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Einfamilienhaus in 8570 Voitsberg

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.070 m²
Objektgröße: 121,00 m²
Die Liegenschaft EZ 1 KG 63367 Tregist, bestehend aus den Grundstücken . 49/1 und 566/2 mit den darauf errichteten Gebäuden, befindet sich in der Lackner- Gasse im Bereich einer Einfamilienhaussiedlung etwa 700 m nordwestlich des Voitsberger Hauptplatzes. Im Westen grenzt die Schätzliegenschaft unmittelbar an die Lacknergasse. Ver- u. Entsorgungsanlagen: Die Liegenschaft weist folgende Ver- u. Entsorgungsanschlüsse auf:  Öffentlicher Kanal Gemeindewasserleitung Strom (Stadtwerke) Flächenwidmung: Lt. Flächenwidmungsplan der Gemeinde Voitsberg, befindet sich die Schätzliegenschaft im KG-WA – die Bebauungsdichte wurde mit 0,5 – 1,0 festgelegt. Das Grundstück 566/2 ist nahezu eben und weist eine langgestreckte, annähernd trapezförmige Gestalt auf. Im Westen bildet die Lacknergasse die Grenze – es ist hier eine massive Betonstützmauer errichtet. Im Osten grenzt die Fläche an ein offenes Gerinne. Entlang des Gerinnes ist eine steile, nach Osten exponierte Böschung ausgebildet, die mit Gebüsch bewachsen ist. Das unverbürgte katastrale Ausmaß beträgt 1.070 m². Im südlichen Teil des Grundstückes ist ostseitig eine Abgrenzung aus Betongittersteinen errichtet. Die Fläche zwischen dem Zufahrtsweg und der östlichen Grenze ist eben und wird als Grünfläche genutzt. Die Fläche südliche des Gebäudes zwischen der Begrenzungsmauer zur Lacknergasse hin und dem Zufahrtsweg, stellt eine mit Ziersträuchern bepflanzte Grünfläche dar, auf der im südlichen Bereich ein großer Nußbaum steht. Ein Energieausweis gem. Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) 2012 wurde vom Verpflichteten nicht vorgelegt. Bei der Bewertung wird daher vom Standard der Gesamtenergieeffizienz des Errichtungszeitpunktes des gegenständlichen Gebäudes ausgegangen. Gebührenrückstände: Gebührenrückstand lt. Mitteilung Stadtamt Voitsberg: € 983,49 Baubeschreibung Objekt Lacknergasse 2Allgemeines: Am Bauamt der Stadtgemeinde liegt kein Bauakt auf. Das Alter des gegenständlichen Objektes ist unbekannt. Aufgrund der Bauweise kann davon ausgegangen, dass das Gebäude weit über hundert Jahre alt ist. In der Baubeschreibung im Einheitswertakt AZ 77/250-2-8002/9 ist das Baualter mit 1785 angegeben. Technische Kurzbeschreibung: Massivbau bestehend aus:  Kellergeschoss  Erdgeschoss  Obergeschoss Satteldach – Ziegeldeckung Dachrinnen u. Ablaufrohre montiert gemauerter Kamin Außenfassade verputzt u. gemalt Gewölbedecke über dem Keller Holztramdecken über dem EG und OG Zugang Keller: Gewendelte, steile Steinstiege, bzw. von außen niveaugleich von der Lacknergasse aus. Zugang Obergeschoss: Steile Holzstiege Zugang zum Dachboden: Ausziehbare Dachbodentreppe Fenster: Kunststoffrahmen mit Isolierglas u. Balken (vor ca. 10-15 Jahren erneuert) Eingangstüre an der Gebäudeostseite: Massivholz Innentüren: Holztürstöcke, einfache Paneeltüren Zentralheizung: Die Wärmeversorgung erfolgt derzeit vom Nachbarobjekt aus – Eigentümer dieser Liegenschaft ist der Bruder des Verpflichteten. Es gibt nur eine mündliche Vereinbarung bezüglich dieser Wärmeversorgung; es besteht jedoch die Möglichkeit eines Fernwärmeanschlusses. Bauausstattung: einfacher Bauzustand: Zustandsnote 3,0-4,0 * * bedeutende Instandsetzungen (Erneuerungen) erforderlichRaumprogramm und Ausstattung siehe Seite 12 des Langgutachtens

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Besichtigungszeit: Anträge auf Anberaumung eines Besichtigungstermins können bis längstens 14 Tage vor dem Termin eingebracht werden.
Versteigerungsort: Saal 55, 2. Stock

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Einfamilienhaus in 8570 Voitsberg

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 737 m²
Objektgröße: 116,97 m²
Die Bewertungsliegenschaft befindet sich etwa 3 km östlich des Voitsberger Hauptplatzes bzw. rd. 1,2km nördlich der Ortschaft Krems im Bereich einer Wohnsiedlung. Die Zufahrt erfolgt von Krems kommend über die nach Stallhofen führende Landesstraße, von der im Bereich des Gasthauses Tonipeter in nordwestlicher Richtung der Kaltenwasserweg abzweigt. Diesen Weg folgend, biegt man nach etwa 100 m rechts in den Privatweg „ Am Jägergrund“ ab und erreicht nach ca. 50 m die Bewertungsliegenschaft, die sich vom Weg in südwestliche Richtung erstreckt. Lt. Flächenwidmungsplan der Gemeinde Voitsberg, liegt die Schätzliegenschaft im „Reinen Wohngebiet“ – die Bebauungsdichte wurde mit 0,2 bis 0,4 fest-gelegt. Ver- u. Entsorgungseinrichtungen: Wasserversorgung Stadtwerke Voitsberg Kommunales Kanalnetz Stromversorgung – Energie Steiermark Das zur Liegenschaft EZ 616 KG Lobming gehörende Grundstück 221/17 breitet sich vom Privatweg „Am Jägergrund“ in südwestlicher Richtung aus. Das Grundstück weist eine leichte Hanglage nach Südosten auf und ist annähernd rechteckig konfiguriert. Die Breite (SW-NW) beträgt etwa 23m und die durchschnittliche Grundstückslänge etwa 32 m. Ausmaß des Grundstückes lt. GDB 737 m².Südwestlich des Hauses befindet sich eine ungepflegte Grünfläche, die z.T. Oberflächenvernässungen aufweist. Teilweise lagert noch Aushubmaterial auf der Fläche. Die z.T. noch offenen Gräben im Bereich der Fundamente sind noch zuzuschütten und es sind die Vorplätze zu befestigen sowie die Traufenpflasterung bzw. die Außenstiege im Bereich des Hauseinganges an der NW-Seite herzustellen. Gebührenrückstände: Lt. Mitteilung Stadtamt Voitsberg keine Gebührenrückstände. Gebäudebeschreibung Wohnhaus Am Jägergrund 5:Allgemeine Angaben: Einfamilienhaus Baufreistellung: 18.10.2016 GZ IX-378/01/16-7 Benützungsbewilligung: liegt keine vor Rohbaubeschau wurde nicht durchgeführt Technische Beschreibung lt. Baubeschreibung Bauakt: Rollierung Streifengründung mit Plattenfundament 25 cm Trennschicht PE-Folie Wärmedämmung 12 cm Trennschicht Folie Zementestrich Bodenbelag Tragende Wände: Holzriegel 16 cm Zwischenwände: Holzriegel Dämmung/ Dampfbremse zw. den Balken Dampfbremse Gipskartonplatten Außenwand-Leichtbau, Außenputz, EPS Dämmplatten/Dampfbremse, GKP Dach: Satteldach, Sparrenkonstruktion, Bramacdeckung Dachrinnen und Ablaufrohre montiert Holzbalkendecke über EG Fenster: 3-fach Isolierverglasung mit Steinwolleriegel (Geplant Zentralheizung Luft-Wärmepumpe 7 KW) Notheizung: Festbrennstoff, 1 Kamin DM 18 cm Lt. Einreichplan vorgesehen: Wintergarten, Terrasse, Carport, APl wurden nicht errichtet Räumlichkeiten und deren Ausstattung: siehe Seite 10 im LanggutachtenGesamtnutzfläche 116,97 m²Zusammenfassende Feststellung des Sachverständigen:Der Innenausbau ist noch fertigzustellen – teilweise sind an den Wänden und Decken noch Dämmplatten und Dampfbremsen aufzubringen, die Gipskartonplatten zu montieren. Alle Räume sind noch auszumalen, Türstöcke und Türen sind noch einzubauen, die Kanalisation im Haus ist herzustellen, der Estrich und die Bodenbeläge sind aufzubringen. Die Nassräume sind zu verfliesen und die Installationen durchzuführen. Die Schläuche für die Bodenheizung die derzeit frei liegen, sind lt. Frau Götzl zu entfernen, da sie falsch dimensioniert sind. Elektroverrohrungen und Verdrahtungen größtenteils hergestellt. Lt. Frau Götzl konnte jedoch nicht überprüft werden ob alles fachgerecht montiert worden ist. Ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmende Lasten sind im Grundbuch nicht eingetragen. Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Besichtigungszeit: Anträge auf Anberaumung eines Besichtigungstermins sind längstens 14 Tage vor dem Termin einzubringen.
Versteigerungsort: Saal 55, 2. Stock

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sonstiges in 8570 Voitsberg

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.976 m²

Die Liegenschaft EZ 569 KG Lobming besteht aus dem Grundstück 221/2 und liegt im Bereich des Kaltenwasserweges. Es handelt sich dabei um einen Weg (Am Jägergrund), der eine Reihe von Einfamilienhäusern sowie weitere, noch unverbaute Baugrundstücke erschließt. Das gegenständliche Grundstück hat ein Ausmaß von 1.976 m² und ist im Kataster als Sonstige (Straßenverkehrsanlagen) ausgewiesen. Tatsächlich wird diese schmale und langgestreckte Fläche als Aufschließungsweg „Am Jägergrund“ genutzt. Der Weg zweigt vom Kaltenwasserweg ab und führt in nordwestliche Richtung hangaufwärts und weist eine Steigung von etwa 12 % auf. Der nach rd. 100 m in nördliche Richtung abzweigende Weg erschließt weitere Grundstücke in diesem Bereich.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Besichtigungszeit: Anträge auf Anberaumung eines Besichtigungstermins sind bis längstens 14 Tage vor dem Termin einzubringen.
Versteigerungsort: Saal 55, 2. Stock

