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Mehrfamilienhaus

Mehrfamilienhaus in 8654 Fischbach

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 4.130 m²

Näheres siehe Langgutachten!Grundbuch: 68007 FalkensteinEinlagezahl: 157Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .329 Bauf.(10) im Ausmaß von 278 m², Gst Nr 600 im Ausmaß von 3852 m², davon 259 m² Bauf.(10) und 3137 m² Landw(10) und 456 m² Sonst(10), Gesamtausmaß 4130 m², mit der Objektadresse Falkenstein 36, 8654 FischbachDie Bewertungsliegenschaft liegt im Gemeindegebiet von Fischbach, in dezentraler Lage im Ortsteil Falkenstein. Die Liegenschaft ist vom Ortszentrum Fischbach aus über die Landesstraße Nr. 114 und weiter über die Landesstraße Nr. 451 erreichbar, von welcher man nach rund 2.350 m links in den Stadlhofweg einbiegt; nach rund 3.580 m zweigt links der Brandkeuscheweg ab, welcher unmittelbar bis zur Bewertungsliegenschaft führt. Von der Gemeindestraße (Stadlhofweg) verläuft dieser unbefestigte Waldweg (Brandkeuscheweg) rund 45 m über Fremdgrund (Grundstück Nr. 602/2), bevor man dann auf das gegenständliche Grundstück Nr. 600 gelangt. Hinsichtlich der Zufahrt ist zu Gunsten der Bewertungsliegenschaft aus dem Grundbuch keine Dienstbarkeit ersichtlich; da diese Erschließung offensichtlich jedoch seit Langem auf diese Art und Weise erfolgt, wird (ungesichert) vom Bestand eines außerbücherlichen Zufahrtsrechtes ausgegangen. Die beiden Grundstücke im unverbürgten, katastralen Gesamtausmaß von 4.130 m2 sind zusammenhängend länglich und unförmig, sie fallen in Richtung West-Südwest unregelmäßig ab. Bedingt durch die Bewaldung der Grundstücke südwestlich des Stadlhofweges (Gemeindestraße) ist keine Aussicht für die Bewertungsliegenschaft gegeben, der Grundstückskomplex selbst befindet sich auf einer Seehöhe zwischen 877 m und 894 m; laut Sonnenstandsabfrage ist die Besonnung des bebauten Grundstücksteils im Spätherbst und im Winter eingeschränkt. Die Bebauung der Grundstücke umfasst grundsätzlich drei Bauebenen, und zwar talseitig in den Hang gebaute Abstell- bzw. Stallgebäude, weiters auf dem Niveau der Zufahrt bzw. des Vorplatzes südseitig einen langgestreckten, eingeschossigen Anbau, über welchen in Richtung Hangseite auch ein alter Kellerbereich erreichbar ist, sowie in Richtung Norden im Anschluss daran ein altes Wohnhaus, welches aus Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss besteht, weiters einen über eine Fortsetzung des Stiegenhauses beim Wohnhaus erreichbaren, langgestreckten, eingeschossigen Gebäudetrakt, der augenscheinlich ehemalige Fremdenzimmer umfasst. Nennenswerte Außenanlagen sind auf der gegenständlichen Liegenschaft nicht vorhanden. Die benachbarten Liegenschaften sind – mit Ausnahme der nördlichen Nachbarliegenschaft – primär bewaldet, insgesamt kann die gegenständliche Lage als dezentral bzw. einschichtig bezeichnet werden. Möglichkeiten zur Deckung der Erfordernisse des täglichen Bedarfes finden sich teilweise im Ortszentrum von Fischbach, ansonsten in Ratten (in rund 8,3 km Entfernung) bzw. in Birkfeld (in rund 16,9 km Entfernung).Die vorhandene Stromversorgung ist offensichtlich bereits seit Längerem stillgelegt, laut Information erfolgt die Wasserversorgung über die Wassergenossenschaft Falkenstein, die Art der Abwasserentsorgung konnte trotz Rücksprache mit der Gemeinde nicht geklärt werden. In der Baubeschreibung zum Bauansuchen betreffend die Errichtung des Fremdenzimmertraktes Ende der 1960er-Jahre findet sich der Hinweis, dass die Abwasserentsorgung damals über eine Sammelgrube mit Versickerung auf eigenem Grund erfolgte.Gemäß Abfrage der Flächenwidmung im Geografischen Informationssystem des Landes Steiermark (Abfragedatum 07.11.2019) sind die gegenständlichen Grundstücke als „Freiland“ ausgewiesen, ebenso wie die Grundstücke in der unmittelbaren Nachbarschaft. Der steuerliche Einheitswert wurde mangels Relevanz für die Verkehrswertermittlung nicht erhoben, laut Mitteilung der Wassergenossenschaft Falkenstein besteht derzeit ein Rückstand an Wassergebühren in Höhe von € 235,00 (siehe Beilage zum Langgutachten), gemäß der dem Langgutachten beiliegenden Aufstellung der Gemeinde Fischbach haften bei dieser Abgaben bzw. Gebühren in Höhe von € 2.869,51 unberichtigt aus.Es wird auf den dem Langgutachten beiliegenden Leitungsplan verwiesen, wonach das Grundstück Nr. 600 durch eine annähernd parallel zur Gemeindestraße verlaufende Stromfreileitung von Südosten in Richtung Südwesten überspannt ist. Laut Information der Gemeinde besteht für die Errichtung des Wohnhauses Fischbach 36 und des an dieses südseitig anschließenden Zubaus kein Bauakt, sodass der Zeitpunkt der Errichtung bzw. von späteren Bauführungen nicht bekannt ist. Es kann daher auch nicht beurteilt werden, inwieweit es sich bei diesen Gebäudeteilen um einen rechtmäßigen Bestand handelt und ob für diesen ein Baukonsens vorliegt oder nicht. In diesem Umstand liegt ein erhebliches Risiko für einen Ersteher der Liegenschaft. Die beiden Gebäude der Bauebene 1 umfassen Stützmauern und Terrassen mit einem darunterliegenden, ehemaligen Schafstall, Lagerflächen, Stiegenanlagen, etc. Diese baulichen Anlagen weisen in Hinblick auf das Baualter, den Bauzustand und die Verwendbarkeit keinen Bauwert mehr auf. Insoweit diese als Geländesicherung statisch erforderlich sind, sind entsprechende Sanierungsmaßnahmen an diesen durchzuführen.Bei dem Gebäude handelt es sich offensichtlich um einen Altbestand, welcher aus Erdgeschoss (Massivbauweise, Putzfassaden) mit nachträglich angebautem Wintergarten an der Westseite und einem in Holzblockbauweise errichteten Dachgeschoss besteht, den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein Schopfwalmdach, welches mit Eternitschindeln eingedeckt ist. Der Zugang in das Wohnhaus erfolgt über den Flur des südseitigen Zubaus, die vertikale Verbindung zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss erfolgt über ein bergseitig angebautes Stiegenhaus durch Holzstiegenläufe, wobei man nach dem ersten Stiegenlauf links einen später zugebauten Heizraum erreicht (Kessel für feste Brennstoffe, nachträglich umgebaut auf Ölbetrieb).Über weitere Differenzstufen gelangt man in einen Wohn-/Schlafbereich, von welchem aus eine Dusche und eine Sauna erreichbar sind. Süd-, west- und nordseitig sind vom Dachgeschossraum aus Balkone bzw. Terrassen zugänglich, wobei beim westseitigen Balkon die Holzbrüstung bereits heruntergebrochen ist. Die Beheizung des Wohnhauses sowie auch der weiteren Gebäudeteile erfolgt über eine ölbefeuerte Warmwasserzentralheizungsanlage, wobei die Ölfeuerungsanlage zum Zeitpunkt der Befundaufnahme nicht (mehr) in Betrieb war, laut Information soll das Gebäude seit rund 10 Jahren nicht mehr bewohnt sein, sodass die Funktionsfähigkeit der Heizung nicht überprüft werden konnte bzw. fraglich ist. Die Raumheizung erfolgt grundsätzlich über Radiatoren, wobei die Heizleitungen vielfach auf Putz geführt werden, laut Unterlagen aus dem Bauakt soll die Öllagerung in einem unterflur errichteten Tank (Beton-Kunststoff) mit einem Volumen von 7.700 l erfolgen (Ölfeuerungsanlage um das Jahr 1975 errichtet). Weiters befindet sich im Erdgeschoss des Wohnhauses ein Kaminofen (Kachelofen).Die Belichtung der Räume des Wohnhauses erfolgt über Holzfensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und glasteilenden Sprossen bzw. über bauartgleiche Fenstertüren, bei den Innentüren