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Zwangsversteigerung in Amtsgericht Liezen

Mehrfamilienhaus

Mehrfamilienhaus in 8920 Hieflau

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.754 m²
Objektgröße: 350,24 m²
Bewertungsgegenstand: Gegenstand der Bewertung sind die 1/1 Anteile an der Liegenschaft EZ 364 mit dem Grundstück Nr. 411/6 im Ausmaß von 1.754 m² und der Liegenschaftsadresse Kirchbichl 70, 8920 Hieflau. Bewertungsstichtag: Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 20.4.2021 Lage und Erschließung: Die Bewertungsliegenschaft befindet sich am Kirchbichl, einem Wohngebiet in erhöhter sonniger Lage nördlich des Ortszentrums von Hieflau. Die nähere Umgebung ist geprägt von Ein- und Mehrfamilienwohnhäusern sowie teilweise von noch unbebauten Wiesenflächen. Eine Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfes ist im Ortsteil Hieflau der Gemeinde Landl in eingeschränktem Ausmaß gegeben, zum Ortszentrum von Hieflau sind es ca. 200 m. Eine öffentliche Bushaltestelle befindet sich in fußläufiger Entfernung im Bereich der Hieflauer Hauptstraße. Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung: Die Bewertungsliegenschaft hat gegenüber den im Süden und Westen angrenzenden Bodenflächen eine erhöhte kuppenartige Geländegestaltung, die zur vorbeiführenden Kirchbichlstraße und in Richtung Südwesten deutlich abfällt. Im oberen (nördlichen) Bereich befindet sich das zweigeschossige Wohnhaus mit einem total desolaten einfach ausgebauten Dachgeschoß und einem im Rohbau steckengebliebenen Zubau, umgeben von einer einfach gestalteten teilweise verstrauchten Wiesenfläche. Die im nördlichen Grundstücksspitz befindliche Liegenschaftszufahrt dient ebenfalls zwei benachbarten Grundstücken als Zufahrt. Die als Punktparzelle Nr. .175 im südlichen Grundstücksbereich befindliche unbebaute Trafostationsbodenfläche der Energienetze Steiermark GmbH. wird ebenfalls über diese Zufahrt und danach über das Bewertungsgrundstück erschlossen. Flächenwidmung: Allgemeines Wohngebiet mit zulässiger Dichte von 0,2 – 0,6. Der nordwestliche Randbereich entlang der Kirchbichlstraße befindet sich im Freiland und ist von der Gelben Gefahrenzone des Randelseggbaches betroffen. Baubehörde: Baubewilligung für ein Vier-Familienwohnhaus: 1954 Benützungsbewilligung: 1962 Wohnhauszubau derzeit Rohbau: Baubewilligung: 1999 Grundbuch: Im A2-Blatt des Grundbuches der EZ 364 sind die Abtretungen der Hauptmietzinse eingetragen. Diese Eintragung ist gegenstandlos, da derzeit keine Vermietung im Objekt gegeben ist und diese auch aufgrund des desolaten Bauzustandes derzeit nicht möglich ist. Im C-Blatt des Grundbuches sind die Zufahrtsrechte für die beiden umliegenden Liegenschaften Kirchbichl Nr. 68 und 60 sowie zu einem im Südosten befindlichen Transformatorplatz der Energie Steiermark eingetragen. Diese Eintragungen haben einen bewertungsrelevanten Einfluss. Bodenkontaminierung: Das Grundstück Nr. 411/6 in Hieflau (60102) ist derzeit nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet Gebäudebeschreibung Der rechteckige in Ziegelbauweise errichtete Baublock hat ein Erdgeschoß und ein Obergeschoß, ein in Rohbauausführung steckengebliebenes Dachgeschoß sowie eine Vollunterkellerung. An der Südwestseite wurde vor ca. 22 Jahren ein Zubau zur Raumerweiterung geschaffen, der sich auch nur im Rohbauzustand befindet. Die Erschließung der vier Wohnungen im Erdgeschoß und Obergeschoß sowie des Dachraumes erfolgt über ein mittig angelegtes Stiegenhaus, welches auch das Kellergeschoß erschließt. Das Gebäude ist an die öffentliche