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Mehrfamilienhaus

Mehrfamilienhaus in 8654 Fischbach

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 4.130 m²

Näheres siehe Langgutachten!Grundbuch: 68007 FalkensteinEinlagezahl: 157Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .329 Bauf.(10) im Ausmaß von 278 m², Gst Nr 600 im Ausmaß von 3852 m², davon 259 m² Bauf.(10) und 3137 m² Landw(10) und 456 m² Sonst(10), Gesamtausmaß 4130 m², mit der Objektadresse Falkenstein 36, 8654 FischbachDie Bewertungsliegenschaft liegt im Gemeindegebiet von Fischbach, in dezentraler Lage im Ortsteil Falkenstein. Die Liegenschaft ist vom Ortszentrum Fischbach aus über die Landesstraße Nr. 114 und weiter über die Landesstraße Nr. 451 erreichbar, von welcher man nach rund 2.350 m links in den Stadlhofweg einbiegt; nach rund 3.580 m zweigt links der Brandkeuscheweg ab, welcher unmittelbar bis zur Bewertungsliegenschaft führt. Von der Gemeindestraße (Stadlhofweg) verläuft dieser unbefestigte Waldweg (Brandkeuscheweg) rund 45 m über Fremdgrund (Grundstück Nr. 602/2), bevor man dann auf das gegenständliche Grundstück Nr. 600 gelangt. Hinsichtlich der Zufahrt ist zu Gunsten der Bewertungsliegenschaft aus dem Grundbuch keine Dienstbarkeit ersichtlich; da diese Erschließung offensichtlich jedoch seit Langem auf diese Art und Weise erfolgt, wird (ungesichert) vom Bestand eines außerbücherlichen Zufahrtsrechtes ausgegangen. Die beiden Grundstücke im unverbürgten, katastralen Gesamtausmaß von 4.130 m2 sind zusammenhängend länglich und unförmig, sie fallen in Richtung West-Südwest unregelmäßig ab. Bedingt durch die Bewaldung der Grundstücke südwestlich des Stadlhofweges (Gemeindestraße) ist keine Aussicht für die Bewertungsliegenschaft gegeben, der Grundstückskomplex selbst befindet sich auf einer Seehöhe zwischen 877 m und 894 m; laut Sonnenstandsabfrage ist die Besonnung des bebauten Grundstücksteils im Spätherbst und im Winter eingeschränkt. Die Bebauung der Grundstücke umfasst grundsätzlich drei Bauebenen, und zwar talseitig in den Hang gebaute Abstell- bzw. Stallgebäude, weiters auf dem Niveau der Zufahrt bzw. des Vorplatzes südseitig einen langgestreckten, eingeschossigen Anbau, über welchen in Richtung Hangseite auch ein alter Kellerbereich erreichbar ist, sowie in Richtung Norden im Anschluss daran ein altes Wohnhaus, welches aus Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss besteht, weiters einen über eine Fortsetzung des Stiegenhauses beim Wohnhaus erreichbaren, langgestreckten, eingeschossigen Gebäudetrakt, der augenscheinlich ehemalige Fremdenzimmer umfasst. Nennenswerte Außenanlagen sind auf der gegenständlichen Liegenschaft nicht vorhanden. Die benachbarten Liegenschaften sind – mit Ausnahme der nördlichen Nachbarliegenschaft – primär bewaldet, insgesamt kann die gegenständliche Lage als dezentral bzw. einschichtig bezeichnet werden. Möglichkeiten zur Deckung der Erfordernisse des täglichen Bedarfes finden sich teilweise im Ortszentrum von Fischbach, ansonsten in Ratten (in rund 8,3 km Entfernung) bzw. in Birkfeld (in rund 16,9 km Entfernung).Die vorhandene Stromversorgung ist offensichtlich bereits seit Längerem stillgelegt, laut Information erfolgt die Wasserversorgung über die Wassergenossenschaft Falkenstein, die Art der Abwasserentsorgung konnte trotz Rücksprache mit der Gemeinde nicht geklärt werden. In der Baubeschreibung zum Bauansuchen betreffend die Errichtung des Fremdenzimmertraktes Ende der 1960er-Jahre findet sich der Hinweis, dass die Abwasserentsorgung damals über eine Sammelgrube mit Versickerung auf eigenem Grund erfolgte.Gemäß Abfrage der Flächenwidmung im Geografischen Informationssystem des Landes Steiermark (Abfragedatum 07.11.2019) sind die gegenständlichen Grundstücke als „Freiland“ ausgewiesen, ebenso wie die Grundstücke in der unmittelbaren Nachbarschaft. Der steuerliche Einheitswert wurde mangels Relevanz für die Verkehrswertermittlung nicht erhoben, laut Mitteilung der Wassergenossenschaft Falkenstein besteht derzeit ein Rückstand an Wassergebühren in Höhe von € 235,00 (siehe Beilage zum Langgutachten), gemäß der dem Langgutachten beiliegenden Aufstellung der Gemeinde Fischbach haften bei dieser Abgaben bzw. Gebühren in Höhe von € 2.869,51 unberichtigt aus.Es wird auf den dem Langgutachten beiliegenden Leitungsplan verwiesen, wonach das Grundstück Nr. 600 durch eine annähernd parallel zur Gemeindestraße verlaufende Stromfreileitung von Südosten in Richtung Südwesten überspannt ist. Laut Information der Gemeinde besteht für die Errichtung des Wohnhauses Fischbach 36 und des an dieses südseitig anschließenden Zubaus kein Bauakt, sodass der Zeitpunkt der Errichtung bzw. von späteren Bauführungen nicht bekannt ist. Es kann daher auch nicht beurteilt werden, inwieweit es sich bei diesen Gebäudeteilen um einen rechtmäßigen Bestand handelt und ob für diesen ein Baukonsens vorliegt oder nicht. In diesem Umstand liegt ein erhebliches Risiko für einen Ersteher der Liegenschaft. Die beiden Gebäude der Bauebene 1 umfassen Stützmauern und Terrassen mit einem darunterliegenden, ehemaligen Schafstall, Lagerflächen, Stiegenanlagen, etc. Diese baulichen Anlagen weisen in Hinblick auf das Baualter, den Bauzustand und die Verwendbarkeit keinen Bauwert mehr auf. Insoweit diese als Geländesicherung statisch erforderlich sind, sind entsprechende Sanierungsmaßnahmen an diesen durchzuführen.Bei dem Gebäude handelt es sich offensichtlich um einen Altbestand, welcher aus Erdgeschoss (Massivbauweise, Putzfassaden) mit nachträglich angebautem Wintergarten an der Westseite und einem in Holzblockbauweise errichteten Dachgeschoss besteht, den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein Schopfwalmdach, welches mit Eternitschindeln eingedeckt ist. Der Zugang in das Wohnhaus erfolgt über den Flur des südseitigen Zubaus, die vertikale Verbindung zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss erfolgt über ein bergseitig angebautes Stiegenhaus durch Holzstiegenläufe, wobei man nach dem ersten Stiegenlauf links einen später zugebauten Heizraum erreicht (Kessel für feste Brennstoffe, nachträglich umgebaut auf Ölbetrieb).Über weitere Differenzstufen gelangt man in einen Wohn-/Schlafbereich, von welchem aus eine Dusche und eine Sauna erreichbar sind. Süd-, west- und nordseitig sind vom Dachgeschossraum aus Balkone bzw. Terrassen zugänglich, wobei beim westseitigen Balkon die Holzbrüstung bereits heruntergebrochen ist. Die Beheizung des Wohnhauses sowie auch der weiteren Gebäudeteile erfolgt über eine ölbefeuerte Warmwasserzentralheizungsanlage, wobei die Ölfeuerungsanlage zum Zeitpunkt der Befundaufnahme nicht (mehr) in Betrieb war, laut Information soll das Gebäude seit rund 10 Jahren nicht mehr bewohnt sein, sodass die Funktionsfähigkeit der Heizung nicht überprüft werden konnte bzw. fraglich ist. Die Raumheizung erfolgt grundsätzlich über Radiatoren, wobei die Heizleitungen vielfach auf Putz geführt werden, laut Unterlagen aus dem Bauakt soll die Öllagerung in einem unterflur errichteten Tank (Beton-Kunststoff) mit einem Volumen von 7.700 l erfolgen (Ölfeuerungsanlage um das Jahr 1975 errichtet). Weiters befindet sich im Erdgeschoss des Wohnhauses ein Kaminofen (Kachelofen).Die Belichtung der Räume des Wohnhauses erfolgt über Holzfensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und glasteilenden Sprossen bzw. über bauartgleiche Fenstertüren, bei den Innentüren handelt es sich grundsätzlich um Holzrahmenfüllungstüren, welche an Holzstöcken angeschlagen sind, wobei teilweise Glaslichten ausgeführt sind, teilweise sind auch Vollbautüren vorhanden. Die Böden weisen unterschiedliche Beläge auf (Cotto-Fliesen, Parkett, Holzschiffböden), wobei bei den Bodenbelägen teilweise Schäden bestehen, die Wandoberflächen sind verputzt und gemalt bzw. holzverkleidet, bei den Deckenuntersichten handelt es sich um Holztramdecken bzw. untergeordnet sind die Decken auch verputzt und gemalt.Der Bau- und Erhaltungszustand des Wohnhauses ist als reparaturbedürftig zu qualifizieren, die Böden weisen in beiden Geschossen Beschädigungen auf, die Wandoberflächen lassen Feuchteschäden bzw. Schimmelbildung erkennen. Anhand des anlässlich der Befundaufnahme durchgeführten Aufmaßes ergibt sich für die Räume des Erdgeschosses eine Nettogrundfläche von gerundet 73,00 m2 und für jene des Dachgeschosses eine solche von gerundet 77,00 m2 zuzüglich des Stiegenhauses und wird hinsichtlich der Raumeinteilung auf die dem Langgutachten beiliegenden Aufmaßskizzen verwiesen.Südseitiger Zubau (2. Bauebene): Bei diesem Zubau handelt es sich ebenfalls um einen Altbestand, er ist eingeschossig und massiv errichtet, als oberer Abschluss dient ein Pultdach mit Welleternitdeckung, lediglich der südlichste Teil des Zubaus ist mit Blech eingedeckt.Dieser Bauteil umfasst an der Westseite einen langen Erschließungsgang, über den einzelne Räume (Garderobe, Sanitärraum, Weinkeller, Abstellraum) zugänglich sind, ein weiterer Abstellraum dieses Gebäudeteils ist über die Küche des Wohnhauses erreichbar.Im letztgenannten Abstellraum zeigen sich an der Decke und an den Wänden starke Feuchteschäden. Über diesem Raum liegt eine vom Dachgeschoss des Wohnhauses aus zugängliche Terrasse, sodass Wassereintritte über diese vermutet werden können.Der gegenüber außen mit einer Holzrahmenfüllungstüre abgeschlossene Flur samt Gang, die Garderobe und der Sanitärraum (Boden und Wände verfliest, abgehängte Decke, Stand-WC, Pissoir) sind von der Ausstattung her grundsätzlich mit jener des Wohnhauses vergleichbar, bei den Abstellräumen und dem Weinkeller handelt es sich um einfache, ältere Kellerräume (teilweise bergseitiges Außenmauerwerk aus Bruchstein) ohne natürliche Belichtung.Anhand des Aufmaßes anlässlich der Befundaufnahme weisen die beiden Flure, die Garderobe sowie der Sanitärraum eine Nettogrundfläche von gerundet 47,00 m2 auf, die Nebenräume eine solche von gerundet 48,00 m2 und wird hinsichtlich der Raumeinteilung auf die beiliegenden Grundrissskizzen verwiesen.Ehemalige Fremdenzimmer (3. Bauebene): Dieser Trakt wurde aufgrund einer Baubewilligung aus dem Jahr 1966 errichtet, die Endbeschau erfolgte im Jahr 1970 und datiert die Benützungsbewilligung vom 01.06.1970. Dieses Gebäude ist über eine zweiläufige Holzstiege mit dem Stiegenhaus des Wohnhauses verbunden, es ist massiv errichtet, im Wesentlichen länglich sowie rechtecksförmig und umfasst einen bergseitigen Erschließungsgang, über den die jeweils nach Westen ausgerichteten Zimmer einzeln erschlossen werden, den oberen Abschluss bildet ein geneigtes Dach mit Welleterniteindeckung. Entlang der Westseite besteht ein durchgehender Balkon, als Absturzsicherung ist ein Holzgeländer ausgeführt. Der südliche Teil des Gebäudes befindet sich im Wesentlichen noch im Rohbau, das südlichste Zimmer selbst ist zwar baulich fertiggestellt, aber der über dieses Zimmer erreichbare Sanitärraum ist noch unfertig. Die Beheizung erfolgt über Anschluss an die Heizquelle des Altbestandes durch Radiatoren, die Belichtung erfolgt in Richtung Westseite im Wesentlichen über Fenstertüren (Holz mit Isolierverglasung), bergseitig sind Kunststofffenster mit Isolierverglasung vorhanden. Die Böden weisen unterschiedliche Beläge auf (Holzschiffböden, Parkett, Fliesen, Fertigparkett), die Wandoberflächen und Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt bzw. zum Teil mit Holz verkleidet, teilweise sind in den erforderlichen Bereichen auch Wandverfliesungen ausgeführt.Die Sanitärausstattung umfasst einen Sanitärraum mit Badewanne, gemauerter Dusche und abgemauertem WC sowie einem Waschtisch aus Granit, weiters sind vom Erschließungsgang aus ein WC (Hänge-WC mit Einbauspülkasten) sowie ein weiterer Sanitärraum (Waschtisch, Duschkabine) erreichbar. An den Böden zeigen sich teilweise Feuchtigkeitsschäden, ebenso zeigen sich solche Schäden an der Deckenuntersicht im Erschließungsgang. Hinsichtlich der Raumeinteilung und Nutzung wird auf die beiliegende Grundrissskizze verwiesen, die Nettogrundfläche für diesen Gebäudeteil beträgt gerundet 202,00 m2 zuzüglich des anteiligen Stiegenhauses.Das Baualter dieses Gebäudetraktes beträgt zum Bewertungsstichtag rund 50 Jahre, die gewöhnliche Gesamtnutzungsdauer derartiger Gebäude kann gemäß Bewertungsliteratur mit rund 70 Jahren angenommen werden. Dieselbe Relation von Baualter bzw. Restnutzungsdauer zu gewöhnlicher Gesamtnutzungsdauer kann den Gebäuden der Bauebene 2 unterstellt werden. Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.Soweit mitgeteilt wurde, ist das Gebäude seit rund zehn Jahren leerstehend und war dieses zuletzt zu Wohnzwecken genutzt. Davor (vor rund 50 Jahren) war das Gebäude gastgewerblich genutzt und wurden zu diesem Zweck auch Fremdenzimmer zugebaut.Informationen über allfällige Bestandsverhältnisse konnten nicht erhoben werden, weshalb die Bewertung unter der Annahme der Bestandsfreiheit erfolgt.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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Eigentumswohnung in 8020 Graz