handelt es sich grundsätzlich um Holzrahmenfüllungstüren, welche an Holzstöcken angeschlagen sind, wobei teilweise Glaslichten ausgeführt sind, teilweise sind auch Vollbautüren vorhanden. Die Böden weisen unterschiedliche Beläge auf (Cotto-Fliesen, Parkett, Holzschiffböden), wobei bei den Bodenbelägen teilweise Schäden bestehen, die Wandoberflächen sind verputzt und gemalt bzw. holzverkleidet, bei den Deckenuntersichten handelt es sich um Holztramdecken bzw. untergeordnet sind die Decken auch verputzt und gemalt.Der Bau- und Erhaltungszustand des Wohnhauses ist als reparaturbedürftig zu qualifizieren, die Böden weisen in beiden Geschossen Beschädigungen auf, die Wandoberflächen lassen Feuchteschäden bzw. Schimmelbildung erkennen. Anhand des anlässlich der Befundaufnahme durchgeführten Aufmaßes ergibt sich für die Räume des Erdgeschosses eine Nettogrundfläche von gerundet 73,00 m2 und für jene des Dachgeschosses eine solche von gerundet 77,00 m2 zuzüglich des Stiegenhauses und wird hinsichtlich der Raumeinteilung auf die dem Langgutachten beiliegenden Aufmaßskizzen verwiesen.Südseitiger Zubau (2. Bauebene): Bei diesem Zubau handelt es sich ebenfalls um einen Altbestand, er ist eingeschossig und massiv errichtet, als oberer Abschluss dient ein Pultdach mit Welleternitdeckung, lediglich der südlichste Teil des Zubaus ist mit Blech eingedeckt.Dieser Bauteil umfasst an der Westseite einen langen Erschließungsgang, über den einzelne Räume (Garderobe, Sanitärraum, Weinkeller, Abstellraum) zugänglich sind, ein weiterer Abstellraum dieses Gebäudeteils ist über die Küche des Wohnhauses erreichbar.Im letztgenannten Abstellraum zeigen sich an der Decke und an den Wänden starke Feuchteschäden. Über diesem Raum liegt eine vom Dachgeschoss des Wohnhauses aus zugängliche Terrasse, sodass Wassereintritte über diese vermutet werden können.Der gegenüber außen mit einer Holzrahmenfüllungstüre abgeschlossene Flur samt Gang, die Garderobe und der Sanitärraum (Boden und Wände verfliest, abgehängte Decke, Stand-WC, Pissoir) sind von der Ausstattung her grundsätzlich mit jener des Wohnhauses vergleichbar, bei den Abstellräumen und dem Weinkeller handelt es sich um einfache, ältere Kellerräume (teilweise bergseitiges Außenmauerwerk aus Bruchstein) ohne natürliche Belichtung.Anhand des Aufmaßes anlässlich der Befundaufnahme weisen die beiden Flure, die Garderobe sowie der Sanitärraum eine Nettogrundfläche von gerundet 47,00 m2 auf, die Nebenräume eine solche von gerundet 48,00 m2 und wird hinsichtlich der Raumeinteilung auf die beiliegenden Grundrissskizzen verwiesen.Ehemalige Fremdenzimmer (3. Bauebene): Dieser Trakt wurde aufgrund einer Baubewilligung aus dem Jahr 1966 errichtet, die Endbeschau erfolgte im Jahr 1970 und datiert die Benützungsbewilligung vom 01.06.1970. Dieses Gebäude ist über eine zweiläufige Holzstiege mit dem Stiegenhaus des Wohnhauses verbunden, es ist massiv errichtet, im Wesentlichen länglich sowie rechtecksförmig und umfasst einen bergseitigen Erschließungsgang, über den die jeweils nach Westen ausgerichteten Zimmer einzeln erschlossen werden, den oberen Abschluss bildet ein geneigtes Dach mit Welleterniteindeckung. Entlang der Westseite besteht ein durchgehender Balkon, als Absturzsicherung ist ein Holzgeländer ausgeführt. Der südliche Teil des Gebäudes befindet sich im Wesentlichen noch im Rohbau, das südlichste Zimmer selbst ist zwar baulich fertiggestellt, aber der über dieses Zimmer erreichbare Sanitärraum ist noch unfertig. Die Beheizung erfolgt über Anschluss an die Heizquelle des Altbestandes durch Radiatoren, die Belichtung erfolgt in Richtung Westseite im Wesentlichen über Fenstertüren (Holz mit Isolierverglasung), bergseitig sind Kunststofffenster mit Isolierverglasung vorhanden. Die Böden weisen unterschiedliche Beläge auf (Holzschiffböden, Parkett, Fliesen, Fertigparkett), die Wandoberflächen und Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt bzw. zum Teil mit Holz verkleidet, teilweise sind in den erforderlichen Bereichen auch Wandverfliesungen ausgeführt.Die Sanitärausstattung umfasst einen Sanitärraum mit Badewanne, gemauerter Dusche und abgemauertem WC sowie einem Waschtisch aus Granit, weiters sind vom Erschließungsgang aus ein WC (Hänge-WC mit Einbauspülkasten) sowie ein weiterer Sanitärraum (Waschtisch, Duschkabine) erreichbar. An den Böden zeigen sich teilweise Feuchtigkeitsschäden, ebenso zeigen sich solche Schäden an der Deckenuntersicht im Erschließungsgang. Hinsichtlich der Raumeinteilung und Nutzung wird auf die beiliegende Grundrissskizze verwiesen, die Nettogrundfläche für diesen Gebäudeteil beträgt gerundet 202,00 m2 zuzüglich des anteiligen Stiegenhauses.Das Baualter dieses Gebäudetraktes beträgt zum Bewertungsstichtag rund 50 Jahre, die gewöhnliche Gesamtnutzungsdauer derartiger Gebäude kann gemäß Bewertungsliteratur mit rund 70 Jahren angenommen werden. Dieselbe Relation von Baualter bzw. Restnutzungsdauer zu gewöhnlicher Gesamtnutzungsdauer kann den Gebäuden der Bauebene 2 unterstellt werden. Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.Soweit mitgeteilt wurde, ist das Gebäude seit rund zehn Jahren leerstehend und war dieses zuletzt zu Wohnzwecken genutzt. Davor (vor rund 50 Jahren) war das Gebäude gastgewerblich genutzt und wurden zu diesem Zweck auch Fremdenzimmer zugebaut.Informationen über allfällige Bestandsverhältnisse konnten nicht erhoben werden, weshalb die Bewertung unter der Annahme der Bestandsfreiheit erfolgt.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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Einfamilienhaus in 8181 St. Ruprecht an der Raab

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.017 m²

Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .27/1 im Ausmaß von 1017 m², davon 506 m² Bauf.(10) und 511 m² Bauf.(20) mit dem Altwohnhaus Rollsdorf 10, 8181 St. Ruprecht an der Raab.Anzumerken ist, dass die Grundstücksfläche laut GIS lediglich 866 m² beträgt und somit um rund 15% geringer wäre als in der Grundstücksdatenbank angegeben. Da eine Vermessung des Grundstückes nicht Gegenstand der Schätzung ist, orientiert sich das der Bewertung zu Grunde zu legende Flächenausmaß an der Grundstücksdatenbank.Im C-Blatt ist vorrangig eine Dienstbarkeit des Gehens, Fahrens und Viehtreibens über das gegenständliche Grundstück zu Gunsten eines weiter nordöstlich gelegenen Nachbargrundstückes sowie zwei weiterer Grundstücke eingetragen und bezieht sich diese Dienstbarkeit auf eine ungefähr grundstücksmittig verlaufende Wegtrasse, wodurch die Benutzbarkeit und (künftige) Bebaubarkeit des gegenständlichen Grundstückes in stärkerem Maß beschränkt wird. Diese Dienstbarkeit wird bei der Bewertung entsprechend berücksichtigt.Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Gemeindegebiet von St. Ruprecht an der Raab, im Ortsteil Rollsdorf, unmittelbar nordöstlich der Ilztalstraße (Landesstraße Nr. 360).Die Wohnlage kann als durchschnittlich beschrieben werden. Das Grundstück Nr. .27/1 weist ein unverbürgtes katastrales Gesamtausmaß von 1.017 m2 auf, es ist verkehrt L-förmig konfiguriert und grenzt im Südwesten unmittelbar an die Landesstraße, von wo in der Grundstücksmitte eine Zufahrt besteht. Dieses Grundstück steigt leicht von der südwestlichen Grundstücksgrenze in Richtung Nordosten an. Das Grundstück Nr. .27/1 ist mit dem Altwohnhaus Rollsdorf 10, bestehend aus Keller, Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss, und mit einem alten Nebengebäude bebaut, nennenswerte Außenanlagen sind auf der Liegenschaft nicht vorhanden.Anzumerken ist, dass die Gebäude unmittelbar an den Grundstücksgrenzen errichtet sind und mit Gebäudeteilen die Grundstücksgrenzen möglicherweise überragen.Die bestehende Aufschließung ist unklar, von der Marktgemeinde wurde mitgeteilt, dass laut Leitungsplan lediglich das Nebengebäude an den Kanal angeschlossen ist, wobei auch darauf hingewiesen wurde, dass die bei der Marktgemeinde aufliegende Plandokumentation möglicherweise unrichtig ist, ein Anschluss an das Wasserleitungsnetz der Wassergenossenschaft Rollsdorf soll laut Information durch diese nicht bestehen; ein Stromanschluss ist vorhanden.Hinsichtlich des Wohnungsrechtes (C-LNR 4a) und des Ausgedingsrechtes (C-LNR 5a), jeweils zu Gunsten Frau Gertrude Taus, geb. 24.04.1942, wird inhaltlich auf den beiliegenden Übergabsvertrag vom 18.04.2002 verwiesen.Das Wohnungsrecht wurde als höchstpersönliches Wohnungsgebrauchsrecht im Erdgeschoss des Hauses Rollsdorf 10 eingeräumt, ausgenommen davon sind das vom Enkelkind genutzte Zimmer und der vom Schwiegersohn genutzte Hobbyraum. Unter Außerachtlassung dieser Flächen sowie der für die Nutzung dieser beiden Räume und das Dachgeschoss notwendigen Vorräume ergibt sich für die wohnrechtsgegenständlichen Flächen ein Ausmaß von ca. 72,00 m2. Die anteiligen Kosten für Strom, Heizung und Müllabfuhr sind dem Vertrag nach von der Wohnungsberechtigten zu tragen, die restlichen Betriebskosten trägt der Liegenschaftseigentümer. Darüber hinaus wurden für den Fall, dass die übergebende Partei aufgrund von Krankheit oder Altersgebrechlichkeit nicht in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, Ausgedingsrechte in der Form eingeräumt, dass hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu übernehmen sind, ebenso eine liebevolle Pflege und Betreuung, die Essenszubereitung, die Besorgung von Medikamenten sowie die Besorgung und Bezahlung eines ortsüblichen und standesgemäßen Begräbnisses, soweit diese Kosten nicht von einer Kasse öffentlichen Rechtes getragen werden bzw. durch eigene Ersparnisse gedeckt sind. Aus den weiteren Vereinbarungen in diesem Übergabsvertrag ergibt sich, dass primär die Pension der Ausgedingsberechtigten abzüglich eines Eigenbedarfes dafür aufzuwenden und nur eine allfällige Differenz vom Liegenschaftseigentümer zu tragen ist. Weiters sind diese Leistungen nur insoweit zu erbringen, als dies im Haushalt möglich ist. Sollte dies nicht (mehr) möglich sein, ist vom Liegenschaftseigentümer ein Ersatzbetrag in Höhe von € 150,00 monatlich zu leisten, welcher nach dem VPI 2000 wertgesichert ist. Geht man davon aus, dass die Wertsicherung mit dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses am 18.04.2002 begonnen hat, dann ergibt sich aktuell ein wertgesicherter Ersatzbetrag von € 205,65 monatlich bzw. von € 2.468,00 jährlich.Ein Pflegebedarf (im Sinne des Bundespflegegeldgesetzes) konnte durch den Sachverständigen nicht erhoben werden.Anzumerken ist, dass die wohnrechtsgegenständlichen Räume zum Bewertungsstichtag aufgrund des schlechten Bau- und Erhaltungszustandes sowie der veralteten Ausstattung zu Wohnzwecken nicht mehr gänzlich brauchbar sind (Näheres dazu siehe unten).Es kann daher davon ausgegangen werden, dass eine Erbringung der Ausgedingsleistungen, insbesondere von Pflegeleistungen, zu Hause nicht mehr möglich ist, sodass anstelle dieser zu Hause zu erbringenden Ausgedingsleistungen der vereinbarte Ersatzbetrag im Fall des Eintrittes der Pflegebedürftigkeit schlagend wird. Beim gegenständlichen Wohnhaus samt Nebengebäude handelt es sich laut Auskunft der Marktgemeinde um einen Altbestand, wofür kein Bauakt vorhanden ist, weshalb anlässlich der Befundaufnahme ein Aufmaß durchgeführt wurde und wird diesbezüglich auf die beiliegenden Grundrisspläne verwiesen.Laut Information anlässlich der Befundaufnahme soll der Dachraum des Hauses erst vor rund 28 Jahren zu Wohnzwecken ausgebaut worden sein, für welche Bauführung somit keine Bau- und Benützungsbewilligung vorliegt! Inwieweit eine solche nachträglich erteilt werden kann, ist seitens des Sachverständigen nicht beurteilbar (= Risiko eines Erstehers!).Das Gebäude weist einen länglich rechtecksförmigen Grundriss auf (Außenabmessungen ca. 19,90 m x 9,04 m) und besteht aus einer geringfügigen Unterkellerung im südwestlichen Gebäudeteil, weiters aus Erdgeschoss und später ausgebautem Dachgeschoss. Das Gebäude ist augenscheinlich massiv als Ziegelbau errichtet, die Fassaden sind als Putzfassaden ausgeführt, den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein Satteldach mit Eterniteindeckung und einem Schopfwalm am Nordostgiebel. Der Zugang erfolgt über einen Eingang an der Südostseite des Gebäudes, die Unterkellerung ist vom Vorraum aus über eine einläufige Stiege erreichbar, wobei sich anlässlich der Befundaufnahme zeigte, dass der Keller ca. 15 cm unter Wasser steht und der Fußboden verschlammt ist, weshalb nur der erste, über den Stiegenlauf erreichbare Raum begangen und aufgemessen werden konnte. Laut Auskunft soll nach Regenfällen immer Wasser im Keller stehen, weshalb dieser seit Langem nicht mehr genutzt wird und auch der Kellerabgang durch eine Garderobe verbaut wurde, welche zum Zweck des Begehens des Kellers erst demontiert werden musste.Hinsichtlich der Raumeinteilung und Nutzung wird auf die beiliegenden Aufmaßskizzen verwiesen, wonach sich für die Räumlichkeiten im Erdgeschoss eine Nutzfläche von gerundet 124,00 m2 ergibt, für die Räume im Dachgeschoss ergibt sich eine Nutzfläche von gerundet 117,00 m2. In Ansehung des Bau- und Erhaltungszustandes des Kellers und des Erdgeschosses ist für diese beiden Geschosse kein Bauwert mehr anzusetzen, für den Dachraumausbau, welcher das Schicksal des Restgebäudes teilt, wird in Ansehung des Zustandes des Erdgeschosses für die Bewertung eine reduzierte restliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zu Grunde gelegt. Nebengebäude: Dieses ist länglich rechtecksförmig und massiv errichtet, als Decken sind Holztramdecken ersichtlich, den oberen Abschluss bildet ein Satteldach mit Tonziegeldeckung. Dieses Gebäude war ursprünglich (verkehrt) L-förmig und ist der nordöstliche Gebäudeteil eingestürzt, weshalb dieser bereits großteils abgetragen wurde, ein kleiner Teil dieses Quertraktes besteht noch. Da dieses Objekt, welches die Außenmaße 20,65 m x 6,20 m aufweist, aufgrund von Baualter und Zustand das Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht hat, weist dieses keinen Bauwert mehr auf. Zur Liegenschaft gehört kein bewertungsrelevantes Zubehör.Bewertung der in C-LNR 4a) und 5a) intabulierten Belastungen:Wohnungsrecht (C-LNR 4a):Der nach Lage, Art und Beschaffenheit ortsübliche Mietzins wird aufgrund des Bau- und Erhaltungszustandes lediglich in Höhe eines Anerkennungszinses von € 1,67 je m2 monatlich angesetzt, woraus unter Zugrundelegung einer Fläche der wohnrechtsgegenständlichen Räume von rund 72,00 m2 ein monatlicher Ansatz von € 120,00 bzw. ein jährlicher Ansatz von € 1.440,00 resultiert.Zum Bewertungsstichtag weist die Wohnungsberechtigte, Frau Gertrude Taus, geb. 24.04.1942, ein Lebensalter von rund 77 Jahren auf. Für eine zum Bewertungsstichtag gerundet 77-jährige Berechtigte ergibt sich bei einem anzusetzenden Liegenschaftszinssatz von 3,0% p.a. anhand der Leibrententabelle nach der Sterbetafel 