Kanal- und Wasserversorgung sowie an das Leitungsnetz der Energie Steiermark angeschlossen. Nettogrundfläche: grob lt. Planunterlagen ermittelt. Kellergeschoß Altbau: 121,23 m² Zubau Basisgeschoß Rohbau: 35,90 m² Erdgeschoß Altbau: 115,84 m² Zubau Erdgeschoß Rohbau: 38,47 m² Obergeschoß Altbau: 121,56 m² Zubau Obergeschoß Rohbau: 38,47 m² Raumaufteilung am Befundtag: Kellergeschoß: Vorraum mit Stiegenaufgang, Abstellräume für die Wohnungen, Heizraum, Tankraum, allgemeiner Abstellraum, Kleinwohnung im Anbaubereich im Rohzustand Erdgeschoß: Wohnung Nord Vorraum, 2 Zimmer, Küche, Bad, WC Wohnung Süd: Vorraum, 2 Zimmer, Küche, Bad, WC, Zimmer im Anbaubereich im Rohbau Obergeschoß: Wohnung Nord Vorraum, 2 Zimmer, Küche, Bad, WC Wohnung Süd: Vorraum, 2 Zimmer, Küche, Bad, WC, Zimmer in Anbaubereich im Rohbau, Dachgeschoß: Rohdachboden mit vereinzelten Gaupenausbauten in einem desolaten Zustand Bauausführung: Tragende Außen- und Innenwände: Ziegelmauerwerk in den Wohngeschoßen, Stampfbeton im Keller Fassade: Putzfassade, teilweise mit Vollwärmeschutz zusätzlich versehen, Decken: Massivdecken über Kellergeschoß und den Wohngeschoßen DG Ausbau: Rohdachboden Stiegen: Massivtreppen holzbelegt mit Holzgeländerung Dachkonstruktion: aufgeständertes Sattel-Walmdach mit Gaupen Dachdeckung: Faserzementplatten, teilweise nur mit Dachpappe eingedeckt Fenster: Holzfenster mit Isolierverglasung und Fensterläden Innentüren: Holztüren in Metallzargen Hauseingang: Holztüre mit Glasausschnitt Wände: verputzt und bemalen Fußböden: Holz- und Laminatböden, Fliesenbläge in den Nassräumen und meistens auch im Keller Zubau: Tragende Außen- und Innenwände: Hohlblockmauerwerk in allen drei Geschoßen Fassade: unverputzt Decken: Massivdecken Installationen: keine vorhanden Heizung / Warmwasser: Ölzentralheizung mit zentralem Warmwasserspeicher, Raumheizung mit Radiatoren. Nassgruppenausstattung: unterschiedliche Ausstattungen mit Badewannen, Duschen, Hänge-WC-Anlagen und Einhebelmischern, verflieste Wand- und Bodenbeläge Sonstiges: Mobilfunkantennenanlage im Spitzboden. Hinweis: Trotz mehrmaliger Urgenz bei dem Betreibendenvertreter und beim Verpflichteten konnte nur eine Mobilfunkrechnung (s. Anhang) erhoben werden, obwohl offensichtlich mehrere Sendeelemente am Masten vorhanden sind. Der Sv kann daher nur diese Rechnung zu Bewertung heranziehen und schätzt mangels vorliegendem Vertrag dazu die noch offene Vertragsdauer mit 20 Jahren ein. (Näheres siehe Pkt. Zubehör) Außenanlagen: geschotterte Hauszufahrt, einfaches Gestaltungsgrün um das Wohnhaus Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objekts erfolgte. Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Auf die durchfeuchteten und schimmelbefallenen Böden, Wände und Decken. wird besonders hingewiesen. Über die Funktion der Haustechnik und den Zustand der Holzbauteile kann keine Aussage gemacht werden. Ob z.B. Schimmel und oder Pilzbefall in diesen Bereichen schon vorhanden sind bzw. die Gebäudestatik in ausreichendem Maß gegeben ist, bedarf einer gesonderten Untersuchung. Da das Objekt längere Zeit unbewohnt war, kann nicht ausgeschlossen werden, dass wasserführende Installationen Schaden erlitten haben. Der Sachverständige gibt diesbezüglich einen Haftungsausschluss bekannt. Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten. Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt. Baulicher Zustand u. Brauchbarkeit: Altbau: Beim gegenständlichen Gebäude handelt es sich um einen Altbau, bei dem vor ca. 20 Jahren begonnen wurde zu sanieren und zu modernisieren, jedoch die Bereiche der Dachkonstruktion und Eindeckung unvollendet blieben. Besonders die Wohnungen links des mittigen Stiegenaufganges sind durch den darüber befindlichen undichten und desolaten Dachgeschoßaufbau in einzelnen Räumen von großflächigen Feuchteschäden betroffen. Tragende Wände und Decken in diesen Bereichen sind bis auf den tragenden Baukern freizulegen, wobei auch berücksichtigt werden muss, dass durch die jahrelange Feuchtigkeitseinwirkung diese Elemente hinsichtlich ihrer Standfestigkeit unter Umständen Schaden genommen haben und allenfalls ausgetauscht werden müssen. Der Dachgeschoßausbau ist durch die altbestehende Konstruktionsart als liegender Stuhl für einen zeitgemäßen Wohnraumausbau durch die vielen raumseitigen Streben kaum geeignet. Die auch hier vorhandenen Feuchteschäden am Tragwerk und den Verkleidungen lassen eine wirtschaftliche Sanierung ohne umfassenden Konstruktionsumbau des Stuhles nicht zu. In diesem Gutachten werden daher Abbruchkosten aufgrund dieses mängelbehaften Zustands des gesamten Dachaufbaues angesetzt. Zubau: Ebenfalls vor ca. 20 Jahren wurden die ortseitigen Wohnungen um einen ca. 4,60 m breiten Zubau im EG und OG erweitert. Im Basisgeschoß, welches aufgrund der Hangneigung als Vollgeschoß hervortritt, war die Errichtung einer Kleinwohnung vorgesehen. Auf Niveau des Dachgeschoßes hat man eine Pfettenkonstruktion als Verlängerung des Bestandes errichtet, die nur in Rohausführung vorhanden ist und deutliche Durchbiegungen bei den Pfetten und Zangenlagen zeigt. Dieser Anbau ist mitsamt der Dachkonstruktion nur im Rohbau ohne Installationen vorhanden. In diesem Gutachten werden daher Abbruchkosten des gesamten Dachaufbaues aufgrund dieses mängelbehafteten Zustands angesetzt. Es handelt sich um ein Mehrfamilienwohnhaus mit sechs Wohnungen im EG und OG, einer Vollunterkellerung und einem Rohdachboden. Das Gebäude ist ein Altbau eines Siedlungshauses aus den50 iger Jahren und wurde mit einer Sanierung und Modernisierung sowie einer Wohnraumerweiterung vor ca. 20 Jahren begonnen, jedoch nie fertiggestellt.Aufgrund der unvollendeten Eindeckung und des unfertigen Dachgeschossausbaues kam es seither zu großflächigen Feuchtigkeitseintritten, die wiederum die umfassenden Feuchtstellen und inzwischen auch den Schimmelbefall verursachten. Hinsichtlich des baulichen Zustandes und der Brauchbarkeit wird auf die Angaben im Langgutachten verwiesen. Ausbau vor ca. 20 Jahren begonnen, jedoch nie fertiggestellt.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Liezen, Saal III E.14

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Objekt Daten

ID : Identifikationsnummer für die eindeutige Zuordnung des Objekts.
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Termin : Datum und Uhrzeit der Versteigerung.
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Verkehrswert : Festgesetzter Verkehrswert gemäß Gutachten.
131.000 €

Adresse : Vollständige Anschrift des zu versteigernden Objektes.
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Geringstes Gebot : Sollten die Wertgrenzen weggefallen sein, wird automatisch die 5/10-Wertgrenze angezeigt. Weitere Informationen zu den Wertgrenzen finden Sie im zweiten Teil des Katalogs.
65.500 €

Dokumente : Auflistung der durch das Gericht zur Verfügung gestellten Dokumente (mit entsprechenden Links in der Online-Version): • Amtliche Bekanntmachung • Exposé • Gutachten • Bilder
Foto(s), Grundriss(e), Kurzgutachten, Lageplan, Langgutachten,

Aktualisiert am : Datum der letzten Aktualisierung durch das Amtsgericht.
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