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Grundstücksgröße: 666 m²
Objektgröße: 89,10 m²
Grundbuch: 63104 LendEinlagezahl: 443 hievon 320/10000-Anteile B-LNR 72Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 863 im Ausmaß von 666 m², davon 489 m² Bauf.(10) und 177 m² Gärten (10), hievon 329/10000-Anteile B-LNR 72 mit der Wohnung W 13, Babenbergerstraße 1, 8020 Graz.Die Liegenschaft liegt im IV. Grazer Stadtbezirk Lend in guter Verkehrslage und durchschnittlicher Wohnlage an der Kreuzung der Babenbergerstraße mit der Annenstraße. Die Annenstraße trennt den IV. Grazer Stadtbezirk Lend und den V. Grazer Stadtbezirk Gries, beides Bezirke mit einem starken Zuzug von Personen mit Migrationshintergrund in den letzten Jahren.Das Grundstück Nr. 863 im katastralen Gesamtausmaß von 666 m2 wird im Süden vom Gehsteig der Annenstraße und im Osten vom Gehsteig der Babenbergerstraße begrenzt, es ist annähernd quadratisch und in Gehsteigflucht als Teil einer Blockrandverbauung mit dem unterkellerten, oberirdisch siebengeschossigen Wohn- und Geschäftshaus Annenstraße 64/Babenbergerstraße 1 als Eckhaus bebaut.PKW-Abstellplätze stehen auf der Liegenschaft nicht zur Verfügung, sondern nur auf öffentlichem Gut (Zonenparkplätze) in beschränkter Anzahl.Möglichkeiten zur Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfes und weitergehende Infrastruktureinrichtungen finden sich im Nahbereich.Die Liegenschaft ist der Stadtlage entsprechend erschlossen und verfügt über einen Stromanschluss, Kanalanschluss und Anschluss an die öffentliche Wasserleitung.Das Gebäude wurde aufgrund einer Baubewilligung aus dem Jahr 1954 bzw. 1956 im Stile des Wohnhauswiederaufbaus errichtet, die Benützungsbewilligung wurde im Jahr 1958 erteilt. Gemäß Bauakt umfasste der bauliche Bestand damals 32 Wohnungen und drei Geschäftslokale, letztere verfügen über direkte Zugänge vom Gehsteig der Annenstraße aus.Die Bauweise und Ausstattung entsprechen weitgehend dem im Errichtungszeitpunkt üblichen Standard des Wohnhauswiederaufbaus, wobei die Fassaden vor einiger Zeit thermisch saniert wurden.Der Zugang in das Gebäude erfolgt vom Gehsteig der Babenbergerstraße aus, die vertikale Verbindung zwischen den Geschossen erfolgt über ein eingebautes Stiegenhaus mit dreiläufigen Stiegenanlagen, weiters ist ein im Jahr 1957 errichteter und im Jahr 1995 modernisierter Personenaufzug vorhanden.Die Wohnung Nr. 13 liegt im 3. Stock und ist mit einem Zimmer nach Süden zur Annenstraße hin und ansonsten nach Norden hin ausgerichtet, wo auch ein von der Küche aus zugänglicher Balkon besteht.Gemäß dem im Bauakt erliegenden Grundrissplan (siehe Beilage) umfasst die Wohnung Flur, Bad, WC, Küche, Speis und drei Zimmer, die im Plan angegebenen Raumflächen ergeben eine Nutzfläche von gesamt 89,10 m2, weiters einen kleinen Küchenbalkon. Ob in Verbindung mit der Wohnung auch ein Kellerabteil genutzt wird, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, weil die verpflichtete Partei nicht zugegen war (im Kaufvertrag TZ 6474/2011 ist das Vorhandensein eines solchen erwähnt).Es wurden in der Wohnung Grundrissänderungen vorgenommen, und zwar wurde im Bad ein WC errichtet, das WC laut Plan und die Speis wurden mit der Küche zusammengelegt, wobei diese nicht vom Flur aus, sondern über das westlich anschließende Zimmer zugänglich sind, bei welchem die Zwischenwand zum Flur hin entfernt und jene zum Schlafzimmer durch eine Leichtwandkonstruktion weiter nach Westen (auf Höhe des halben Fensters) versetzt wurde.Der Bau- und Erhaltungszustand der allgemeinen Teile der Liegenschaft bzw. des Gebäudes kann in Ansehung des Baualters als durchschnittlich und abgewohnt bezeichnet werden, der Zustand im Wohnungsinneren ist sanierungs- und modernisierungsbedürftig.Mit Eingabe vom 5.1.2020 (ON 38) legte Mag. Amir Alam einen zwischen ihm und dem Verpflichteten abgeschlossenen unbefristeten Mietvertrag mit einem Beginn des Mietverhältnisses am 1.6.2019 mit einem Mietzins von € 4.000,- jährlich im voraus inklusive Betriebskosten vor; der Mietvertrag datiert vom 25.5.2019. Zu diesem Zeitpunkt (25.5.2019) war die Anmerkung der Einleitung des Zwangsversteigerungsverfahrens zu Tz 11536/2018 bereits im Grundbuch ersichtlich. Der Mieter hat in seinem Schreiben vom 5.1.2020 auch darauf Bezug genommen, dass das Zwangsversteigerungsverfahren überhaupt erst zur Idee der Begründung des Mietvertrags geführt habe.Mit Eingabe ON 41 vom 23.1.2020 hat Mag. Amir Alam weitere Unterlagen nachgereicht und dazu ausgeführt, dass tatsächlich der Mietbeginn erst 15.9.2019 gewesen sei und dass insbesondere im Mietzins von € 4.000,- Betriebskosten nicht enthalten seien, sondern diese gesondert im Betrag von € 3.300,- jährlich hinzukämen.Im weiteren Schreiben des Mag. Amir Alam vom 26.2.2020 (ON 48) ist ein Mietzins von monatlich € 400,- zzgl € 275,- monatlich an Betriebskosten genannt. In der Beilage zu ON 41 („Bestätigung/Vertrag“) sind einzelne Renovoerungsmaßnahgmen angeführt, welchen jeweils Geldwerte und eine Abschreibungsdauer von 7,5 Jahren zugeordnet wird, nach welchem Zeitpunkt die Höhe des Mietzinses „in beiderseitigem Einvernehmen“ neu zu vereinbaren sei.Tatsächlich wurden die darin angeführten Renovierungsmaßnahmen nur teilweise durchgeführt, wobei die Details der Beilage zur Langfassung des Ergänzungsgutachtens zu entnehmen sind. Die bisher durchgeführten Maßnahmen entsprechen einem Kostenaufwand von rund € 8.000,-. Legt man diesen Kostenaufwand von € 8.000,- auf den vereinbarten Zeitraum von 7,5 Jahren um, dann ergeben sich € 1.066,67 jährlich bzw. monatlich € 88,89 bzw dividiert durch die Nutzfläche von 89,10 m² rund € 1,00 je m² im Monat.Geht man von einer vereinbarten Miete von € 4.000,- aus, dann entspricht diese € 333,33 monatlich bzw € 3,74 je m² pro Monat.In den von der Hausverwaltung vorgeschriebenen monatlichen Betriebskosten sind € 57,04 an Beiträgen zur Reparaturrücklage und € 44,59 an Darlehensrückzahlung, zusammen € 101,63, enthalten, welche Positionen jedenfalls wirtschaftlich als Bestandteile eines Mitzinses zu qualifizieren sind; umgelegt auf die Nutzfläche von 89,10 m² betragen diese derzeit € 1,14 je m² monatlich.Unter Berücksichtigung des vereinbarten Mietzinses von € 3,74 je m² monatlich, des Anteils an den Investitionen im Betrag von € 1,00 je m² monatlich und der Mietentgeltanteile in den vorgeschriebenen Betriebskosten von € 1,14 je m² monatlich ergibt sich derzeit eine als Mietzins anzusehende Leistung des Mieters von € 5,88 je m² monatlich, wobei davon ausgegangen wird, dass die Betriebskosten iSd MRG sowie die heiz- und Stromkosten zusätzlich vom Mieter getragen werden. Gemäß Immobilien-Preisspiegel 2019 beträgt der durchschnittliche Mietzins für Wohnunge größer als 50,00 m² in mäßiger Grazer Wohnlage in brauchbarem Zustand € 6,17 je m² und in normaler Wohnlage € 7,05 je m².Im Nahbereich der Bewertungswohnung, und zwar in der Annenstraße, werden derzeit vergleichbare Wohnungen um Netto-Mietzinse zwischen € 6,40 je m² und € 7,01 je m² angeboten.Zusammengefasst ergibt sich somit, dass der derzeitige Nettomietzins unter dem ortsüblichen Mietzins liegt.Würden weitere Renovierungs- bzw Erneuerungsmaßnahmen (zB Fenstertausch, Erneuerung der Eingangstür) iSd Vereinbarung in ON 41 vom Mieter durchgeführt und deren Kosten umgelegt werden, würde der ortsübliche Mietzins (über den Abschreibungszeitraum) jedoch erreicht werden.Betrachtet man die zur Verfügung gestellten zwischen dem Mieter und dem Wohnungseigentümer getroffenen Vereinbarungen in ihrer Gesamtheit, dann weichen diese von üblichen Mietvereinbarungen für derartige Wohnungen in mehreren Punkten ab:– Üblicherweise wird ein bestimmter, monatlich zu bezahlender Mietzins vereinbart, allfällige Ermäßigungen desselben werden in Hinblick auf die Dauer und das Ausmaß derselben konkretisiert. Gegenständlich wurde ein Mietzins unter Berücksichtigung einer Ermäßigung für die Durchführung gewisser Investitionen über einen Zeitraum von 7,5 Jahren vereinbart, danach ist die Höhe des Mietzinses neu auszuhandeln. Der Mietzins ist somit aus heutiger Sicht nicht bestimmbar und daher auch fraglich, ob dann der ortsübliche Mietzins erreicht werden wird.– Üblicherweise werden vereinbarte Mietzinse wertgesichert, gegenständlich ist keine Wertsicherungsvereinbarung ersichtlich.– Üblicherweise wird in Mietverträgen vereinbart, dass vom Mieter zu veranlassende Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen ausschließlich von befugten Fachleuten durchgeführt werden dürfen (arg. Fachgerechte Ausführung – Gewährleistung), gegenständlich wird die Durchführung dieser Maßnahmen dem Mieter übertragen.Zusammengefasst bestehen zwischen den getroffenen Vereinbarungen und dem Inhalt üblicher Mietvereinbarungen für derartige Mietgegenstände neben dem Umstand, dass die ortsübliche Miete derzeit nicht ganz erreicht wird, zahlreiche Abweichungen, die überdies Kerninhalte von Mietvereinbarungen betreffen.Aufwandsvorschreibung monatlich laut Hausverwaltung:Betriebskosten-Akonto € 157,87Umsatzsteuer € 15,79Reparaturrücklage € 57,04Sanierungsdarlehen € 44,59Gesamt € 275,29Gemäß Mitteilung der Hausverwaltung weist die Instandhaltungsrücklage für das Wohnhaus derzeit einen Rücklagenstand von rund € 75.000,00 auf, weiters besteht ein gefördertes Sanierungsdarlehen, das hinsichtlich der Bewertungswohnung per 30.04.2019 mit € 9.343,05 aushaftet, welches vom Ersteher ohne Anrechnung auf den ermittelten Verkehrswert zu übernehmen ist.Gemäß § 138 Abs 2 EO sind ab dem Zeitpunkt der Anmerkung der Einleitung des Versteigerungsverfahrens Rechtshandlungen des Verpflichteten, die die in Exekution gezogene Liegenschaft oder das Superädifikat sowie deren Zubehör betreffen und die nicht zur ordentlichen Verwaltung gehören, den Gläubigern und dem Ersteher gegenüber unwirksam.Der Begriff der ordentlichen Verwaltung wird im Gesetz nicht näher umschrieben. Nach dem herkömmlichen Verständnis gehören zur ordentlichen Verwaltung alle Rechtshandlungen, die sich bezüglich des Exekutionsobjekts nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge als notwendig oder zweckmäßig erweisen (vgl Sailer in Koziol/Bydlinski/Bollenberger, ABGB4 § 833 Rz 4; H. Böhm in Kletečka/Schauer, ABGB-ON1.01 § 833 Rz 13 f; Gruber/Sprohar-Heimlich in Schwimann/Kodek, ABGB4 § 833 Rz 10 mN in FN 24). In den ErläutRV EO-Nov 2000 (93 BlgNR 21. GP 34) wird allerdings betont, dass der Begriff der ordentlichen Verwaltung im Hinblick auf den Zweck dieser Bestimmung (Ausschaltung von Möglichkeiten, Zwangsversteigerungsverfahren durch Entwertung der Liegenschaft zu verhindern) auszulegen sei, weshalb insb die Judikatur zu § 833 ABGB, wonach die Vermietung auf die ortsübliche Zeit und zu den üblichen Bedingungen unter den dort ebenfalls verwendeten Begriff der ordentlichen Verwaltung falle (vgl die E in Tades/Hopf/Kathrein/Stabentheiner, ABGB37 § 833 E 13), nicht anzuwenden sei. Im Hinblick auf diesen Zweck der Regelung wird also entscheidend sein, ob die Rechtshandlung