2010/2012 ein Barwertfaktor von 9,8211, wobei ein Abzug des Reduktionsfaktors aufgrund der zwischenzeitlich angestiegenen Lebenserwartung unterbleibt. Es ergibt sich sohin der folgende Barwert für das eingeräumte Wohnungsrecht:€ 1.440,00 x 9,8211 = € 14.142,00Ausgedinge (C-LNR 5a):Anlässlich der Befundaufnahme wurde darüber informiert, dass die Berechtigte derzeit keinen Pflegebedarf aufweist. Hinsichtlich des Umfanges der eingeräumten Pflege- und Betreuungsleistungen wird auf Punkt 2.2.6. dieses Gutachtens verwiesen, wonach davon ausgegangen wird, dass infolge der Unmöglichkeit der Erbringung von Pflegeleistungen im Erdgeschoss des Hauses Rollsdorf 10 der vereinbarte Ersatzbetrag zum Tragen kommt, welcher jedoch nicht nur die Pflege- und Betreuungsleistungen, sondern auch das Wohnungsgebrauchsrecht, umfasst. Vom monatlichen Betrag von derzeit € 205,65 bzw. von € 2.468,00 jährlich ist also der auf das Wohnrecht entfallende Teilbetrag in Höhe von € 1.440,00 p.a. in Abzug zu bringen, um den auf die Pflege- und Betreuungsleistungen entfallenden Teilbetrag zu erhalten, welcher sich somit mit € 1.028,00 p.a. errechnet.Die folgende Bewertung dieser Ausgedingsleistungen erfolgt im Sinne der in Kranewitter, Liegenschaftsbewertung7, Seite 125ff, dargestellten Methode, wobei darauf hinzuweisen ist, dass gegenständlich für diese Leistungen ein Fixbetrag vereinbart wurde und eine Bewertung derartiger Pflege- und Betreuungsleistungen nur als Näherungswert verstanden werden kann.Wenn die Pflegebedürftigkeit noch nicht eingetreten ist, muss für die Einschätzung auf statistische Werte zurückgegriffen werden, und zwar auf eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Eintrittes derselben, welche gemäß Bewertungsliteratur für eine 77-jährige Frau 18,76% beträgt. Es ist also der Betrag von € 1.028,00 p.a. lediglich im Ausmaß der Pflegefallswahrscheinlichkeit von 18,76% anzusetzen. Derartige Versorgungsleistungen schließen die Geldwertänderung mit ein, sodass diese anhand des Realzinssatzes zu kapitalisieren sind, welcher zum derzeitigen Zeitpunkt mit +/-0,00 angenommen werden kann. Bei einer 77-jährigen Berechtigten und einem anzusetzenden Kapitalisierungszinssatz von 0,00% p.a. ergibt sich anhand der Leibrententabelle nach der Sterbetafel 2010/2012 ein Barwertfaktor von 11,9055 und somit der folgende Barwert der Ausgedingsleistungen zu Gunsten Frau Gertrude Taus:€ 1.028,00 x 0,1876 x 11,9055 = € 2.296,00Die Summe der in C-LNR 4a) und 5a) eingetragenen Rechte (Wohnungsgebrauchsrecht, Ausgedinge) beträgt zum Bewertungsstichtag zusammen € 16.438,00.Bewertung der Liegenschaft unter Berücksichtigung der in C-LNR 4a) und 5a) intabulierten Belastungen:Die Bewertung unter Berücksichtigung dieser beiden Belastungen erfolgt ausgehend vom unbelasteten Verkehrswert unter Abzug des Barwertes der Belastungen, wobei aufgrund der damit verbundenen Unwägbarkeiten ein Marktanpassungsabschlag im wertangemessenen Ausmaß von 10% vorgenommen wird:(€ 49.800,00 – € 16.438,00) x 0,90 = € 30.026,00Der Verkehrswert der Liegenschaft EZ 478 Grundbuch 68235 Lohngraben mit dem Altwohnhaus Rollsdorf 10, 8181 St. Ruprecht an der Raab, und einem alten Nebengebäude beträgt unter Berücksichtigung der in C-LNR 4a und 5a intabulierten Belastungen zum Bewertungsstichtag gerundet € 30.000,-.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Saal II, Erdgeschoss

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Einfamilienhaus in 8184 Anger

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 123.839 m²

Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .43/1 im Ausmaß von 885 m², davon 483 m² Bauf.(10) und 401 m² Sonst(50) (Viertelfeistritz 37), Gst Nr .43/3 Bauf.(10) im Ausmaß von 205 m² (Viertelfeistritz 36), Gst Nr 465/1 Wald(10) im Ausmaß von 9319 m², Gst Nr 586/1 Landw(20) im Ausmaß von 934 m², Gst Nr 599 Sonst(30) im Ausmaß von 212 m², Gst Nr 634 Landw(20) im Ausmaß von 6321 m², Gst Nr 640 Wald(10) im Ausmaß von 8333 m², Gst Nr 646 Sonst(10) im Ausmaß von 38 m², Gst Nr 663 Landw(20) im Ausmaß von 7517 m², Gst Nr 665 Wald(10) im Ausmaß von 4189 m², Gst Nr 699 Wald(10) im Ausmaß von 3069 m², Gst Nr 700/1 im Ausmaß von 10832 m², davon Bauf.(10) 17 m², Landw(20) 9198 m² und Sonst(50) 1617 m², Gst Nr 703 Gärten(10) im Ausmaß von 172 m², Gst Nr 728 Wald(10) im Ausmaß von 5956 m², Gst Nr 731 Wald(10) im Ausmaß von 5622 m², Gst 833/2 im Ausmaß von 4862 m², davon Landw(10) 3940 m² und Wald(10) 922 m², Gst Nr 834/3 Landw(10) im Ausmaß von 198 m², Gst Nr 835/1 Wald(10) im Ausmaß von 455 m², Gst Nr 836/1 im Ausmaß von 14517 m², davon Landw(10) 98 m2und Wald(10) 14419 m², Gst Nr 969 Wald(10) im Ausmaß von 5330 m², Gst Nr 1017/3 Landw(20) im Ausmaß von 3483 m², Gst 1018 im Ausmaß von 3176 m², davon Landw(10) 2410 m² und Landw(30) 766 m², Gst Nr 1019 Wald(10) im Ausmaß von 1205 m², Gst Nr 1049 Wald(10) im Ausmaß von 27009 m², unverbürgte Gesamtfläche 123839 m², mit der landwirtschaftlichen Hofstelle Viertelfeistritz 36 und 37, 8184 AngerIn Hinblick auf die Nutzung können die Flächen dieser Liegenschaft wie folgt aufgeteilt werden:Hofstellenfläche im Bauland rund 1.775 m²Anschlussfläche Hofstelle Freiland rund 1.025 m²landwirtschaftlich genutzte Flächen rund 35.211 m²Waldflächen rund 85.828 m²Die Dienstbarkeiten in C-LNR 1a), 2a), 4a) und 5a) werden – sofern eine Wertbeeinflussung gegeben ist – bei der Bewertung berücksichtigt. Die in C-LNR 11a) eingetragene Reallast des Auszuges zu Gunsten Karl Maier, geb. 18.01.1927, bleibt unberücksichtigt, weil dieser laut ZMR-Daten am 14.03.2009 verstorben ist. Die mit den in C-LNR 14a), 15a) und 16a) intabulierten Dienstbarkeiten belasteten Grundstücke werden dreifach bewertet (Wert der betroffenen Grundstücke ohne diese Belastungen, Wert der Grundstücke unter Berücksichtigung dieser Belastungen, Wertminderung durch diese Belastungen). Diese Belastungen betreffen das Recht des herrschenden Grundstückes Nr. 862/2, auf den Grundstücken Nr. 833/2 und 836/1 eine Quellfassung samt Wasserbassin zu errichten, das Recht des Wasserbezuges von den gefassten Quellen auf diesen Grundstücken sowie das Wasserleitungsrecht über die Grundstücke Nr. 833/2, 834/3, 835/1 und 836/1. Die Wertminderung durch die Belastungen dieser Grundstücke resultiert aus einer Einschränkung der Bewirtschaftung der Grünlandflächen in Hinblick auf eine Düngung sowie den allfälligen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, weiters aus der Duldung der Wasserleitung. Ausdrücklich hingewiesen wird aber darauf, dass der Wert dieser Rechte für den aus diesen Dienstbarkeiten Berechtigten wesentlich höher ist, als die Wertminderung durch die Belastungen, weil die bestehenden Wassergewinnungs- und -leitungsanlagen einen Substanzwert aufweisen und der Wasserbezug, der zur Versorgung der Nachbarliegenschaft (Café, Tankstelle, Car-Wash) dient, ebenfalls entsprechend wertvoll ist. Eine Ermittlung des Wertes dieser Rechte für den Berechtigten erfolgt gegenständlich nicht.Die in C-LNR 23a) eingetragene Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens über das Grundstück Nr. 586/1 betrifft offensichtlich das gegenständliche Grundstück nach erfolgter Grundstücksteilung nicht mehr; diese Dienstbarkeit wurde laut Urkunde TZ 2485/2011 auf jenem Teil des Grundstückes Nr. 586/1 eingeräumt, welcher später durch Grundstücksteilung zur Wegparzelle Nr. 586/7 wurde, welche nunmehr im öffentlichen Gut der Marktgemeinde steht. Die in C-LNR 