationsnummer für die eindeutige Zuordnung des Objekts.
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Termin : Datum und Uhrzeit der Versteigerung.
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Verkehrswert : Festgesetzter Verkehrswert gemäß Gutachten.
681.300 €

Adresse : Vollständige Anschrift des zu versteigernden Objektes.
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Geringstes Gebot : Sollten die Wertgrenzen weggefallen sein, wird automatisch die 5/10-Wertgrenze angezeigt. Weitere Informationen zu den Wertgrenzen finden Sie im zweiten Teil des Katalogs.
340.650 €

Dokumente : Auflistung der durch das Gericht zur Verfügung gestellten Dokumente (mit entsprechenden Links in der Online-Version): • Amtliche Bekanntmachung • Exposé • Gutachten • Bilder
Foto(s), Grundriss(e), Kurzgutachten, Lageplan, Langgutachten,

Aktualisiert am : Datum der letzten Aktualisierung durch das Amtsgericht.
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