geeignet ist, das Bietverhalten von Bietinteressenten negativ zu beeinflussen. Unter diesem Gesichtspunkt wird in Übereinstimmung mit dem in den ErläutRV EO-Nov 2008 angeführten Beispiel der Abschluss von Mietverträgen bei einem Einfamilienhaus, das vom Verpfl oder von ihm nahestehenden Personen (also insb Verwandten) bewohnt wird, oder einer solchen Eigentumswohnung oder sonstigen Wohnung im Hinblick auf die Möglichkeit der zwangsweisen Räumung (§ 156 Rz 3) in der Regel auch dann keine ordentliche Verwaltung iSd Abs 2 darstellen, wenn er auf die ortsübliche Zeit oder zu den gewöhnlichen Bedingungen erfolgt. Anderes wird hingegen gelten, wenn ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung von anderen als den genannten Personen bewohnt wird. In einem solchen Fall werden ebenso wie bei Mietshäusern die in der Judikatur zu § 833 ABGB zum Begriff der ordentlichen Verwaltung entwickelten Grundsätze (vgl Tades/Hopf/Kathrein/Stabentheiner, ABGB37 § 833 E 13) sehr wohl zum Tragen kommen. Wenngleich die Veräußerung der Liegenschaft oder des Superädifikats oder die Abtretung eines Baurechts im Allgemeinen nicht zum gewöhnlichen Verlauf der Dinge zählt, wird sie von der Regelung nicht erfasst, weil dies deren Zweck, die ungerechtfertigte Entwertung des Exekutionsobjekts zu verhindern, nicht erfordert. Abgesehen davon, dass die Veräußerung (oder Abtretung) auf den Wert des Exekutionsobjekts und damit auf das Verhalten von Bietinteressenten keinen Einfluss hat, bleiben die Interessen der Gläubiger durch die Möglichkeit, die Exekution gegen den Erwerber fortzuführen (s Rz 1 Z 2), ausreichend gewahrt. Bei der Veräußerung von Zubehörstücken wird ebenfalls der Einfluss auf das Bietverhalten von Interessenten entscheidend sein (Angst in Angst/Oberhammer, EO3 Rz 8 zu § 138 EO).Die Unwirksamkeit der Rechtshandlungen des Verpfl muss im Rechtsweg geltend gemacht werden (vgl ErläutRV EO-Nov 2000, 93 BlgNR 21. GP 34). Klageberechtigt sind schon aufgrund des Wortlauts des Abs 2 ein Pfandgläubiger, ein betrGl und der Ersteher, wobei allerdings die Klage eines Pfandgläubigers oder betrGl meist wenig sinnvoll sein wird, weil sie nicht zu den taxativ aufgezählten Aufschiebungsgründen gehört und daher die Fortführung der Zwangsversteigerung nicht zu hindern vermag (vgl zum betrGl Angst, ÖBA 2007, 449 FN 94). Es kann also etwa der Ersteher auf Räumung der ihm gegenüber unwirksam vermieteten Liegenschaft oder des Superädifikats oder auf Herausgabe der ihm gegenüber unwirksam veräußerten Zubehörstücke klagen. Da er diese Möglichkeit bei der Abgabe seiner Anbote berücksichtigen kann, ist dies geeignet, einer Schädigung der Gläubiger des Verpfl entgegenzuwirken. Ein Umstand, der auf unwirksame Rechtshandlungen des Verpfl zurückgeht (also etwa eine unwirksame Vermietung), ist bei der Schätzung nicht zu berücksichtigen, weil der Ersteher sonst wegen der Klagemöglichkeit einen ungerechtfertigten Vorteil erlangen würde; die Frage der Unwirksamkeit ist daher für die Schätzung als Vorfrage zu lösen (vgl § 145 Rz 2; ebenso Hinteregger, ÖBA 2001, 452) (Angst in Angst/Oberhammer, EO3 Rz 11 zu § 138 EO).Nach Abs 2 sind ab dem Zeitpunkt der Anmerkung der Einleitung des Versteigerungs­verfahrens Rechtshandlungen des Verpflichteten, die die in Exekution gezogene Liegenschaft (oder das Superädifikat) sowie deren Zubehör betreffen und die nicht zur ordentlichen Verwaltung gehören, den Gläubigern und dem Ersteher gegenüber unwirksam (Mini in Deixler-Hübner (Hrsg), Exekutionsordnung (30. Lfg 2020) zu § 138 EO Rz 18).​Die Bestimmung nennt ganz allgemein „Rechtshandlungen“ des Verpflichteten, die die Liegenschaft (bzw das Superädifikat) und deren Zubehör betreffen und die nicht „zur ordentlichen Verwaltung“ gehören. Zu den „Rechtshandlungen“ gehört etwa der Abschluss von Mietverträgen (10 Ob 14/11y; 9 Ob 31/11s; 5 Ob 197/12z; ausführlich zu den Rechten des Pfandgläubigers bei Entwertung der Pfandliegenschaft durch Vermietung siehe den gleichlautenden Beitrag von Hinteregger, ​ÖBA 2001, 448) (Mini in Deixler-Hübner (Hrsg), Exekutionsordnung (30. Lfg 2020) zu § 138 EO Rz 19).​Der Begriff der „ordentlichen Verwaltung“ ist unter Bedachtnahme auf den Zweck der Bestimmung, nämlich die Ausschaltung von Möglichkeiten, Zwangsversteigerungsverfahren durch Entwertung der Liegenschaft zu verhindern (9 Ob 31/11s), auszulegen. Daher wird insb die Judikatur zu ​§ 833 ABGB, wonach die Vermietung auf die ortsübliche Zeit und zu den üblichen Bedingungen unter den dort ebenfalls verwendeten Begriff der ordentlichen Verwaltung fällt, hier nicht anzuwenden sein. Vielmehr stellt etwa die Vermietung von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern idR keine ordentliche Verwaltung iSd § 138 Abs 2 dar. Anderes kann für die Vermietung von Wohnungen in Mietshäusern gelten (ErläutRV 93 BlgNR 21.GP) (Mini in Deixler-Hübner (Hrsg), Exekutionsordnung (30. Lfg 2020) zu § 138 EO Rz 20).​Seit der EO-Nov 2000 kommt es für die Wirksamkeit einer Verfügung durch den Verpflichteten nicht mehr darauf an, ob der Ersteher schutzwürdig oder nicht schutzwürdig ist, sondern nur noch auf die Frage der Zuordenbarkeit der vom Verpflichteten gesetzten Rechtshandlung zur ordentlichen Verwaltung (LGZ Wien 41 R 50/07t) (Mini in Deixler-Hübner (Hrsg), Exekutionsordnung (30. Lfg 2020) zu § 138 EO Rz 21).​Die in § 138 Abs 2 angeordnete relative Unwirksamkeit kann jedoch nicht im Exekutionsverfahren geltend gemacht werden, sie muss im Rechtsweg durchgesetzt werden, soll jedoch die Durchsetzung im Streitweg erleichtern (ErläutRV 93 BlgNR 21.GP; so auch ausdrücklich ​9 Ob 31/11s; 5 Ob 197/12z) (Mini in Deixler-Hübner (Hrsg), Exekutionsordnung (30. Lfg 2020) zu § 138 EO Rz 22).Richtig ist, dass die zwischen dem betreibenden Gläubiger und dem Verpflichteten strittige Frage, ob ein Bestandverhältnis gültig zustandegekommen ist und vom Ersteher zu übernehmen sein wird, eine Vorfrage für die Feststellung des Schätzwertes sein kann. Eine Bindung des Erstehers folgt daraus jedoch nicht (3 Ob 170/94; 3 Ob 25/00y; RIS-Justiz RS0061785 ua). Die relative Unwirksamkeit des Mietvertrags ist vom Ersteher nicht im Exekutionsverfahren, sondern im streitigen Rechtsweg durchzusetzen (RV 93 BlgNR 21. GP 34) (9 Ob 31/11s).Die in § 138 Abs 2 EO angeordnete (relative) Unwirksamkeit eines Mietvertragsabschlusses kann im Exekutionsverfahren nicht geltend gemacht werden. Die Frage, ob ein Bestandverhältnis gültig zustandegekommen und daher vom Ersteher zu übernehmen ist, kann allerdings eine Vorfrage für die Feststellung des Schätzwerts sein. Eine Bindung des Erstehers folgt daraus jedoch nicht (3 Ob 170/94; 3 Ob 25/00y; RIS-Justiz RS0061785; zur Rechtslage nach der EO-Novelle 2000 9 Ob 31/11s).Die vom Revisionswerber gewünschte teleologische Reduktion der gesetzlichen Regelung des § 138 Abs 2 EO dahin, dass die (relative) Unwirksamkeit eines Mietvertragsabschlusses nach Einleitung des Zwangsversteigerungsverfahrens vom Ersteher nur dann geltend gemacht werden könnte, wenn sie nicht bereits bei der Schätzung, also im Versteigerungsverfahren, berücksichtigt worden sei, findet im Wortlaut der Bestimmung keine Deckung. Dazu wäre der klare Nachweis des Gesetzeszwecks erforderlich, an dem sich die letztlich eine den Gesetzeswortlaut korrigierende Auslegung orientieren soll (vgl RIS-Justiz RS0106113). Nach den bereits zitierten Gesetzesmaterialien (RV 93 BlgNR 21. GP) hat die Bestimmung den Zweck, „die Effektivität der Exekution zu erhöhen“ und „eine Verminderung der Erfolgsaussichten der Exekution durch Verringerung der Verkaufschancen hintanzuhalten“.Dem trägt auch die Entscheidung 9 Ob 31/11s Rechnung, die dem Ersteher die Berufung auf die Unwirksamkeit des Bestandverhältnisses unabhängig von dessen Berücksichtigung im Schätzwert und der Kenntnis des Erstehers zubilligt, der die relative Unwirksamkeit des Mietvertrags daher auch nicht im Exekutionsverfahren, sondern im streitigen Rechtsweg durchzusetzen hat (5 Ob 197/12z).Wendet man diese Grundsätze auf den vorliegenden Fall an (insbesondere die Überlegung „Im Hinblick auf diesen Zweck der Regelung wird also entscheidend sein, ob die Rechtshandlung geeignet ist, das Bietverhalten von Bietinteressenten negativ zu beeinflussen“), so ergibt sich: Die drei wesentlichen Abweichungen von üblichen Mietvereinbarungen für vergleichbare Objekte, nämlich – zusammengefasst – der nach 7,5 Jahren neu auszuverhandelnde Mietzins, die fehlende Wertsicherung des Mietzinses sowie die Durchführung von Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durch den Mieter statt durch Fachleute ist nach Ansicht des Gerichts jedenfalls geeignet, das Bietverhalten von Bietinteressenten negativ zu beeinflussen, weil die fehlende Wertsicherung sich ausschließlich negativ zu Lasten des Vermieters auswirkt und die beiden anderen Punkte (neu auszuverhandelnder Mietzins und Durchführung von Arbeiten durch den Mieter) für den Vermieter der Höhe nach unkalkulierbare Risiken darstellen, nämlich etwa Rechtsstreitigkeiten im Fall einer Nichteinigung beim neu auszuverhandelnden Mietzins oder Qualitäts- und/oder Gewährleistungsprobleme bzw Haftungen bei der Durchführung der Arbeiten durch den Mieter. Diese Wertung steht auch mit der höchstgerichtlichen Judikatur in Einklang, in der zuletzt etwa ein Verzicht auf die Geltendmachung sämtlicher Kündigungstatbestände des § 30 Abs 2 Z 4 MRG, die von § 10 MRG zu Ungunsten des Vermieters abweichende Vereinbarung eines jedenfalls binnen vier Wochen nach Beendigung des Bestandverhältnisses zu leistenden Investitionskostenersatzes, das Unterlassen einer schriftlichen Wertsicherungsvereinbarung und die Mietzinsfälligkeit jeweils erst zum Quartalsende als zur Beurteilung als unwirksam iSd § 138 Abs 2 EO ausreichend bezeichnet wurde. Diesen Umständen sind die zuvor genannten wesentlichen drei Abweichungen von üblichen Mietvereinbarungen in ihren Auswirkungen nach Ansicht des Gerichts jedenfalls gleichzuhalten.Es wird daher iSd der gebotenen Vorfragenbeurteilung davon ausgegangen, dass die vom Verpflichteten vorgenommene Vermietung an Mag. Amir Alam iSd § 138 Abs 2 EO unwirksam ist. Es wird daher das Mietverhältnis bei der Ermittlung des Schätzwerts nicht als den Schätzwert mindernd berücksichtigt.Es wird aber darauf hingewiesen, dass diese Vorfragenbeurteilung für einen nachfolgenden Rechtsstreit nicht bindend ist (vgl die oben dazu zitierten Entscheidungen 9 Ob 31/11s und 5 Ob 197/12z) und dieser Umstand für einen Ersteher ein möglicherweise (finanziell) hohes Risiko darstellt!Zur Liegenschaft gehört als Zubehör die vorhandene Kücheneinrichtung, die aber in Hinblick auf Bestandsalter und Zustand nicht bewertungsrelevant ist.Dieser Verkehrswert versteht sich zuzüglich des derzeit anteilig aushaftenden Sanierungsdarlehens.Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Das Vadium beträgt: EUR 12.500,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.Sie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.Näheres siehe Langgutachten!