25a) intabulierte Dienstbarkeit des Gehens, Fahrens mit Fahrzeugen aller Art, Reitens und Viehtreibens über das Grundstück Nr. 700/1 betrifft einen schmalen Teil des Grundstückes Nr. 700/1, welcher zwischen der Gemeindestraße (Grundstück Nr. 1070/1) und dem Nachbargrundstück Nr. 700/2 gelegen ist. Diese Teilfläche ist aufgrund der schmalen, spitz zulaufenden Konfiguration praktisch nicht nutzbar und nur mit einem Anerkennungswert zu bewerten. Die darüber eingeräumte Dienstbarkeit führt zu keiner Wertminderung. Bei der Liegenschaft EZ 31 handelt es sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Hofstelle mit der Adresse Viertelfeistritz 36 und 37 (neues Wohnhaus, altes Wohnhaus samt Neben- und Wirtschaftsgebäuden, Hühnerstall) sowie mit Obstflächen, Waldflächen und sonstigen Flächen. Die Liegenschaften EZ 174 und EZ 175 umfassen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen.Die in der Katastralgemeinde Viertelfeistritz gelegenen Grundstücke befinden sich im Gemeindegebiet von Anger, die Hofstelle ist über die Landesstraße B72 und den von dieser im Ortsteil Hart-Puch nach Nordwesten abzweigenden Hart-Gschnaidtweg erreichbar, wo man dann nach rund 700 m zu der zur linken Hand gelegenen Hofstelle gelangt. Die Grundstücke der Liegenschaft EZ 175 liegen im Gemeindegebiet von Thannhausen, unmittelbar an der Grenze zur Katastralgemeinde Viertelfeistritz. Insgesamt befinden sich die Grundstücke in Bezug auf die Hofstelle überwiegend in Streulage. Gemäß Information anlässlich der Befundaufnahme ist die Hofstelle an die erforderlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Wasser, Abwasser, Energieversorgung) angeschlossen.Die Grundstücke Nr. .43/1, .43/3, 703 sowie eine Teilfläche des Grundstückes Nr. 700/1, je der Liegenschaft EZ 31, sind gemäß Abfrage im Geografischen Informationssystem des Landes Steiermark als Bauland der Kategorie „Dorfgebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,6 ausgewiesen. Das Grundstück Nr. 586/1 der EZ 31 ist zum Bewertungsstichtag noch als Freiland ausgewiesen, es befindet sich im unmittelbaren Anschluss an ausgewiesenes Bauland. Gemäß Mitteilung der Marktgemeinde Anger vom 12.05.2020 soll die Umwidmung in Bauland gegen Ende Juni 2020 rechtskräftig werden, weshalb dieses mit dem Baulandpreis bewertet wird.Das Grundstück Nr. 835/1 der Liegenschaft EZ 31 ist Teil einer größeren zusammenhängenden Waldfläche, laut Flächenwidmungsplan ist dieses – so wie das nördlich angrenzende Nachbargebiet – als Industriegebiet 2 mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,5 ausgewiesen. Da infolge der Bewaldung und der Geländesituation dieses rund 455 m2 großen Teilstückes eine höherwertige Nutzung im Zusammenhang mit der Nachbarliegenschaft nicht absehbar ist, wird dieses als Wald bewertet. Sämtliche übrigen Grundstücke liegen im Freiland bzw. sind diese als „Sondernutzung im Freiland“ (Obstgarten) ausgewiesen. Die Hofstelle umfasst die Grundstücke Nr. .43/1, .43/3, 703 und Teilflächen des Grundstückes Nr. 700/1, die Hofstelle weist ein Gesamtausmaß von ca. 2.800 m2 auf, wovon rund 1.775 m2 als Bauland der Kategorie „Dorfgebiet“ ausgewiesen sind. Die Hofstelle wird im Nordosten vom Hart-Gschnaidtweg begrenzt und fällt leicht in Richtung Südwesten ab.Die Bebauung umfasst das neuere Wohnhaus Viertelfeistritz 36, bestehend aus Keller- bzw. Untergeschoss, Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss, und das Nebengebäude Viertelfeistritz 37, welches augenscheinlich in mehreren Bauabschnitten errichtet wurde und im nordöstlichen Teil auch einen (ehemals) zu Wohnzwecken genutzten Trakt umfasst, an der südöstlichen Grundstücksgrenze besteht auch ein kleiner, massiv errichteter Hühnerstall. Die Freiflächen der Hofstelle sind befestigt, teilweise asphaltiert, beim südöstlichen Teil des Nebengebäudes wurde eine Rampe zugebaut. Wohnhaus Viertelfeistritz 36: Gemäß den von der Marktgemeinde übermittelten Unterlagen aus dem Bauakt wurde die Baubewilligung für die Errichtung des Wohnhauses am 30.05.1983 erteilt, die Benützungsbewilligung datiert vom 22.07.1997, wobei die Fertigstellung und der Bezug laut Information bereits im Jahr 1986 erfolgten, sodass das Baualter zum Stichtag rund 34 Jahre beträgt. Anzumerken ist, dass das Dachgeschoss des Gebäudes ebenfalls zu Aufenthaltszwecken (Wohnzwecken) ausgebaut wurde, ein diesbezüglicher Baukonsens jedoch nicht erhoben werden konnte, worin ein entsprechendes Risiko für einen Ersteher gelegen ist!Der bauliche Bestand dieses Gebäudes umfasst Keller- bzw. Untergeschoss, Erdgeschoss und ausgebautes Dachgeschoss, es ist massiv als Ziegelbau mit Putzfassaden errichtet, das Dachgeschoss ist in Holzkonstruktion ausgeführt, den oberen Abschluss bildet ein Schopfwalmdach mit Betonsteindeckung, Regenrinnen und Abfallrohre sind vorhanden, südseitig und westseitig bestehen im Erdgeschoss und im Dachgeschoss Balkone (Holzbrüstung, kein Bodenbelag). Der Zugang von außen in das Untergeschoss erfolgt an der Südwestseite bzw. über eine Aufgangsstiege und gedeckte Terrasse in das Erdgeschoss. Die vertikale Verbindung der Geschosse erfolgt über ein in das Gebäude eingebautes Stiegenhaus durch zweiläufige Massivstiegenanlagen vom Kellergeschoss bis in das Dachgeschoss, wobei das vorhandene Holzgeländer lediglich ein Provisorium ist. Die Räume im Kellergeschoss sind dem Verwendungszweck entsprechend einfacher ausgestattet, die Beheizung erfolgt über eine mit festen Brennstoffen (Holzvergaser) betriebene Warmwasserzentralheizung, die Raumheizung im Erdgeschoss und im Dachgeschoss erfolgt grundsätzlich über Radiatoren, das Warmwasser wird ebenfalls über die Heizanlage bereitet. Die Ausstattung in den Räumen des Erdgeschosses und des Dachgeschosses kann wie folgt beschrieben werden: Die Belichtung der Räume erfolgt über Holzfensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und glasteilenden Sprossen, als Sonnenschutz sind Holzläden vorhanden, die Erschließung der Balkone erfolgt über bauartgleiche Fenstertüren, im Dachgeschoss sind auch Dachflächenfenster vorhanden. Im Kellergeschoss bestehen Stahlblechtüren, die Garage bzw. die Werkstatt sind mit Kipptoren abgeschlossen, der Hauseingang mit einer Holzrahmenfüllungstüre mit Glaslichten und Seitenlichte, im Inneren bestehen ansonsten Holztürblätter, teilweise sind Glaslichten vorhanden, im Dachgeschoss sind die Räume gegenüber dem Stiegenhaus mit einer Nurglastüre abgetrennt und bestehen in diesen Räumen Vollbautüren. Die Böden weisen unterschiedliche Beläge auf (Fliesen, Kunststoff, Klebeparkett, Laminat, Textil), die Wandoberflächen sind grundsätzlich verputzt und gemalt bzw. sind in den erforderlichen Bereichen (Sanitärräume) Wandverfliesungen ausgeführt. Die Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt bzw. mit Paneelen verkleidet oder handelt es sich um Holzdeckenuntersichten. Die Sanitärausstattung umfasst im Erdgeschoss ein WC (Stand-WC, elektrischer Lüfter, Handwaschbecken) sowie ein Badezimmer (Handwaschbecken, Badewanne, Duschkabine), weiters ist im Arbeitszimmer ein Handwaschbecken installiert, der Sanitärraum im Dachgeschoss umfasst Handwaschbecken, Duschkabine (alt), WC mit Hänge-WC und Waschtisch. Seit dem Bezug wurden am Gebäude Investitionen augenscheinlich nur untergeordnet durchgeführt, beim Stiegenhaus bestehen noch Fertigstellungserfordernisse (Geländer, teilweise Oberflächen), im Badezimmer des Dachgeschosses sowie in anderen Räumen