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG

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Eigentumswohnung in 8052 Graz-Wetzelsdorf

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Grundstücksgröße: 2.227 m²

1.) KG 63109 Baierdorf EZ 1747 hievon 520/1030-Anteile B-LNR 5Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 22/2 im Ausmaß von 2227 m², davon 234 m² Bauf.(10) und 1993 m² Gärten(10), mit Wohnungseigentum an der Wohnung (Doppelhaushälfte) im Haus Steinbergstraße 50h, 8052 GrazIm C-Blatt sind vorrangig diverse Dienstbarkeiten des Gehens und Fahrens sowie auch Leitungsdienstbarkeiten eingetragen; die Dienstbarkeiten des Gehens und Fahrens beziehen sich auf den parallel zur Landesstraße Nr. 301 verlaufenden Dienstbarkeitsweg, welcher die im Nordosten bestehenden Einfamilienwohnhausliegenschaften erschließt. Diese Dienstbarkeiten des Gehens und Fahrens werden wertmindernd berücksichtigt. Hinsichtlich der Leitungsdienstbarkeiten C-LNR 19a) und C-LNR 21a) wird davon ausgegangen, dass diese auf den Wert des bewertungsgegenständlichen Wohnungseigentumsobjektes keinen Einfluss haben, sodass daraus keine Wertminderung resultiert. Die Bewertungsliegenschaften befinden sich im XIV. Grazer Stadtbezirk Eggenberg, im unmittelbaren Nahbereich der Steinbergstraße (Landesstraße Nr. 301 – Hitzendorferstraße), von welcher gewisse Lärmimmissionen resultieren. Die Liegenschaften befinden sich in grundsätzlich guter Verkehrslage und durchschnittlicher Wohnlage. Die unmittelbar benachbarten Grundstücke entlang der Steinbergstraße sind mit Einfamilienwohnhäusern unterschiedlichen Errichtungszeitpunktes bebaut, weiter nördlich schließen ausgedehnte Waldgrundstücke an. Das Grundstück Nr. 22/2 im katastralen Ausmaß von 2.227 m2 wird im Südosten unmittelbar von der Landesstraße begrenzt und steigt von dieser stark in nordwestliche Richtung an. Dieses Grundstück ist mit dem Doppelwohnhaus Steinbergstraße 50g und 50h, jeweils bestehend aus Untergeschoss, Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss, bebaut, weiters mit einem Flugdach für vier PKWs (im Bereich der Liegenschaftszufahrt gelegen) sowie mit einem Flugdach für zwei PKWs samt Abstellraum (an der nordöstlichen Grundstücksgrenze) und mit einer Gartenhütte an der südwestlichen Grundstücksgrenze.Bei den nicht bebauten Grundstücksflächen handelt es sich um umfangreiche und aufwendige Außenanlagen (Einfriedungen, Stützmauern, Grünflächen, befestigte Verkehrsflächen, Poolanlage, etc.).Das bewertungsgegenständliche Wohnungseigentumsobjekt W 1 entspricht der südwestlichen Doppelhaushälfte mit der Orientierungsnummer 50h samt Zubehörflächen.Infrastruktur und Möglichkeiten zur Deckung der Erfordernisse des täglichen Bedarfes sind erst in einiger Entfernung innerhalb des Bezirkes Wetzelsdorf gegeben.Die Liegenschaft ist der Lage entsprechend vollständig erschlossen und verfügt über Stromanschluss und Anschluss an die städtische Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung erfolgt über einen Privatkanal, welcher über die gegenständliche Liegenschaft zum öffentlichen Kanal verläuft.Das bebaute Grundstück Nr. 22/2 der Liegenschaft EZ 1747 ist gemäß aktuellem Flächenwidmungsplan als „Reines Wohngebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,3 ausgewiesen.Die Baubewilligung für die Errichtung des Doppelwohnhauses wurde mit Bescheid vom 28.01.2002 erteilt, mit Baubescheid vom 01.09.2004 wurde eine Geländeanschüttung mit Stützmauer bewilligt, mit Bescheid vom 04.04.2005 wurde eine Teilbenützungsbewilligung, und zwar für den Neubau des Zweifamilienwohnhauses, die Errichtung des Flugdaches für vier PKWs und die Geländeanschüttung mit Stützmauer, erteilt. Die Bauweise und Ausstattung des Gebäudes entsprechen weitgehend dem im Errichtungszeitpunkt üblichen Standard des Wohnhaus- und Siedlungsbaus, das Gebäude wurde massiv als Ziegelbau errichtet, die Fassaden sind mit einem WDVS versehen und verputzt, wobei beim gegenständlichen Bewertungsobjekt im Erdgeschoss an der Fassade eine Steinverkleidung auf die Wärmedämmung aufgebracht wurde, den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein Satteldach mit Schopfwalm sowie Wiederkehr und einer kleinformatigen, harten Eindeckung. Laut Information erfolgte die Bauausführung hinsichtlich des Wohngebäudes und der baulichen Außenanlagen mit einem hohen Anteil an Eigenleistungen.Abweichend zum bewilligten Einreichplan wurden im Keller- bzw. Untergeschoss des Bewertungsobjektes die Kellerräume 1 und 2 sowie der Hobbyraum zu Aufenthaltszwecken ausgebaut, wobei für diesen Verwendungszweck die Belichtungsverhältnisse teilweise nicht ausreichend sind. Der Zugang in das Bewertungsobjekt erfolgt auf dem Niveau des Untergeschosses an der Südostseite bzw. über eine Außenstiege und die gedeckte Terrasse in das Erdgeschoss, die vertikale Verbindung zwischen dem Kellergeschoss und dem Erdgeschoss erfolgt über eine 1/2-gewendelte Massivstiege, vom Erdgeschoss in das Dachgeschoss führt eine 1/2-gewendelte Holzwangenstiege.Die Beheizung des Gebäudes erfolgt zentral über eine ölbefeuerte Warmwasserzentralheizungsanlage, wobei zur Raumheizung Radiatoren ersichtlich sind, im Wohnzimmer des Erdgeschosses befindet sich ein gemauerter Kaminofen, für die Warmwasserbereitung besteht auf dem Dach des Hauses mit der ON 50g eine Solarkollektorfläche, weiters ist eine zentrale Staubsaugeanlage vorhanden.Beim bewertungsgegenständlichen Objekt W 1 handelt es sich um die südwestliche Doppelhaushälfte mit der Orientierungsnummer 50h und umfasst diese gemäß der seinerzeitigen Nutzwertfestsetzung den folgenden räumlichen Bestand (siehe auch das dem Langgutachten beiliegende Nutzwertgutachten samt Parifizierungsplänen):Kellergeschoss• Garderobe (14,08 m2)• Dusche/WC (3,39 m2)• Vorraum (Stiegenhaus) (6,98 m2)• Abstellraum (2,83 m2)• Hobbyraum (19,95 m2)Erdgeschoss• Diele (6,84 m2)• WC (2,16 m2)• Waschraum (5,28 m2)• Küche (16,64 m2)• Speis (1,74 m2)• Wohnen/Essen (37,40 m2)Dachgeschoss• Diele (4,47 m2)• Bad (10,63 m2)• Zimmer (18,17 m2)• Zimmer (18,70 m2)• Zimmer (12,72 m2)mit einer Nutzfläche von gesamt 181,98 m2. Als Zubehör gemäß § 1 Abs. 2 WEG 1975 wurden im Kellergeschoss die beiden Kellerräume sowie der Tankraum, im Erdgeschoss die (überdeckte) Terrasse sowie im Dachgeschoss der Balkon zugeordnet, weiters die südwestliche Grundstücksfläche im Ausmaß von 619 m2 als Eigengarten mit einem darauf befindlichen Gartenhaus und einer Terrasse, welche sich im Anschluss an das Gartenhaus befindet, weiters wurden ein Kfz-Abstellplatz in der Garage sowie ein Kfz-Abstellplatz im Freien zugeordnet.An der Liegenschaft wurde offensichtlich bereits auf Grundlage des erstbewilligten Einreichplanes (Baubewilligung vom 28.01.2002) Wohnungseigentum begründet und wird diesbezüglich auf das beiliegende Nutzwertgutachten vom 15.05.2002 samt Parifizierungsplänen, insbesondere auch auf den Außenanlagenplan, verwiesen. Die Bauausführung hinsichtlich des Doppelwohnhauses erfolgte – soweit dies nach Befundaufnahme hinsichtlich der südwestlichen Doppelhaushälfte feststellbar war – grundsätzlich plankonform, ausgenommen der Umstand, dass beim Balkon im Dachgeschoss keine Abtrennung zum Balkon der Nachbarwohnung ausgeführt wurde.Im Außenbereich kam es im Zuge der Bauausführung zu zahlreichen Änderungen, welche den rechtsgültigen Bestand des einverleibten Wohnungseigentums fraglich erscheinen lassen.Folgende Abweichungen bestehen zwischen dem Nutzwertgutachten samt Parifizierungsplänen und dem Bestand in der Natur:Die Freiflächen im südwestlichen Teil des Grundstückes wurden der Bewertungswohnung top Nr. 1 als Zubehör zugeordnet, jene im nordöstlichen Teil der Wohnung top Nr. 2 (nicht bewertungsgegenständlich). Der dazwischenliegende Grundstücksteil verblieb demnach ebenso, wie die parallel zur Steinbergstraße nach Nordosten verlaufende Dienstbarkeitsstraße samt Böschung zur Landesstraße hin, als allgemeiner Teil der Liegenschaft. Die Garage, die auf diesem allgemeinen Teil der Liegenschaft errichtet werden sollte und in welcher sich zwei als Zubehör zuzuordnende Kfz-Abstellplätze befinden sollten, wurde nicht errichtet. Stattdessen wurde die allgemeine Auffahrt (zur geplanten Garage) in Richtung Nordosten so weit verlängert, dass diese über die der Wohnung top Nr. 2 zugeordnete Gartenfläche führt. Anzumerken ist, dass diese Auffahrt sehr steil ist (Steigung zwischen 12° und 16°).An der nordöstlichen Grundstücksgrenze, also innerhalb des Zubehörgartens der Wohnung top Nr. 2, wurden dann ein Carport in Holzkonstruktion für zwei PKWs statt der oben erwähnten Garage sowie ein Abstellraum errichtet. Ob die bewertungsgegenständliche Wohnung ein Nutzungsrecht an einem der beiden Abstellplätze in diesem Carport hat, erscheint somit fraglich.Bedingt durch die Geländesituation, die geänderte Zufahrtssituation und die entlang der Auffahrt errichtete Stützmauer sind ein Zugang und auch eine Zufahrt zum Bewertungsobjekt Wohnung top Nr. 1 bzw. auf die vor diesem errichtete, befestigte Freifläche nur über den der Wohnung top Nr. 2 zugeordneten Eigengarten möglich; eine andere Möglichkeit des Zuganges zum Bewertungsobjekt ist in der Natur nicht vorhanden.Die Gartenhütte mit Terrasse, welche der Wohnung top Nr. 1 als Zubehör zugeordnet wurde, wurde nicht gemäß Einreichplan, sondern weiter südöstlich situiert, vor dieser wurde ein Freischwimmbecken ausgeführt, wobei anzumerken ist, dass das Gartenhaus und die Terrasse wesentlich größer ausgeführt wurden, als im Einreichplan bewilligt und im Nutzwertgutachten berücksichtigt. Statt der beiden PKW-Abstellplätze im Freien links vor der Auffahrt, an welchen jeweils Zubehörwohnungseigentum zur Wohnung top Nr. 1 und top Nr. 2 begründet wurde, wurde ein Carport errichtet, welches laut bewilligtem Einreichplan eine Nutzfläche von 61,69 m2 aufweist und jeweils Platz für zwei hintereinander eingestellte PKWs bietet.Zusammengefasst bestehen somit erhebliche Abweichungen zwischen dem begründeten Wohnungseigentum und dem Bestand in der Natur!Ob gegenständlich für einen Ersteher die Möglichkeit besteht, die Aufhebung und Neubegründung des Wohnungseigentums auf der Liegenschaft durchzusetzen, stellt eine Rechtsfrage dar, welche nicht vom Sachverständigen oder vom Gericht zu beantworten ist.Für diesen Fall wäre auch auf mögliche Rechtsfolgen im Sinne der Bestimmungen des § 4 Abs. 2 WEG 1975 bzw. § 10 Abs. 4 WEG 2002 zu verweisen!Sollte eine Zugangsmöglichkeit bzw. Zufahrtsmöglichkeit zum Bewertungsobjekt auf diese Weise (= Änderung des bestehenden Wohnungseigentums, Anpassung der allgemeinen Grundstücksfläche an die Erschließungserfordernisse aufgrund der Ist-Situation) nicht hergestellt werden können, müsste ein Zugang durch die Errichtung einer Außenstiege auf einem allgemeinen Teil der Liegenschaft geschaffen werden.Für einen Ersteher des Bewertungsobjektes bestehen also zahlreiche Unsicherheiten und Unwägbarkeiten in Hinblick auf eine künftige Entwicklung sowie ein damit verbundenes Risiko!Die Ausstattung der bewertungsgegenständlichen Wohneinheit kann wie folgt beschrieben werden: Die Belichtung der Räume erfolgt über Kunststofffensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und bauartgleiche Fenstertüren, als Sonnenschutz sind grundsätzlich Rollläden ausgeführt, welche teilweise elektrisch angetrieben sind, im Dachgeschoss erfolgt die Belichtung auch über Dachflächenfenster aus Holz.Der Wohnungszugang im Untergeschoss ist mit einer Kunststofftüre abgeschlossen, im Inneren bestehen grundsätzlich Vollbautüren, welche an Umfassungszargen angeschlagen sind, teilweise sind Glaslichten ausgeführt. Die Böden in den einzelnen Räumen weisen unterschiedliche Beläge auf (Klebeparkett, Fertigparkett, Fliesen, Stein), die Wandoberflächen und Deckenuntersichten sind grundsätzlich verputzt und gemalt bzw. sind in den erforderlichen Bereichen (Sanitärräume) Wandverfliesungen ausgeführt. Die Sanitärausstattung umfasst im Untergeschoss einen Sanitärraum mit Duschkabine, Waschtisch und Hänge-WC mit Einbauspülkasten, im Erdgeschoss sind ein WC (Hänge-WC, Handwaschbecken) sowie ein Waschraum mit einem Waschmaschinenanschluss ausgeführt, der Sanitärraum im Dachgeschoss umfasst Badewanne, Duschkabine, Doppelwaschtisch und Hänge-WC. Die südwestseitig gelegene Terrasse ist mit einer Holz-Glaskonstruktion überdeckt und grundsätzlich mit Fliesen belegt, der Balkon im Dachgeschoss verfügt über eine Holzbrüstung. Gemäß dem anlässlich der Befundaufnahme durchgeführten Aufmaß ergibt sich für das Keller- bzw. Untergeschoss eine Nutzfläche von gerundet 86,00 m2, für das Erdgeschoss eine solche von gerundet 69,00 m2 zuzüglich Terrasse mit gerundet 35,00 m2, die Nutzfläche der Räume im Dachgeschoss wurde mit gerundet 64,00 m2 zuzüglich Balkon mit gerundet 5,00 m2 ermittelt. Hinsichtlich der Raumeinteilung und Nutzung wird auf die dem Langgutachten beiliegenden Aufmaßskizzen verwiesen. Der Bau- und Erhaltungszustand des Gebäudes kann augenscheinlich in Ansehung des Baualters als normal bezeichnet werden, in der Waschküche im Erdgeschoss dürften Beschädigungen am Fußboden bzw. Estrich bestehen. Das Baualter beträgt zum Bewertungsstichtag rund 17 Jahre, die gewöhnliche Gesamtnutzungsdauer derartiger Gebäude kann gemäß Bewertungsliteratur mit rund 70 Jahren angenommen werden. Die Gartenhütte weist eine Bruttogrundfläche von 25,55 m2 mit einer im Anschluss befindlichen überdeckten Terrasse mit 15,31 m2 auf, hinsichtlich der beiden PKW-Abstellplätze im straßenseitigen Carport wird auf den beiliegenden Einreichplan verwiesen. Die Außenanlagen auf dem gegenständlichen Grundstück können in Hinblick auf ihre Gestaltung als durchaus aufwendig bezeichnet werden, bedingt durch die Geländesituation wurden umfangreiche Stützmauern errichtet, die Liegenschaftsauffahrt ist mit einem elektrisch angetriebenen Tor abgeschlossen und mit Betonsteinen befestigt, ebenso bestehen befestigte Freiflächen vor dem Doppelwohnhaus, vor der Gartenhütte ist auf der der gegenständlichen Doppelhaushälfte zugeordneten Gartenfläche ein Freischwimmbecken errichtet und sind die sonstigen Außenanlagen ansprechend gestaltet und bepflanzt.Zwischen der Servitutsstraße und der Grenze zum öffentlichen Gut der Steinbergstraße wurden weitere PKW-Abstellmöglichkeiten errichtet (Rasengittersteine), wobei für diese keine Bewilligung erhoben werden konnte, von diesen fällt dann das Gelände böschungsartig zur Steinbergstraße hin ab. Gemäß Information anlässlich der Befundaufnahme wird das Bewertungsobjekt gegenständlich nicht mehr genutzt und ist dieses leer stehend, Mietverhältnisse sollen nicht bestehen, sodass für die Bewertung Bestandsfreiheit unterstellt wird.Laut Information durch die verpflichtete Partei und ihre Schwester erfolgte bisher keine Verwaltung der Liegenschaft im Sinne der Bestimmungen des WEG und wurde auch eine Rücklage nicht gebildet, es sollen für das bewertungsgegenständliche Wohnungseigentumsobjekt hohe Rückstände an Wohnkosten bestehen, wobei deren Höhe nicht angegeben werden kann!Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden. Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Das Vadium beträgt: EUR 45.800,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.Ohne Anrechnung auf das Meistbot ist zu übernehmen:1.) C-LNR 1 a 174/1987 19291/2001 19292/2001 DIENSTBARKEIT des Gehens und Fahrens über Gst 22/2 gem Pkt 3. Dienstbarkeitsvertrag 1986-09-17 zugunsten Gst 22/3 EZ 1634b 19292/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 6642.) C-LNR 2 a 28875/1990 19291/2001 19292/2001 DIENSTBARKEIT des Geh-und Fahrrechtes mit Fahrzeugen aller Art über Gst 22/2 gem Pkt. 15 Nachtrag zum Kaufvertrag 1988-07-22 zugunsten Gst 22/7 EZ 1650b 19292/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 6643.) C-LNR 3 a 33453/1994 19291/2001 DIENSTBARKEIT der Führung eines Abwasserkanals über Gst 22/2 gem Dienstbarkeitsvertrag 1994-11-29 zugunsten Gst 22/3 EZ 1634b 19292/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 6644.) C-LNR 5 a 19293/2001 11738/2002 DIENSTBARKEIT Gehen, Fahren über Gst 22/2 gem Pkt 9.D)b) Kaufvertrag 2001-04-27 für Gst 22/4 22/5 22/65.) C-LNR 6 a 19293/2001 11738/2002 DIENSTBARKEIT Führung un Duldung eines Abwasserkanals, einer Wasserleitung, einer Strom- und Telefonleitung über Gst 22/2 gem Pkt 9.G) Kaufvertrag 2001-04-27 für Gst 22/4 22/5 22/66.) C-LNR 7 a 174/1987 19291/2001 34070/2001 DIENSTBARKEIT des Gehens und Fahrens über Gst 22/2 gem Pkt 3. Dienstbarkeitsvertrag 1986-09-17 zugunsten Gst 22/3 EZ 1634b 27654/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 17467.) C-LNR 8 a 28875/1990 19291/2001 34070/2001 DIENSTBARKEIT des Geh-und Fahrrechtes mit Fahrzeugen aller Art über Gst 22/2 gem Pkt. 15 Nachtrag zum Kaufvertrag 1988-07-22 zugunsten Gst 22/7 EZ 1650b 27654/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 17468.) C-LNR 9 a 33453/1994 19291/2001 34070/2001 DIENSTBARKEIT der Führung eines Abwasserkanals über Gst 22/2 gem Dienstbarkeitsvertrag 1994-11-29 zugunsten Gst 22/3 EZ 1634b 27654/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 17469.) C-LNR 10 a 19293/2001 34070/2001 11738/2002 DIENSTBARKEIT Gehen, Fahren über Gst 22/2 gem Pkt 9.C)b) Kaufvertrag 2001-04-27 für Gst 22/4 22/5 22/6b 27654/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 174610.) C-LNR 11 a 19293/2001 34070/2001 11738/2002 DIENSTBARKEIT Führung un Duldung eines Abwasserkanals, einer Wasserleitiung, einer Strom- und Telefonleitung über Gst 22/2 gem Pkt 9.F) Kaufvertrag 2001-04-27 für Gst 22/4 22/5 22/6b 27654/2001 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 174611.) C-LNR 19 a 7298/2003 DIENSTBARKEIT Führung einer Wasserleitung über Gst 22/2 gem Pkt 2. Dienstbarkeitsvertrag 2003-02-27 für Gst 22/312.) C-LNR 21 a 16675/2003 DIENSTBARKEIT der Duldung der Errichtung, Führung und des Betriebes einer Wasseranschlußleitung und eines Wasserzählerschachtes gem. Pkt. 2. und. 3. Dienstbarkeitsvertrag 2003-07-08 zugunsten Grazer Stadtwerke AktiengesellschaftSie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.Eine amtswegige gemeinsame Versteigerung der beiden Grundbuchskörper iSd § 146 Abs 1 Z 2 EO findet nicht statt, weil nach den Ausführungen des Sachverständigen die beiden Grundbuchskörper keine wirtschaftliche Einheit darstellen und daher unabhängig von einem allfälligen höheren Erlös bei gemeinsamer Versteigerung die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht vorliegen.An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.Näheres siehe Langgutachten!

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG

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sonstiges in 8052 Graz-Wetzelsdorf

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Grundstücksgröße: 6.306 m²

2.) KG 63109 Baierdorf EZ 1635 hievon 1061/12774-Anteile B-LNR 11Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 15/4 Wald (10) im Ausmaß von 6306 m²Die Bewertungsliegenschaften befinden sich im XIV. Grazer Stadtbezirk Eggenberg, im unmittelbaren Nahbereich der Steinbergstraße (Landesstraße Nr. 301 – Hitzendorferstraße), von welcher gewisse Lärmimmissionen resultieren. Die Liegenschaften befinden sich in grundsätzlich guter Verkehrslage und durchschnittlicher Wohnlage. Die unmittelbar benachbarten Grundstücke entlang der Steinbergstraße sind mit Einfamilienwohnhäusern unterschiedlichen Errichtungszeitpunktes bebaut, weiter nördlich schließen ausgedehnte Waldgrundstücke an. Das Grundstück Nr. 15/4 der Liegenschaft EZ 1635 liegt nordwestlich der in diesem Bereich bestehenden Einfamilienwohnhäuser, es hat ein katastrales Ausmaß von 6.306 m² und fällt stärker in südöstliche Richtung ab. Das Grundstück ist bewaldet, wobei ein laubholzdominierter Mischwald vorhanden ist.Das Waldgrundstück Nr. 15/4 der Liegenschaft EZ 1635 ist als Freiland ausgewiesen und liegt darüber hinaus in der Grünzone, weshalb davon ausgegangen wird, dass gemäß regionalem Entwicklungsprogramm eine künftige Baulandausweisung nicht möglich ist.Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Das Vadium beträgt: EUR 73,30 und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.Sie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird. Eine amtswegige gemeinsame Versteigerung der beiden Grundbuchskörper iSd § 146 Abs 1 Z 2 EO findet nicht statt, weil nach den Ausführungen des Sachverständigen die beiden Grundbuchskörper keine wirtschaftliche Einheit darstellen und daher unabhängig von einem allfälligen höheren Erlös bei gemeinsamer Versteigerung die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht vorliegen.An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.Näheres siehe Langgutachten!

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG

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Mehrfamilienhaus

Wohnhaus in 8642 St. Lorenzen im Mürztal

Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Grundstücksgröße: 384 m²
Objektgröße: 361,00 m²
Gegenstand dieser Feilbietung ist der ideelle Hälfteanteil an der Liegenschaft EZ 12, GB 60052 St. Lorenzen im Mürztal. Die Gesamtliegenschaft befindet sich im Zentrum der Marktgemeinde St. Lorenzen i. M., schräg gegenüber dem historischen Zehenthofgebäude. Es besteht ein in mehreren Baustufen errichteter Gebäudekomplex mit einem Gastrobereich im Erdgeschoß und Wohnräumen im Obergeschoß. Der Dachgeschoßbereich besteht nur im Altbautrakt. Hinsichtlich des Bauzustandes, der verschiedenen Nutzungsbereiche und der Raumausgestaltungen wird auf die Angaben im Langgutachten verwiesen. Die nachstehenden Angaben betreffen die Gesamtliegenschaft, der angegebene Verkehrswert betrifft jedoch nur den ideellen Hälfteanteil.
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Ideeller Hälfteanteil laut Langgutachten
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 20.000,00 EUR

Besichtigungszeit: Die verpflichtete Partei und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte eine Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht bis vierzehn Tage vor der Versteigerung der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Versteigerungsort: Bezirksgericht A-8600 Bruck an der Mur, An der Postwiese 8, Erdgeschoß, Saal II

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Mehrfamilienhaus

Mehrfamilienhaus in 8020 Graz

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Grundstücksgröße: 424 m²
Objektgröße: 56,23 m²
Die gegenständliche Dachgeschosswohnung ist über das Stiegenhaus erreichbar. Es ist weder in Form eines selbständigen Wohnungseigentumsobjekts noch in Form von Zubehör ein Abstellplatz für ein Kraftfahrzeug vorhanden. Die Baubewilligung des Gebäudes stammt aus dem Jahre 1984, der Dachgeschossausbau wurde hingegen 1986 bewilligt und ist seit 1989 benutzbar.
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Einbauküche mit Ceranfeld, Backrohr und Gefrier-Kühlkombination
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 400,00 EUR

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West,Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D, EG

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Einfamilienhaus in 8572 Köflach

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 811 m²
Objektgröße: 148,23 m²
Die Liegenschaft ist unter der Orientierungsnummer „Bärnbacherstraße 47“ situiert, umfasst die Grundstücke .111 sowie 180/3 und befindet sich in der Stadtgemeinde Köflach an der Gemeindegrenze zur Stadtgemeinde Bärnbach. Sie liegt rund 4,1km vom Rathausplatz Köflach bzw. etwa 1,0km vom Hauptplatz Bärnbach entfernt. Die Wohnlage kann als durchschnittlich bezeichnet werden, die Verkehrslage kann als gut beschrieben werden. Im Südwesten grenzt die Liegenschaft direkt an den Gailbach – Grundstück 561/2. Die verkehrstechnische Erschließung erfolgt über die L345-Piberstraße, Grundstück 544/2 – öffentliches Gut Die Liegenschaft hat eine unregelmäßige Grundstücksform und befindet sich in einer leichten Hanglage von Norden nach Süden. Die maximale Länge der Grundstücke beträgt rund 36m, die durchschnittliche Breite beläuft sich auf etwa 22m. Auf der Liegenschaft befindet sich ein in Massivbauweise erbautes Gebäude. Dieses ist fast zur Gänze unterkellert und umfasst ein Erdgeschoss sowie ein Dachgeschoss. Des Weiteren ist auf der Liegenschaft ein Wirtschaftsgebäude situiert. Die Zufahrt zur Liegenschaft erfolgt über die öffentliche, asphaltierte L345-Piberstraße – Grundstück 544/2. Am eigenen Grundstück ist eine geschotterte Zufahrt vorhanden. Die Ausfahrt von der Liegenschaft auf die Piberstraße ist sehr unübersichtlich. Aufschließung:Die Liegenschaft verfügt über einen Stromanschluss, sowie über einen Anschluss an das öffentliche Wasser- und Kanalnetz. Weiters ist auf der Liegenschaft ein Brunnen vorhanden. Diesbezüglich ist auch eine Dienstbarkeit für den Nachbarn – Grundstück 180/4, im Grundbuch eingetragen. Ob der Brunnen funktionstüchtig ist, konnte von der Sachverständigen nicht festgestellt werden. Flächenwidmung: Gemäß derzeit gültigem Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Köflach sind die Bewertungsgrundstücke .111 und 180/3 als Freiland mit landwirtschaftlicher Nutzung ausgewiesen. Darüber hinaus liegt die Liegenschaft im Bergbaugebiet und teilweise im Hochwasserabflussgebiet (HA). Aufgrund der vorhandenen Bebauung wurde das Grundstück als Bauland bewertet. Sonstige Feststellungen:Gemäß Mitteilung seitens der Stadtgemeinde Köflach besteht per 23.07.2020 ein Abgabenrückstand in der Höhe von € 1.357,23. Im Wohnhaus sowie im Wirtschaftsgebäude ist diverser Unrat gelagert. Die anfallenden Abtransport- und Entsorgungskosten des Unrates wurden in der Verkehrswertermittlung nicht berücksichtigt. Das Wohnhaus sowie die Außenanlage befinden sich in einem sehr ungepflegten Zustand. Die Sachverständige hat darauf hingewiesen, dass der Abstand des Wohnhauses zum Nachbargrundstück 181 bzw. der Abstand des Wirtschaftsgebäudes zum Grundstück 180/4 sehr gering ist.Beschreibung Wohnhaus „Bärnbacherstraße 47“:Das Erbauungsdatum des ursprünglichen Wohnhauses war ca. im Jahr 1950. Von der zuständigen Baubehörde, der damaligen Gemeinde Piber, wurde im Jahr 1952 die Benützungsbewilligung erteilt. Im Jahr 1960 wurde von der Stadtgemeinde Köflach ein Wohnhauszubau bewilligt und die diesbezügliche Benützungsbewilligung wurde im Jahr 1965 ausgestellt. Die Baubewilligung für einen Zu- und Umbau des Wohnhauses sowie die Errichtung einer Garage wurde im Jahr 2000 genehmigt. Bei diesem Umbau wurde der im Jahr 1950 erbaute Wohnhausteil abgerissen. Die Teilbenützungsbewilligung für das Wohnhaus (Kellergeschoss, Erdgeschoss und teilweise Dachgeschoss) erfolgte im Jahr 2006. Die Garage wurde nicht gebaut. Das in Massivbauweise errichtete, sowie mit einem Satteldach in Ziegelein-deckung ausgestattete Gebäude ist fast zur Gänze unterkellert und umfasst ein Erdgeschoss sowie ein ausgebautes Dachgeschoss. Im Kellergeschoss sind zwei Vorräume, ein Heizraum, drei Kellerräume und ein Probenraum untergebracht. Das Kellergeschoss ist zusätzlich über eine Außenstiege erreichbar. Das Erdgeschoss beinhaltet einen Vorraum, eine Küche, ein Bad, ein WC und Ess-/Wohnzimmer. Südseitig verfügt das Erdgeschoss über eine Terrasse. Im Dachgeschoss sind eine Diele, zwei Zimmer, ein Arbeitsraum, ein Abstellraum und ein Dachraum situiert. Eine Spitzbodentreppe führt vom Zimmer mit 19,40m² in den teilweise ausgebauten Spitzboden. Die Beheizung des Wohnhauses erfolgt durch eine Zentralheizung mittels fester Brennstoffe über Heizkörper. Darüber hinaus gibt es im Erdgeschoss einen Kaminofen. Die Zubehörfläche ist teilweise eingefriedet und besteht zum wesentlichen Teil aus Grünflächen, den Stützmauern, den befestigten Flächen und der geschotterten Zufahrt. Im südlichen Teil der Liegenschaft ist ein ungepflegtes Biotop vorhanden. Östlich des Wohnhauses befindet sich das Wirtschaftsgebäude. Es wurden keine wesentlichen Erhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten am Gebäude durchgeführt. Der von der Sachverständigen bei der Baubehörde ausgehobene Einreichplan des Zu- und Umbaus des Wohnhauses aus dem Jahr 2000 wurde im Zuge der Befundaufnahme stichprobenartig kontrolliert. Es konnten Abweichungen im Innen- und Außenbereich festgestellt werden. In Abänderung zum Einreichplan wurde im Kellergeschoss der Tankraum nicht errichtet. Der Probenraum wurde zum Technikraum umfunktioniert. Im Erdgeschoss gibt es die Zwischenwand zwischen Vorraum und Diele nicht. Weiters wurden die Küche und das Zimmer getauscht. Westseitig wurden Fenster in die Außenwand eingebaut und generell wurden die Fensteröffnungen verändert. Das WC im Dachgeschoss wurde nicht ausgeführt und in den Dachraum integriert. Eine Treppe führt vom Zimmer mit 19,40m² in den Spitzboden. Für das Wohnhaus wurde von der Baubehörde eine Teilbenützungsbewilligung ausgestellt. Es wurden das gesamte Kellergeschoss und das Erdgeschoss und Teilbereiche des Dachgeschosses freigegeben. Das Zimmer mit 19,40m², der Dachraum mit 7,56m² und das WC mit 1,83m² im Dachgeschoss haben keine Benützungsbewilligung. Der teilweise Ausbau des Spitzbodens ist baubehördlich nicht genehmigt. Die Liegenschaft besitzt keine Umkehrmöglichkeit für Personenkraftwagen.Für die weiterführende Berechnung wurden die im Einreichplan aus dem Jahr 2000 angeführten Werte und Flächen herangezogen. Die Grundrissdarstellungen des Wohnhauses sind den Beilagen des Gutachtens zu entnehmen. Zusammenfassende Aufstellung zum Objektbestand Wohnhaus Baujahr: ca. 1950 Zubau: 1960 Zu- und Umbau: 2000 Baujahr fiktiv: 1990 Gesamtnutzungsdauer: 70 Jahre Restnutzungsdauer: 40 Jahre Instandhaltung/Sanierung: deutlich reparatur- und instandsetzungsbedürftig Nettonutzflächen: ca. 64,67m² (KG) | ca. 74,02m² (EG) | ca. 74,21m² (DG) (Laut Einreichplan aus dem Jahr 2000) Gesamtwohnnutzfläche: ca. 148,23m² (EG + DG) Heizung: Zentralheizung mit festen Brennstoffen | Heizkörper Zusätzlich: Kaminofen im Erdgeschoss Baubewilligung Wohnhaus: nicht vorhanden Benützungsbewilligung: GZ: A 38/52 vom 27.01.1952 Baubewilligung Zubau: GZ: 6/1818/60/0/Z. vom 5.7.1960 Benützungsbewilligung: GZ: H 63/1 – 1964 vom 13.1.1965 Baubewilligung Zu- und Umbau: GZ: BA131-94-95 P 36/5–2000 Kr vom 27.7.2000 Teilbenützungsbewilligung: GZ: BA 131-94-95 P 17/1–2006 NN/Kr vom 24.2.2006 Zustandsnote für die Bewertung: Note 3,5 (von 1,0 – 5,0) Beschreibung Wirtschaftsgebäude:Für dieses Objekt wurde von der Baubehörde im Jahr 1971 die Bau- und Benützungsbewilligung erteilt. Das Wirtschaftsgebäude wurde in massiver Bauweise hergestellt, ist mit einem Satteldach in Welleterniteindeckung ausgestattet und besitzt ein Erdgeschoss. Im Erdgeschoss sind ein Stall, ein Kohlelagerraum und ein Holzlagerraum untergebracht. Es wurden keine wesentlichen Erhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten am Gebäude durchgeführt. Von der Sachverständigen wurde der Bestandsplan aus dem Jahr 1971 bei der Baubehörde ausgehoben. Bei der Befundaufnahme wurde der Plan stichprobenartig kontrolliert. Es konnte eine nahezu plankonforme Ausführung festgestellt werden. Für die weiterführende Berechnung wurden die Flächen und Werte des Bestandsplanes aus dem Jahr 1971 zugrunde gelegt. Die Grundrissdarstellung des Wirtschaftsgebäudes ist den Beilagen des Gutachtens zu entnehmen. Zusammenfassende Aufstellung zum Objekt Wirtschaftsgebäude:Baujahr: ca. 1971 Baujahr fiktiv: – Gesamtnutzungsdauer: 60 Jahre Restnutzungsdauer: 11 Jahre Instandhaltung/Sanierung: generalsanierungsbedürftig Nettonutzfläche: ca. 12,28m² (EG) (Laut Bestandsplan aus dem Jahr 1971) Gesamtnutzfläche: ca. 12,28m² (EG) Bau- und Benützungsbewilligung: GZ: H 27/1 – 1971 vom 25.05.1971 Zustandsnote für die Bewertung: Note 4,5 (von 1,0 – 5,0) Ausstattung: Sämtliche Räume des Wohnhauses sind verputzt und gestrichen bzw. fallweise tapeziert. An den Decken und Wänden sind teilweise Holzverkleidungen angebracht. In allen Wohnräumen befinden sich elektrische Installationen und Heizkörper. Die Wohnräume verfügen über Laminat-, Teppich- und PVC-Böden. Der Vorraum im Erdgeschoss, die Küche sowie die Sanitärräume sind verfliest. Die Innentüren sind als einfache Holztüren ausgeführt. Die Fensterkonstruktionen bestehen aus Holz und teils aus Kunststoff und sind vereinzelt mit manuell zu bedienenden Rollos bzw. mit Innenjalousien ausgestattet. Beheizt wird das Wohnhaus durch eine Zentralheizung mit festen Brennstoffen über Heizkörper. Im Ess-/Wohnzimmer im Erdgeschoss gibt es zusätzlich einen Kaminofen. Darüber hinaus wurde im Wohnhaus eine zentrale Staubsaugeranlage installiert. Auf dem Dach des Wohnhauses wurden südseitig Sonnenkollektoren montiert. Die Sanitärausstattung des Badezimmers im Erdgeschoss beinhaltet eine Badewanne und eine Dusche – der Waschtisch fehlt. Das WC ist vom Bad räumlich getrennt. Der Waschmaschinenanschluss ist im Kellergeschoss situiert. Die Ausstattung des Wohnhauses kann als einfach bezeichnet werden. Bau- und Instandhaltungszustand:Der Bau- und Instandhaltungszustand kann im Bereich des gesamten Wohnhauses als deutlich reparatur- und instandsetzungsbedürftig bezeichnet werden. Das Wirtschaftsgebäude kann als generalsanierungsbedürftig beschrieben werden. Mängel/Schäden/fehlende Arbeiten – Anmerkungen: Wohnhaus: Im Kellergeschoss sowie teils im Erdgeschoss konnte augenscheinlich Feuchtigkeit und Schimmelbildung an den Wänden festgestellt werden. Im Bereich des Heizraumes ist die Decke nicht verputzt. Der Zentralheizungskessel ist veraltet. Die Raumhöhe im Kellerraum des Altbestandes ist sehr niedrig. Im Vorraum des Kellergeschosses ist der Fliesenbelag beschädigt. Sämtliche Wand- und Bodenbeläge sind überarbeitungsbedürftig. In der Küche ist keine Kücheneinrichtung vorhanden.Der Waschtisch im Badezimmer fehlt. Die Sockelleisten wurden nicht überall montiert. Die Dachflächenfenster aus Holz sind sanierungsbedürftig. Der Balkon im Dachgeschoss ist nicht fertiggestellt und es gibt keine Absturzsicherung. Die Platten der Terrasse sind uneben und zu erneuern. Wirtschaftsgebäude: Das Gebäude weist starke Feuchtigkeit auf und die Wände sind zum Teil nicht verputzt. Generell befindet sich das Wirtschaftsgebäude in einem sehr desolaten Zustand. Der Instandhaltungsrückstau wurde durch die Zustandsnote im Bereich der Sachwertermittlung berücksichtigt. In der Ertragswertberechnung findet der Instandhaltungsrückstau in den erhöhten Bewirtschaftungskosten seinen Niederschlag. Es erfolgte lediglich eine augenscheinliche Besichtigung der Gebäude und keine weitere bauliche Untersuchung, sodass das Vorliegen von durch den Augenschein nicht erkennbaren Bauschäden nicht ausgeschlossen werden kann. Als Gesamtzustandsnote nach E. Heideck wird für das Wohnhaus die Note 3,5 und für das Wirtschaftsgebäude die Note 4,5 für die Bewertung festgesetzt. Energieausweis: Es liegt kein Energieausweis laut Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) vor bzw. wurde keiner der zeichnenden Sachverständigen übermittelt. Nutzung, Sonstiges: Eigennutzung – das Wohnhaus steht seit ca. zwei Jahren leer. Die Bewertung erfolgte bestandsfrei. Außenanlagen:Bei der gegenständlichen Liegenschaft ist eine einfache bewertungsrelevante Außenanlage vorhanden. Diese besteht maßgeblich aus der Einfriedung, den Stützmauern und den befestigten Flächen.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Besichtigungszeit: Die Festsetzung von Besichtigungsterminen kann bis längstens 14 Tage vor dem Termin bei Gericht beantragt werden.
Versteigerungsort: Saal 55, 2. Stock