stehen diverse kleinere Ergänzungs- bzw. Reparaturarbeiten an, auch der Stiegenaufgang außen samt Terrasse weist noch keinen Bodenbelag auf, ebenso wenig die Balkone. Der Bau- und Erhaltungszustand kann insgesamt als durchschnittlich bezeichnet werden. Anhand der von der Marktgemeinde übermittelten Einreichpläne, ergänzt durch das örtliche Aufmaß, ergeben sich für das Keller- bzw. Untergeschoss und das Dachgeschoss Bruttogrundflächen von jeweils gerundet 198,00 m2, jene des Erdgeschosses beträgt gerundet 184,00 m2, die Nutzflächen im Keller- bzw. Untergeschoss betragen gerundet 161,00 m2, im Erdgeschoss gerundet 141,00 m2 und im Dachgeschoss gerundet 157,00 m2.Das Baualter zum Bewertungsstichtag beträgt rund 34 Jahre, die gewöhnliche Gesamtnutzungsdauer derartiger Gebäude kann gemäß Bewertungsliteratur mit rund 70 Jahren angenommen werden.Nebengebäude: Dieses umfasst im straßenseitigen Trakt ein altes Wohnhaus, bestehend aus Unterkellerung, Erdgeschoss und Dachgeschoss, sowie daran anschließende Nebenräume, es ist teilweise massiv, teilweise in Holz-Blockbauweise errichtet, den oberen Abschluss bildet ein Satteldach mit Tonziegeldeckung und einer Firstrichtung parallel zur Gemeindestraße. Dieser Wohntrakt ist im Einreichplan aus dem Jahr 1943 schon als Bestand eingezeichnet, sodass dieser ein Bestandsalter von zumindest 80 Jahren aufweist. Der bewohnbare Teil ist sehr einfach ausgestattet und wird laut Information seit Längerem nur mehr zur zeitweisen Unterbringung von Erntehelfern genutzt. Im rechten Winkel daran schließt ein insgesamt L-förmiges Gebäude mit einer Rampe am Südostende an, welches massiv errichtet ist und aus Erdgeschoss und Dachraum besteht, den oberen Abschluss bildet ein Satteldach mit Tonziegeldeckung beim Trakt, welcher von Nordost nach Südwest gerichtet ist, bzw. ein flacher geneigtes Satteldach bei dem von Nordwest nach Südost gerichteten Trakt, welches mit Welleternitplatten eingedeckt ist. Ursprünglich war das Wirtschaftsgebäude (Errichtung ab 1943) als Rinder- bzw. Schweinestall mit Futterkammer, Tenne, Wagenhütte und Schafstall genutzt, derzeit wird dieser Gebäudeteil nach baulichen Adaptierungen und auch Erweiterungen für unterschiedliche Zwecke genutzt, wie z.B. Wirtschafts- bzw. Verarbeitungsflächen mit angeschlossenem Kühlraum, Toilette, Lagerraum, Garage bzw. Werkstatt, Pflanzenschutzmittelraum, Kühlraum zur Aufbewahrung von Obstkisten, etc.Die Wirtschaftsräume sind grundsätzlich verfliest und die Kühlräume mit Isolierpaneelen versehen. Westlich des Gebäudes ist eine Düngerlagerstätte ersichtlich, wobei das Lagervolumen nicht bekannt ist. Das Gebäude weist einen durchschnittlichen Erhaltungszustand auf, größere Schäden sind nicht ersichtlich.Gemäß Aufmaß beträgt die Bruttogrundfläche für den Wohnhaustrakt gerundet 100,00 m2, für das Wirtschafts- bzw. Nebengebäude gerundet 362,00 m2 und für die Rampe gerundet 25,00 m2.Dem Wohnhaustrakt kann eine Restnutzungsdauer von rund 10 Jahren bei einer gewöhnlichen Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren unterstellt werden, beim Neben- bzw. Wirtschaftsgebäude wird von einer Restnutzungsdauer von 15 Jahren bei einer Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren ausgegangen. Landwirtschaftliche Nutzflächen: Bei den landwirtschaftlich genutzten Flächen handelt es sich überwiegend um Spezialkultur- bzw. Obstbauflächen. Die Flächen sind wüchsig und ergeben sich mittlere Produktionsbedingungen. Die Bodenklimazahl, welche sich aus der Ertragsmesszahl errechnet, beträgt zwischen 36 und 46 Punkte. Die Bewirtschaftung der Flächen ist mit Standardtraktoren möglich. Sämtliche Obstflächen sind mit Maschendrahtzäunen eingefriedet. Die genaue Lage und Form der Liegenschaften bzw. der Grundstücke können aus der digitalen Katastralmappe entnommen werden. Die Außengrenzen sind durch Grenzmarkierungen bzw. durch Naturgrenzen ersichtlich. Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 700/1 weist inklusive der Vorgewendestreifen eine Fläche von 9.294 m2 auf. Die Zufahrt ist über die Hoffläche gegeben. Die Fläche ist mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Nordost nach Südwest in der Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte im Jahr 2006. Die vorhandene Hagelschutzanlage wurde bereits in den Jahren 1988 bis 1989 errichtet. Durch Wind- und Schneedruck wurden die Obstreihen im nordwestlichen Bereich der Anlage beschädigt.Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 634 weist mit dem Grundstück Nr. 646 und dem so genutzten Teil des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 (2.769 m²) eine Gesamtfläche von 9.118 m² auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 KG 68030 der Marktgemeinde Anger mit dem Namen „Bründlweg“ gegeben. Die Fläche ist mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Südost nach Nordwest quer zur Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte in Doppelreihen im Jahr 1992. Die vorhandene Hagelschutzanlage wurde 1987 errichtet. Auch hier sind durch Wind- und Schneedruck teilweise Beschädigungen der Anlage ersichtlich. Im südwestlichen Randbereich ist in der Anlage ein Hochspannungsgittermast einer 110 kV-Freileitung situiert. Südlich des Hochspannungsmasts ist eine Ausleitung von häuslichem Abwasser ersichtlich, welches laut Auskunftsperson vom Wohnobjekt mit der Adresse Viertelfeistritz 26A stammt. Auf dem Grundstück Nr. 646 ist eine Wasserentnahmestelle für das Grundstück Nr. 644 im Grundbuch eingetragen.Zur genaueren Beurteilung der örtlichen Verhältnisse wird auf die dem Langgutachten angeschlossenen Ausdrucke aus dem Digitalen Atlas Steiermark verwiesen!Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 663 weist eine Gesamtfläche von 7.517 m2 auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist ebenfalls über den „Bründlweg“ gegeben. Die Fläche ist flach bis mäßig geneigt und die Hagelschutzanlage ist von Nordost nach Südwest in der Geländefalllinie ausgerichtet. Derzeit befindet sich keine Obstkultur auf der Fläche, diese wurde laut Information im Jahr 2019 gerodet. Das Grundstück Nr. 599 befindet sich nördlich des öffentlichen Weggrundstückes Nr. 1071 KG 68030 und weist eine schmale, längliche Form auf und ist eine Böschungsfläche, welche als Dauergrünland genutzt wird. Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 1017/3 weist ein Ausmaß von 3.483 m2 auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1072 KG 68030 der Marktgemeinde Anger gegeben. Die Fläche ist nur mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Süd nach Nord ausgerichtet. Die Anlage der Birnensorten „Kaiser Alexander“ und „Xenia“ erfolgte im Jahr 1993. Es ist kein Hagelnetz vorhanden.Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 1018 weist ein Ausmaß von 3.176 m2 auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1072 KG 68030 der Marktgemeinde Anger gegeben. Die Fläche ist nur mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Süd nach Nord ausgerichtet. Die Anlage der Birnensorte „Xenia“ erfolgte im Jahr 2016. Auch hier ist kein Hagelnetz vorhanden.Das Grundstück Nr. 586/1 weist eine Fläche von 934 m2 auf und befindet sich im Grenzkataster. Die Zufahrt zu diesem Grundstück ist über das öffentliche Grundstück Nr. 586/7 KG 68030 der Marktgemeinde Anger gegeben. Die Fläche ist nur mäßig geneigt und wird derzeit als Mähwiese genutzt, sie wird jedoch in Kürze als Bauland ausgewiesen.Die Grundstücke Nr. 833/2, 834/3 und 836/1 weisen eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 4.236 m2 auf und werden als Mähwiese genutzt. Die Flächen sind über die Landesstraße „B72 Weizer Straße“ und das öffentliche Grundstück Nr. 1106 KG 68030 der Marktgemeinde Anger zugänglich. Die Fläche ist von Ost nach West geneigt. Auf dem Grundstück Nr. 833/2 ist im Flächenwidmungsplan eine Fläche von rund 1.700 m2 als Rutsch- und Meliorationsgebiet vermerkt. Weiters sind im Grundbuch Dienstbarkeiten bezüglich Quellfassung, Quellbasin, Wasserbezugs- und Wasserleitungsrecht für das Grundstück Nr. 862/2 eingetragen.Waldflächen: Grundstück Nr. 1049: Die Waldfläche hat laut Grundbuch ein Ausmaß von 27.009 m2. Die Zufahrt des östlichen Grundstücksbereiches ist über einen Gemeindeweg über das Grundstück Nr. 1081/4 gegeben. Der Zugang zur westlichen Teilfläche ist von westlicher Richtung über den öffentlichen Weg mit der Bezeichnung „Mittereggweg“ und in weiterer Folge laut Auskunftsperson über benachbarte Grundstücke gegeben. Die Waldflächen sind von West nach Ost, nördlich des Raasbaches, situiert. Dieser Bereich ist durch Grenzmarkierungen bzw. nördlich und südlich durch Gräben begrenzt. Der östliche Bereich ist von Nord nach Süd ausgedehnt und flach bis nur mäßig geneigt. Grenzmarkierungen sind jeweils gut ersichtlich. Im nördlichen Bereich sind vor allem Eichen, Fichten, Buchen und Kiefern zu gleichen Teilen vorzufinden. Es sind auch einige Tannen ersichtlich. Es ist eine aufkommende Naturverjüngung erkennbar. Die Bestockung ist durchschnittlich und der Baumbestand weist ein Alter zwischen 40 und 80 Jahren auf. Der östliche Teil besteht aus einem überwiegend mit Tannen, Fichten und Eichen mittleren Alters durchschnittlich bestockten Bereich sowie aus einem rund 6.000 m2 großen Fichtenbestand mit einem Alter von ca. 20 Jahren mit guter Bestockung. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Es ist nur ein geringer Anteil an Bruch- und Schadholz anzutreffen. Grundstücke Nr. 728 und 731: Es handelt sich laut Grundbuch um insgesamt 11.578 m2 an Waldfläche. Die Zufahrt ist über die öffentlichen Grundstücke Nr. 1078/1 und 1080 der Marktgemeinde Anger und laut Auskunftsperson in weiterer Folge über einen gemeinschaftlich genutzten Interessentenweg gegeben. Die bewertungsrelevanten Waldflächen sind von Ost nach West abfallend und grenzen westlich an den Ilzbach an. Das Grundstück Nr. 728 ist durch kleine Gräben durchschnitten und dadurch teils etwas schwieriger zugänglich. Die weiteren Liegenschaftsgrenzen sind durch Grenzmarkierungen gegeben. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Auf dem Grundstück Nr. 728 ist ein schöner, mehrschichtiger Fichtenbestand mit einem Alter von 20 bis 60 Jahren mit mittlerer Bestockung ersichtlich. Es ist ein geringer Anteil an Bruchholz anzutreffen. Auf dem Grundstück Nr. 731 ist ein ca. 25-jähriger Fichtenbestand ersichtlich. Es sind einige Laubhölzer eingesprengt. Es handelt sich um gepflegte Baumbestände mit guter Bestockung.Grundstücke Nr. 665, 699 und 1019: Diese Waldflächen befinden sich angeschlossen an Obstbauflächen und sind nur über diese zugänglich. Diese Flächen sind teils steil abfallend in Gräben und die Bringung ist mittels Traktors und Seilwinde nur erschwert möglich. Es handelt sich um Mischbestände mit Fichten, Buchen, Eichen, Erlen und sonstigen Laubhölzern mittlerer Altersklasse. Es sind teilweise Trockenschäden und Bruchholz ersichtlich. Die Bestockung ist durchschnittlich. Grundstücke Nr. 640 und 465/1: Es handelt sich laut Grundbuch (zusammen mit dem Teilstück von 658 m² des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 KG 68030) um eine zusammenhängende Waldfläche von insgesamt 18.310 m2. Die Zufahrt ist über die zur Liegenschaft gehörenden Obstflächen sowie über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 „Bründlweg“ möglich. Die Erreichbarkeit des nördlichen Bereiches des Grundstückes Nr. 465/1 ist laut Aussagen von östlicher Richtung über den sogenannten „Franziskussteinbruchweg“ gegeben. Die Waldflächen sind von der Querung der 110 kV-Hochspannungsleitung von nördlicher in südliche Richtung mit einer Trassenbreite von 30 m gekennzeichnet. Die neben der Leitungstrasse befindlichen Flächen zeichnen sich teils durch steil abfallende Bereiche in wasserführende Gräben aus. Der Baumbestand besteht überwiegend aus Fichten mittlerer Altersklasse sowie Erlen, Buchen und Eichen. Es ist in Lichtungen eine aufkommende Naturverjüngung mit Tannen, Fichten und Buchen ersichtlich. Die Bestockung ist durchschnittlich. Die Bringung ist mittels Traktors und Seilwinde teils nur erschwert möglich.Grundstücke Nr. 833/2, 835/1 und 836/1: Es handelt sich laut Grundbuch um Waldflächen im Ausmaß von 15.796 m2. Die Zufahrt ist von der Weizer Bundestraße und über ein öffentliches Grundstück gegeben. Die bewertungsrelevante Waldfläche ist von Nord nach Süd ausgerichtet und nach Westen mäßig abfallend. Die Grundstücksgrenzen sind mit Grenzmarkierungen versehen. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Der Baumbestand ist durchschnittlich und überwiegend in der mittleren Altersklasse sowie in einem mäßigen Pflegezustand. Im nördlichen Bereich sind überwiegend Fichten und sonstige Laubhölzer anzutreffen. Im südlichen Bereich wurde eine Fläche von ca. 6.000 m2 im Jahr 2016 mit Fichten aufgeforstet. Grundstück Nr. 969: Größe der Waldfläche laut Grundbuch: 5.330 m2. Die Zufahrt ist laut Auskunftsperson über benachbarte Grundstücke von südlicher Richtung aus gegeben. Die bewertungsrelevante Waldfläche ist von West nach Ost ausgerichtet und nach Norden in einen wasserführenden Graben abfallend. Die südliche Grundstücksgrenze ist mit Grenzmarkierungen versehen. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Der Baumbestand zeigt sich im westlichen Bereich als 10- bis 20-jährige Fichtenkultur und weiter östlich als Mischwald mit Fichten und einigen eingesprengten Laubhölzern. Der östliche Bereich ist nur gering bestockt. (Für die Waldfläche lag zum Zeitpunkt der Befundaufnahme bereits ein Kaufvertrag vor.) Es wurde darüber informiert, dass Bestandsverhältnisse nicht vorliegen, sodass für die Bewertung von einer gänzlichen Bestandsfreiheit ausgegangen wird.Infolge der teilweise fehlenden Unterlagen und Angaben über das Baujahr und den Anschaffungswert wurde der Sachwert aufgrund des Zustandes ermittelt und wird festgehalten, dass die Funktion der Maschinen und Geräte nicht überprüft wurde. Diesbezüglich wird auf die dem Langgutachten beiliegende Bewertung verwiesen, wonach sich für diese Maschinen und Geräte (Traktor Fendt, Mulcher Fa. Dingsleder, Heckstapler, Einachsanhänger, Feldspritze, Hubameise, Kreissäge, Mischmaschine, Düngerstreuer Bezzecchi, acht Stück Anhänger für Obstkistentransport, Stapler Toyota, Stapler Jungheinrich, Obstpresse Stossier und Palettenbox [70 Stück]) ein Zeitwert von € 20.600,- ergibt.Gemäß beiliegendem Rückstandsausweis der Marktgemeinde vom 13.09.2019 ergibt sich ein Rückstand von € 2.222,95 zuzüglich der Rückstände aus der Mahnung vom 29.01.2020 in Höhe von € 196,79 und der Vorschreibung vom 30.01.2020 in Höhe von € 198,16. Der Gesamtrückstand zum Bewertungsstichtag beträgt somit € 2.617,90. Dieser Rückstand enthält auch Grundsteuer und betrifft neben der EZ 31 auch die EZZ 174 und 175, wobei mangels Aufschlüsselung in den Rückstandsausweisen die jeweiligen Anteile nicht näher festgestellt werden können.