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Mehrfamilienhaus

Wohnhaus in 8282 Loipersdorf

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.020 m²
Objektgröße: 128,08 m²
Lage:Das Grundstück 2234 mit den darauf befindlichen Gebäuden liegt im Zentrum von Loipersdorf bei Fürstenfeld, vis-á-vis von der Kirche sowie im Nahbereich der Gemeinde gelegen. Die Aufschließung und Erreichung erfolgt über die westseitig anschließende Loipersdorfer Hauptstraße. Die Lage des Grundstückes ist relativ eben, die Figuration in etwa trapezförmig. Die anschließenden Grundstücke sind bebaut. Infrastruktur:Öffentliche Haltestellen, Gaststätten, Kindergarten Volksschule und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Gebrauch sind in Loipersdorf vorhanden. Die größeren infrastrukturellen Gegebenheiten befinden sich in der Bezirskvorstadt Fürstenfeld.Nutzung:Das Gebäude ist, lt. Angabe, seit ca. 2 Jahren ungenutzt.Gebäudebeschreibung:Appartementgebäude mit Geschäftslokal und Nebenräumen:Ein genaues Erbauungsdatum der straßenseitigen Grundsubstanz ist nicht bekannt. Wie den vorliegenden Unterlagen zu entnehmen erfolgte beim straßenseitigen Teil 1962 eine Aufstockung, 1992 ein Umbau der Wohnungen im Erd- und Obergeschoss sowie der Einbau einer Wohnung im Dachgeschoss und ein Zubau im Erdgeschoss. 2005 erfolgte, lt. Angabe, ein Umbau sowie der hofseitige Zubau. Der straßenseitige Trakt ist dreigeschossig, bestehend aus Erd-, Ober- und Dachgeschoss errichtet mit Teilunterkellerung, der hofseitige Zubau zweigeschossig, bestehend aus Erd- und Obergeschoss.Straßenseitiger Trakt:Im Dachgeschoss befindlich Appartement Nr. 6 mit zwei Zimmer, Küche, Waschraum und Vorraum, Appartement Nr. 5 mit zwei Zimmer, Küche und Waschraum sowie ein Stiegen-haus. Im Obergeschoss vorhanden Appartement Nr. 4 mit Waschraum, Küche, zwei Zimmer und Vorraum, Appartement Nr. 3 mit zwei Zimmer, Zwischenflur, Küche und Waschraum sowie ein Stiegenhaus.Im Erdgeschoss befinden sich Damen-WC, Herren-WC, Lokal und Zugangsbereich. An Räumlichkeiten sind im Keller vorhanden Tankraum, Heizraum und Kellerraum. Hofseitiger Zubau:Im Obergeschoss befinden sich ein Waschraum sowie ein Wohn-/Schlafraum. Im Erdgeschoss vorhanden Büroraum und Garage.Die Aufschließung und Erreichung erfolgt über die westseitig anschließende Loipersdorfer Hauptstraße. Der Zugang zum erdgeschossigen Lokal im straßenseitigen Trakt erfolgt von der westseitig anschließenden Straße. Ansonsten ist der Zugang vom Hof aus über Vorlegstufen gegeben. Die Geschosse untereinander sind durch Stiegen miteinander verbunden.Nebengebäude:Ein genaues Erbauungsdatum ist nicht bekannt. Dieses wurde, lt. Angabe, vor ca. 15 – 20 Jahren errichtet. Lt. Angabe bestehen Betonfundamente. Das Objekt ist eingeschossig in Holzriegelbauweise errichtet. über dem Nebengebäude vorhanden ein Pultdach mit Wellplatteneindeckung. Die Fassadenflächen sind mit Holz verkleidet. Zur Belichtung vorhanden einfache Holzfenster, Zugang über eine Holzglastür. Anschlüsse sind, lt. Angabe, nicht eingeleitet und weist dieses Gebäude einen sehr mäßigen Zustand auf.Gartenhütte:Diese wurde ausschließlich fotografisch dokumentiert, nachdem sie keinen Verkehrswert – Marktwert – darstellt.Außenanlagen: Die Vorplatzfläche straßenseitig besitzt ein Sockelmauerwerk mit Granitabdeckplatten. Der Zugang ist mit Granitplatten belegt. Die Zufahrt sowie die Innenhofflächen sind mit Verbundsteinplatten versehen. Der ostseitige Zaun steht, lt. Angabe, im Eigentum des Nachbarn. Vom Hof der Zugang zu den Objekten über verflieste Stiegen mit Vordächern. Die westseitige massiv hergestellt Einfriedung ist, lt. Angabe, nicht grundstückszugehörig. Die nordseitige Gartenfläche ist begrünt. Zur Ost- und Nordseite eine Maschenzauneinfriedung, an Betonsäulen montiert. Zwischen Innenhoffläche und Garten besteht eine Thujenhecke. Anschlüsse: Diese Liegenschaft kann als zur Gänze aufgeschlossen bezeichnet werden, d. h. Strom-, Wasser-, Kanal- und Telefonanschluss sind in das Gebäude eingeleitet, der Telefonanschluss ist jedoch abgemeldet. Sat-Anlage montiert. Im Innenhof vorhanden ein Brunnen, welcher wasserführend ist und, lt. Angabe, nicht genutzt wird.Baubewilligung: 24.07.1962, Umbau: 06.11.1992, Ölfeuerungsanlage: 08.07.1999, Benützungsbewilligung: 08.07.1999, Um- und Zubau: 15.02.2005Widmung: Bauland Kerngebiet 0,5 – 0,8
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Siehe Gutachten.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 4.460,00 EUR

Besichtigungszeit: 8282 Loipersdorf, Loipersdorfer Hauptstraße 617.11.2020, um 09:00 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Fürstenfeld, 8280 Fürstenfeld, Schilllerstraße 9, VHS 02

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Einfamilienhaus in 8790 Eisenerz

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.608 m²
Objektgröße: 352,00 m²
Jeweils 1/2 Anteile, insgesamt 1/1 Anteil, an der Liegenschaft EZ 285, Grundbuch60105 Münichthal, BG Leoben, mit der Grundstücksnummer 173/9, mit der Adresse8790 Eisenerz, Kriechbaumweg 13Laut Auskunft von Herrn Daniel Stangl, Sohn von Frau Ursula Stangl und HerrnGernot Stangl, Verpflichtete, ist das Bestandsverhältnis wie folgt:Erdgeschoss und Teile des 1. Stock werden von Herrn Gernot Stangl und HerrnDaniel Stangl bewohntTeile des 1. Stock werden präkaristisch von dem Onkel von Herrn Daniel Stanglbewohnt.Die Bewertung erfolgt daher bestandsfrei.EnergieauseisLaut Auskunft von Herrn Daniel Stangl, Sohn von Frau Ursula Stangl und HerrnGernot Stangl, Verpflichtete, ist kein Energieausweis für das Wohnhaus (EZ 285)vorhanden.Betreffend der EZ 285, GB 60105 Münichthal ist ein Rückstand von gesamt €1.153,06 am Gemeindekonto vorhanden.WOHNHAUSECKDATENBezeichnung: Wohnhaus mit 2 NebengebäudenBauartklasse: Bauartklasse 1 (massive Bauweise)Baubehörde: BaubeschreibungBescheid „Baubewilligung“ für die Errichtung einesEinfamilienwohnhauses vom 08.06.1982Bescheid „Benützungsbewilligung“ für die Errichtung einesEinfamilienwohnhauses vom 17.03.1998Dachung: Harte Dachung18Gliederung: Wohnhausx) Kellergeschoss – Teilunterkellerungx) Erdgeschossx) ObergeschossFenster: KunststofffensterHeizung: Laut Auskunft von Herrn Daniel Stangl, Sohn von Frau UrsulaStangl und Herrn Gernot Stangl, Verpflichtete,erfolgt die Beheizung mittels einer Öl – Zentralheizung.Hinzuweisen ist, dass eine Funktionsüberprüfung der Heizungdurch den Sachverständigen nicht durchgeführt wurde.Sonstiges: Einfriedung vorhandenSchwimmbecken im AußenbereichBefestigte HofflächenHinzuweisen ist, dass betreffend der EZ 285, Grundbuch 60105 Münichthal einÜberbau betreffend des Wohnhauses und Carports auf die EZ 318, Grundbuch60105 Münichthal besteht.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: nicht festgestellt

Versteigerungsort: Justizzentrum 8700 Leoben, Dr. Hanns Groß-Straße 7, Saal H/1. Stock

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sonstiges in 8790 Eisenerz

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.195 m²

Jeweils 1/2 Anteile, insgesamt 1/1 Anteil, an der Liegenschaft EZ 318, Grundbuch60105 Münichthal, BG Leoben, mit der Grundstücksnummer 173/15Laut Auskunft von Herrn Daniel Stangl, Sohn von Frau Ursula Stangl und HerrnGernot Stangl, Verpflichtete, wir das Garagengebäude von Herrn und Frau Stanglbenutzt.Die Bewertung erfolgt daher bestandsfrei.Laut Mitteilung der Stadtgemeinde Eisenerz ist betreffend der EZ 318, GB 60105Münichthal kein Rückstand vorhanden.Garage für 2 KFZ – Abstellplätze 2 AbstellräumeHinzuweisen ist, dass betreffend der EZ 285, Grundbuch 60105 Münichthal einÜberbau betreffend des Wohnhauses und Carports auf diebewertungsgegenständliche EZ 318, Grundbuch 60105 Münichthal besteht.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Justizzentrum 8700 Leoben, Dr. Hanns Groß-Straße 7, Saal H/1. Stock

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Einfamilienhaus in 8181 St. Ruprecht an der Raab