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Maschinen und Geräte (siehe Langgutachten)
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 20.600,00 EUR

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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sonstiges in 8184 Anger

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 3.417 m²

Näheres siehe Langgutachten!Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 644 im Ausmaß von 3417 m², davon Landw(20) 2759 m² und Wald(10) 658 m².Die Liegenschaften EZ 174 und EZ 175 umfassen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen.In Hinblick auf die Nutzung kann die Fläche dieser Liegenschaft wie folgt aufgeteilt werden:landwirtschaftlich genutzte Fläche rund 2.759 m²Waldfläche rund 658 m² Die im C-Blatt unter LNR 1a) eingetragene Dienstbarkeit der Duldung einer der Übertragung elektrischer Energie dienenden 110 kV-Hochspannungsleitung wird bei der Bewertung berücksichtigt, darüber hinaus bleiben die eingetragenen Geldlasten unberücksichtigt und erfolgt die Bewertung unter der Voraussetzung der Geldlastenfreiheit, die in C-LNR 5a) eingetragene Reallast des Auszuges zu Gunsten Karl Maier, geb. 18.01.1927, bleibt infolge seines Ablebens im Jahr 2009 unberücksichtigt.Das Grundstück Nr. 644 befindet sich im Gemeindegebiet von Anger und in Bezug auf die Hofstelle der EZ 31 in Streulage. Die Hofstelle auf der EZ 31 ist über die Landesstraße B72 und den von dieser im Ortsteil Hart-Puch nach Nordwesten abzweigenden Hart-Gschnaidtweg erreichbar, wo man dann nach rund 700 m zu der zur linken Hand gelegenen Hofstelle gelangt. Das Grundstück liegt im Freiland bzw. ist als „Sondernutzung im Freiland“ (Obstgarten) ausgewiesen. Die Zufahrt zur Obstanlage (bestehend aus den Grundstücken Nr. 634 (6321 m²) der EZ 31, Nr. 646 (38 m²) der EZ 31 und der landwirtschaftlich genutzten Fläche des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 (2759 m²) ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 KG 68030 der Marktgemeinde Anger mit dem Namen „Bründlweg“ gegeben. Die Fläche ist mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Südost nach Nordwest quer zur Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte in Doppelreihen im Jahr 1992. Die vorhandene Hagelschutzanlage wurde 1987 errichtet. Auch hier sind durch Wind- und Schneedruck teilweise Beschädigungen der Anlage ersichtlich. Im südwestlichen Randbereich ist in der Anlage ein Hochspannungsgittermast einer 110 kV-Freileitung situiert. Südlich des Hochspannungsmasts ist eine Ausleitung von häuslichem Abwasser ersichtlich, welches laut Auskunftsperson vom Wohnobjekt mit der Adresse Viertelfeistritz 26A stammt. Auf dem Grundstück Nr. 646 ist eine Wasserentnahmestelle für das Grundstück Nr. 644 im Grundbuch eingetragen.Zur genaueren Beurteilung der örtlichen Verhältnisse wird auf die dem Langgutachten angeschlossenen Ausdrucke aus dem Digitalen Atlas Steiermark verwiesen!Es handelt sich laut Grundbuch beim Teilstück von 658 m² des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 zusammen mit den Grundstücken Nr. 640 und 465/1 je der EZ 31 KG 68030 um eine zusammenhängende Waldfläche von insgesamt 18.310 m2. Die Zufahrt ist über die zur Liegenschaft gehörenden Obstflächen sowie über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 „Bründlweg“ möglich. Die Erreichbarkeit des nördlichen Bereiches des Grundstückes Nr. 465/1 ist laut Aussagen von östlicher Richtung über den sogenannten „Franziskus­steinbruchweg“ gegeben. Die Waldflächen sind von der Querung der 110 kV-Hochspannungsleitung von nördlicher in südliche Richtung mit einer Trassenbreite von 30 m gekennzeichnet. Die neben der Leitungstrasse befindlichen Flächen zeichnen sich teils durch steil abfallende Bereiche in wasserführende Gräben aus. Der Baumbestand besteht überwiegend aus Fichten mittlerer Altersklasse sowie Erlen, Buchen und Eichen. Es ist in Lichtungen eine aufkommende Naturverjüngung mit Tannen, Fichten und Buchen ersichtlich. Die Bestockung ist durchschnittlich. Die Bringung ist mittels Traktors und Seilwinde teils nur erschwert möglich.Zur genaueren Beurteilung der örtlichen Verhältnisse wird auf die dem Langgutachten angeschlossenen Ausdrucke aus dem Digitalen Atlas Steiermark verwiesen!Es wurde darüber informiert, dass Bestandsverhältnisse nicht vorliegen, sodass für die Bewertung von einer gänzlichen Bestandsfreiheit ausgegangen wird.Gemäß beiliegendem Rückstandsausweis der Marktgemeinde vom 13.09.2019 ergibt sich ein Rückstand von € 2.222,95 zuzüglich der Rückstände aus der Mahnung vom 29.01.2020 in Höhe von € 196,79 und der Vorschreibung vom 30.01.2020 in Höhe von € 198,16. Der Gesamtrückstand zum Bewertungsstichtag beträgt somit € 2.617,90. Dieser Rückstand enthält auch Grundsteuer und betrifft neben der EZ 31 auch die EZZ 174 und 175, wobei mangels Aufschlüsselung in den Rückstandsausweisen die jeweiligen Anteile nicht näher festgestellt werden können.Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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sonstiges in 8160 Thannhausen

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 22.027 m²

Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 1042/1 Wald(10) im Ausmaß von 5001 m², Gst Nr 1042/2 Landw(20) im Ausmaß von 7404 m², Gst Nr 1042/3 Wald(10) im Ausmaß von 9622 m², unverbürgte Gesamtfläche 22027 m². Die Liegenschaften EZ 174 und EZ 175 umfassen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen.In Hinblick auf die Nutzung kann die Fläche dieser Liegenschaft wie folgt aufgeteilt werden:landwirtschaftlich genutzte Fläche rund 7.404 m²Waldflächen rund 14.623 m²Im C-Blatt ist vorrangig (C-LNR 1a) eine Dienstbarkeit der 110 kV-Hochspannungsleitung über das Grundstück Nr. 1042/1 eingetragen, welche bei der Bewertung – sofern bewertungsrelevant – entsprechend berücksichtigt wird. Darüber hinaus sind Geldlasten eingetragen und erfolgt die Bewertung unter der Voraussetzung der Geldlastenfreiheit, das in C-LNR 5a) intabulierte Ausgedinge zu Gunsten Karl Maier, geb. 18.01.1927, bleibt infolge seines Ablebens im Jahr 2009 unberücksichtigt.Die Grundstücke der Liegenschaft EZ 175 liegen im Gemeindegebiet von Thannhausen, unmittelbar an der Grenze zur Katastralgemeinde Viertelfeistritz. Insgesamt befinden sich die Grundstücke in Bezug auf die Hofstelle überwiegend in Streulage. Sämtliche Grundstücke liegen im Freiland bzw. sind diese als „Sondernutzung im Freiland“ (Obstgarten) ausgewiesen. Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 1042/2 weist inklusive der Vorgewendestreifen ein Ausmaß von 7.404 m2 auf. Die Zufahrt ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1076/1 der Gemeinde Thannhausen gegeben. Die Fläche ist geneigt und die Kulturreihen sind von West nach Ost abfallend in der Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte im Jahr 2006 und wurde in Doppelreihen ausgepflanzt. Hier ist ebenfalls eine Hagelschutzanlage vorhanden. Waldflächen: Grundstücke Nr. 1042/1 und 1042/3: Es handelt sich laut Grundbuch um insgesamt 14.623 m2 an Waldfläche. Die Zufahrt ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1076/1 der Gemeinde Thannhausen und in weiterer Folge über das benachbarte Grundstück Nr. 1052, beide KG 68247 Peesen, gegeben. Die bewertungsrelevante Waldfläche ist von West nach Ost abfallend. Die westliche Grundstücksgrenze grenzt an eine benachbarte Grünlandfläche, über welche laut Auskunftsperson ebenfalls die Zufahrt gegeben ist. Die weiteren Liegenschaftsgrenzen sind durch Grenzmarkierungen ersichtlich. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Im östlichen Bereich ist eine rund 40-jährige Fichtenkultur von rund 2.500 m2 ersichtlich. Bei den übrigen Waldflächen handelt es sich um eine ehemalige Windwurffläche, welche im Jänner 2008 massiv geschädigt wurde. Es wurden nach der Schadholzaufarbeitung überwiegend Fichten aufgeforstet. Aufgrund fehlender Pflegeeingriffe ist ein natürlicher Baumbestand mit überwiegend Erlen, Buchen, Birken, Eichen und sonstigen Laubhölzern entstanden. Der Bestockungsgrad ist unterdurchschnittlich und der Wertholzanteil ist gering. Die Fläche ist nicht gepflegt und es handelt sich um einen Pflegerückstand. Bei den Waldflächen handelt es sich für die Fichte im Allgemeinen um den Wuchsbezirk Fichte/Bruck. Die Flächenanteile der einzelnen Baumarten wurden aufgrund der Befundaufnahme und aus dem Luftbild des GIS Steiermark unter Zugrundelegung der Baumhöhe überschlägig geschätzt. Die Oberhöhe wurde mit rund 30 m ermittelt. Die Umtriebszeit ist mit 100 Jahren anzusetzen. Die Wachstumsverhältnisse können aufgrund der Geländeneigung, der Wasserverhältnisse und der Bodenbedingungen überwiegend als gut bezeichnet werden. Aufgrund der vorliegenden Waldböden wird eine 10. Bonität erreicht.Es wurde darüber informiert, dass Bestandsverhältnisse nicht vorliegen, sodass für die Bewertung von einer gänzlichen Bestandsfreiheit ausgegangen wird.Gemäß beiliegendem Rückstandsausweis der Marktgemeinde vom 13.09.2019 ergibt sich ein Rückstand von € 2.222,95 zuzüglich der Rückstände aus der Mahnung vom 29.01.2020 in Höhe von € 196,79 und der Vorschreibung vom 30.01.2020 in Höhe von € 198,16. Der Gesamtrückstand zum Bewertungsstichtag beträgt somit € 2.617,90. Dieser Rückstand enthält auch Grundsteuer und betrifft neben der EZ 31 auch die EZZ 174 und 175, wobei mangels Aufschlüsselung in den Rückstandsausweisen die jeweiligen Anteile nicht näher festgestellt werden können.Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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