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 1.017 m²

Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .27/1 im Ausmaß von 1017 m², davon 506 m² Bauf.(10) und 511 m² Bauf.(20) mit dem Altwohnhaus Rollsdorf 10, 8181 St. Ruprecht an der Raab.Anzumerken ist, dass die Grundstücksfläche laut GIS lediglich 866 m² beträgt und somit um rund 15% geringer wäre als in der Grundstücksdatenbank angegeben. Da eine Vermessung des Grundstückes nicht Gegenstand der Schätzung ist, orientiert sich das der Bewertung zu Grunde zu legende Flächenausmaß an der Grundstücksdatenbank.Im C-Blatt ist vorrangig eine Dienstbarkeit des Gehens, Fahrens und Viehtreibens über das gegenständliche Grundstück zu Gunsten eines weiter nordöstlich gelegenen Nachbargrundstückes sowie zwei weiterer Grundstücke eingetragen und bezieht sich diese Dienstbarkeit auf eine ungefähr grundstücksmittig verlaufende Wegtrasse, wodurch die Benutzbarkeit und (künftige) Bebaubarkeit des gegenständlichen Grundstückes in stärkerem Maß beschränkt wird. Diese Dienstbarkeit wird bei der Bewertung entsprechend berücksichtigt.Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Gemeindegebiet von St. Ruprecht an der Raab, im Ortsteil Rollsdorf, unmittelbar nordöstlich der Ilztalstraße (Landesstraße Nr. 360).Die Wohnlage kann als durchschnittlich beschrieben werden. Das Grundstück Nr. .27/1 weist ein unverbürgtes katastrales Gesamtausmaß von 1.017 m2 auf, es ist verkehrt L-förmig konfiguriert und grenzt im Südwesten unmittelbar an die Landesstraße, von wo in der Grundstücksmitte eine Zufahrt besteht. Dieses Grundstück steigt leicht von der südwestlichen Grundstücksgrenze in Richtung Nordosten an. Das Grundstück Nr. .27/1 ist mit dem Altwohnhaus Rollsdorf 10, bestehend aus Keller, Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss, und mit einem alten Nebengebäude bebaut, nennenswerte Außenanlagen sind auf der Liegenschaft nicht vorhanden.Anzumerken ist, dass die Gebäude unmittelbar an den Grundstücksgrenzen errichtet sind und mit Gebäudeteilen die Grundstücksgrenzen möglicherweise überragen.Die bestehende Aufschließung ist unklar, von der Marktgemeinde wurde mitgeteilt, dass laut Leitungsplan lediglich das Nebengebäude an den Kanal angeschlossen ist, wobei auch darauf hingewiesen wurde, dass die bei der Marktgemeinde aufliegende Plandokumentation möglicherweise unrichtig ist, ein Anschluss an das Wasserleitungsnetz der Wassergenossenschaft Rollsdorf soll laut Information durch diese nicht bestehen; ein Stromanschluss ist vorhanden.Hinsichtlich des Wohnungsrechtes (C-LNR 4a) und des Ausgedingsrechtes (C-LNR 5a), jeweils zu Gunsten Frau Gertrude Taus, geb. 24.04.1942, wird inhaltlich auf den beiliegenden Übergabsvertrag vom 18.04.2002 verwiesen.Das Wohnungsrecht wurde als höchstpersönliches Wohnungsgebrauchsrecht im Erdgeschoss des Hauses Rollsdorf 10 eingeräumt, ausgenommen davon sind das vom Enkelkind genutzte Zimmer und der vom Schwiegersohn genutzte Hobbyraum. Unter Außerachtlassung dieser Flächen sowie der für die Nutzung dieser beiden Räume und das Dachgeschoss notwendigen Vorräume ergibt sich für die wohnrechtsgegenständlichen Flächen ein Ausmaß von ca. 72,00 m2. Die anteiligen Kosten für Strom, Heizung und Müllabfuhr sind dem Vertrag nach von der Wohnungsberechtigten zu tragen, die restlichen Betriebskosten trägt der Liegenschaftseigentümer. Darüber hinaus wurden für den Fall, dass die übergebende Partei aufgrund von Krankheit oder Altersgebrechlichkeit nicht in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, Ausgedingsrechte in der Form eingeräumt, dass hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu übernehmen sind, ebenso eine liebevolle Pflege und Betreuung, die Essenszubereitung, die Besorgung von Medikamenten sowie die Besorgung und Bezahlung eines ortsüblichen und standesgemäßen Begräbnisses, soweit diese Kosten nicht von einer Kasse öffentlichen Rechtes getragen werden bzw. durch eigene Ersparnisse gedeckt sind. Aus den weiteren Vereinbarungen in diesem Übergabsvertrag ergibt sich, dass primär die Pension der Ausgedingsberechtigten abzüglich eines Eigenbedarfes dafür aufzuwenden und nur eine allfällige Differenz vom Liegenschaftseigentümer zu tragen ist. Weiters sind diese Leistungen nur insoweit zu erbringen, als dies im Haushalt möglich ist. Sollte dies nicht (mehr) möglich sein, ist vom Liegenschaftseigentümer ein Ersatzbetrag in Höhe von € 150,00 monatlich zu leisten, welcher nach dem VPI 2000 wertgesichert ist. Geht man davon aus, dass die Wertsicherung mit dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses am 18.04.2002 begonnen hat, dann ergibt sich aktuell ein wertgesicherter Ersatzbetrag von € 205,65 monatlich bzw. von € 2.468,00 jährlich.Ein Pflegebedarf (im Sinne des Bundespflegegeldgesetzes) konnte durch den Sachverständigen nicht erhoben werden.Anzumerken ist, dass die wohnrechtsgegenständlichen Räume zum Bewertungsstichtag aufgrund des schlechten Bau- und Erhaltungszustandes sowie der veralteten Ausstattung zu Wohnzwecken nicht mehr gänzlich brauchbar sind (Näheres dazu siehe unten).Es kann daher davon ausgegangen werden, dass eine Erbringung der Ausgedingsleistungen, insbesondere von Pflegeleistungen, zu Hause nicht mehr möglich ist, sodass anstelle dieser zu Hause zu erbringenden Ausgedingsleistungen der vereinbarte Ersatzbetrag im Fall des Eintrittes der Pflegebedürftigkeit schlagend wird. Beim gegenständlichen Wohnhaus samt Nebengebäude handelt es sich laut Auskunft der Marktgemeinde um einen Altbestand, wofür kein Bauakt vorhanden ist, weshalb anlässlich der Befundaufnahme ein Aufmaß durchgeführt wurde und wird diesbezüglich auf die beiliegenden Grundrisspläne verwiesen.Laut Information anlässlich der Befundaufnahme soll der Dachraum des Hauses erst vor rund 28 Jahren zu Wohnzwecken ausgebaut worden sein, für welche Bauführung somit keine Bau- und Benützungsbewilligung vorliegt! Inwieweit eine solche nachträglich erteilt werden kann, ist seitens des Sachverständigen nicht beurteilbar (= Risiko eines Erstehers!).Das Gebäude weist einen länglich rechtecksförmigen Grundriss auf (Außenabmessungen ca. 19,90 m x 9,04 m) und besteht aus einer geringfügigen Unterkellerung im südwestlichen Gebäudeteil, weiters aus Erdgeschoss und später ausgebautem Dachgeschoss. Das Gebäude ist augenscheinlich massiv als Ziegelbau errichtet, die Fassaden sind als Putzfassaden ausgeführt, den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein Satteldach mit Eterniteindeckung und einem Schopfwalm am Nordostgiebel. Der Zugang erfolgt über einen Eingang an der Südostseite des Gebäudes, die Unterkellerung ist vom Vorraum aus über eine einläufige Stiege erreichbar, wobei sich anlässlich der Befundaufnahme zeigte, dass der Keller ca. 15 cm unter Wasser steht und der Fußboden verschlammt ist, weshalb nur der erste, über den Stiegenlauf erreichbare Raum begangen und aufgemessen werden konnte. Laut Auskunft soll nach Regenfällen immer Wasser im Keller stehen, weshalb dieser seit Langem nicht mehr genutzt wird und auch der Kellerabgang durch eine Garderobe verbaut wurde, welche zum Zweck des Begehens des Kellers erst demontiert werden musste.Hinsichtlich der Raumeinteilung und Nutzung wird auf die beiliegenden Aufmaßskizzen verwiesen, wonach sich für die Räumlichkeiten im Erdgeschoss eine Nutzfläche von gerundet 124,00 m2 ergibt, für die Räume im Dachgeschoss ergibt sich eine Nutzfläche von gerundet 117,00 m2. In Ansehung des Bau- und Erhaltungszustandes des Kellers und des Erdgeschosses ist für diese beiden Geschosse kein Bauwert mehr anzusetzen, für den Dachraumausbau, welcher das Schicksal des Restgebäudes teilt, wird in Ansehung des Zustandes des Erdgeschosses für die Bewertung eine reduzierte restliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zu Grunde gelegt. Nebengebäude: Dieses ist länglich rechtecksförmig und massiv errichtet, als Decken sind Holztramdecken ersichtlich, den oberen Abschluss bildet ein Satteldach mit Tonziegeldeckung. Dieses Gebäude war ursprünglich (verkehrt) L-förmig und ist der nordöstliche Gebäudeteil eingestürzt, weshalb dieser bereits großteils abgetragen wurde, ein kleiner Teil dieses Quertraktes besteht noch. Da dieses Objekt, welches die Außenmaße 20,65 m x 6,20 m aufweist, aufgrund von Baualter und Zustand das Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht hat, weist dieses keinen Bauwert mehr auf. Zur Liegenschaft gehört kein bewertungsrelevantes Zubehör.Bewertung der in C-LNR 4a) und 5a) intabulierten Belastungen:Wohnungsrecht (C-LNR 4a):Der nach Lage, Art und Beschaffenheit ortsübliche Mietzins wird aufgrund des Bau- und Erhaltungszustandes lediglich in Höhe eines Anerkennungszinses von € 1,67 je m2 monatlich angesetzt, woraus unter Zugrundelegung einer Fläche der wohnrechtsgegenständlichen Räume von rund 72,00 m2 ein monatlicher Ansatz von € 120,00 bzw. ein jährlicher Ansatz von € 1.440,00 resultiert.Zum Bewertungsstichtag weist die Wohnungsberechtigte, Frau Gertrude Taus, geb. 24.04.1942, ein Lebensalter von rund 77 Jahren auf. Für eine zum Bewertungsstichtag gerundet 77-jährige Berechtigte ergibt sich bei einem anzusetzenden Liegenschaftszinssatz von 3,0% p.a. anhand der Leibrententabelle nach der Sterbetafel 2010/2012 ein Barwertfaktor von 9,8211, wobei ein Abzug des Reduktionsfaktors aufgrund der zwischenzeitlich angestiegenen Lebenserwartung unterbleibt. Es ergibt sich sohin der folgende Barwert für das eingeräumte Wohnungsrecht:€ 1.440,00 x 9,8211 = € 14.142,00Ausgedinge (C-LNR 5a):Anlässlich der Befundaufnahme wurde darüber informiert, dass die Berechtigte derzeit keinen Pflegebedarf aufweist. Hinsichtlich des Umfanges der eingeräumten Pflege- und Betreuungsleistungen wird auf Punkt 2.2.6. dieses Gutachtens verwiesen, wonach davon ausgegangen wird, dass infolge der Unmöglichkeit der Erbringung von Pflegeleistungen im Erdgeschoss des Hauses Rollsdorf 10 der vereinbarte Ersatzbetrag zum Tragen kommt, welcher jedoch nicht nur die Pflege- und Betreuungsleistungen, sondern auch das Wohnungsgebrauchsrecht, umfasst. Vom monatlichen Betrag von derzeit € 205,65 bzw. von € 2.468,00 jährlich ist also der auf das Wohnrecht entfallende Teilbetrag in Höhe von € 1.440,00 p.a. in Abzug zu bringen, um den auf die Pflege- und Betreuungsleistungen entfallenden Teilbetrag zu erhalten, welcher sich somit mit € 1.028,00 p.a. errechnet.Die folgende Bewertung dieser Ausgedingsleistungen erfolgt im Sinne der in Kranewitter, Liegenschaftsbewertung7, Seite 125ff, dargestellten Methode, wobei darauf hinzuweisen ist, dass gegenständlich für diese Leistungen ein Fixbetrag vereinbart wurde und eine Bewertung derartiger Pflege- und Betreuungsleistungen nur als Näherungswert verstanden werden kann.Wenn die Pflegebedürftigkeit noch nicht eingetreten ist, muss für die Einschätzung auf statistische Werte zurückgegriffen werden, und zwar auf eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Eintrittes derselben, welche gemäß Bewertungsliteratur für eine 77-jährige Frau 18,76% beträgt. Es ist also der Betrag von € 1.028,00 p.a. lediglich im Ausmaß der Pflegefallswahrscheinlichkeit von 18,76% anzusetzen. Derartige Versorgungsleistungen schließen die Geldwertänderung mit ein, sodass diese anhand des Realzinssatzes zu kapitalisieren sind, welcher zum derzeitigen Zeitpunkt mit +/-0,00 angenommen werden kann. Bei einer 77-jährigen Berechtigten und einem anzusetzenden Kapitalisierungszinssatz von 0,00% p.a. ergibt sich anhand der Leibrententabelle nach der Sterbetafel 2010/2012 ein Barwertfaktor von 11,9055 und somit der folgende Barwert der Ausgedingsleistungen zu Gunsten Frau Gertrude Taus:€ 1.028,00 x 0,1876 x 11,9055 = € 2.296,00Die Summe der in C-LNR 4a) und 5a) eingetragenen Rechte (Wohnungsgebrauchsrecht, Ausgedinge) beträgt zum Bewertungsstichtag zusammen € 16.438,00.Bewertung der Liegenschaft unter Berücksichtigung der in C-LNR 4a) und 5a) intabulierten Belastungen:Die Bewertung unter Berücksichtigung dieser beiden Belastungen erfolgt ausgehend vom unbelasteten Verkehrswert unter Abzug des Barwertes der Belastungen, wobei aufgrund der damit verbundenen Unwägbarkeiten ein Marktanpassungsabschlag im wertangemessenen Ausmaß von 10% vorgenommen wird:(€ 49.800,00 – € 16.438,00) x 0,90 = € 30.026,00Der Verkehrswert der Liegenschaft EZ 478 Grundbuch 68235 Lohngraben mit dem Altwohnhaus Rollsdorf 10, 8181 St. Ruprecht an der Raab, und einem alten Nebengebäude beträgt unter Berücksichtigung der in C-LNR 4a und 5a intabulierten Belastungen zum Bewertungsstichtag gerundet € 30.000,-.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Saal II, Erdgeschoss

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Eigentumswohnung in 8990 Bad Aussee

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Grundstücksgröße: 2.727 m²
Objektgröße: 84,71 m²
Bewertungsgegenstand: Gegenstand der Bewertung sind die 93/1616 Anteile an der Liegenschaft EZ 790, bestehend aus den Grundstücken Nr.464/5 und 464/10, verbunden mit dem Wohnungseigentum an W 7 samt Tiefgaragenplatz und der Liegenschaftsadresse: Karl Feldhammer-Weg 101/2/7, 8990 Bad Aussee Bewertungsstichtag: Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 18.6.2020. Lage und Erschließung: Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Ortsteil St. Leonhard, östlich des Stadtzentrums von Bad Aussee. Das Wohnhaus mit der zu bewertenden Wohnung W7 ist Teil eines mit mehreren Mehrfamilienwohnhäusern bebauten Siedlungsgebietes. Die Erschließung erfolgt abzweigend von der öffentlichen Gemeindestraße, nächst der St. Leonhard Kirche über den Karl-Feldhammer-Weg und in der Folge über eine siedlungsinterne Erschließungsstraße. Die Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfs ist im ca. 2 km entfernten Stadtzentrum von Bad Aussee in ausreichendem Maß gegeben. Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung: Die längsgestreckte Parzelle ist leicht nach Süden hin ansteigend und ganzjährig gut besonnt. An drei Seiten grenzen Grundstücke mit ähnlichen Mehrfamilienwohnhäusern an, nur im Norden sind unbebaute landwirtschaftlich genutzte Wiesenflächen vorhanden. Das Grundstück Nr. 464/5 ist mit dem Mehrfamilienwohnhaus mit dazugehöriger Tiefgarage und entsprechenden Außenanlagen bebaut. Flächenwidmung: Die Grundstücke sind im gültigen Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Bad Aussee als „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer zul. Dichte von 0,2 – 0,5 ausgewiesen. Nach Auskunft bei der Baubehörde liegt das gegenständliche Wohnhaus im Bereich der Beschränkungszone für Zweitwohnsitze. Baubehörde: Baubewilligung: ZL: 131-95 21/2-83 vom 20.4.1983 Benützungsbewilligung: ZL: 131-95 23/2-84 vom 3.12.1984 Ein Energieausweis ist nicht vorhanden. Grundbuch: Im Grundbuch sind keine verkehrswertrelevanten Eintragungen vorhanden. Bodenkontaminierung: Die Grundstücke Nr. 464/5 und 464/10 in Straßen (67010) sind derzeit nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet. Gebäude.: Das Mehrfamilienwohnhaus Karl-Feldhammer-Weg Nr. 101 ist ein Doppelwohnhaus mit insgesamt 16 Wohnungen. Das Gebäude ist unterkellert, hat drei voll in Massivbauweise errichtete Wohngeschoße und ein zum Großteil massiv ausgebautes Dachgeschoß. Im Kellergeschoß befinden sich die den Wohnungen zugeordneten Kellerabteile, ein Trockenraum und ein Schutzraum. Die Wohnung Top 7 liegt im Dachgeschoß des Wohnhauseinganges Karl-Feldhammerweg 101/2 und ist nach Süden hin orientiert. Die Wohneinheit besitzt auch einen zugeordneten PKW-Abstellplatz in der angebauten Tiefgarage. Das Gebäude ist an das kommunale Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen, die Stromversorgung erfolgt durch die Energie AG und die Liegenschaft wird durch die Siedlungsgenossenschaft Rottenmann verwaltet. Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt. Bauausführung: Wohnhaus: Tragende Bauteile: Ziegelmauerwerk Zwischenwände: Ziegelmauerwerk Balkone: Stahlbetonplatten mit Holzgeländerung auf Metallgrundkonstruktion und Terrazzobelag Stiegenhaus: Stahlbetontreppenläufe mit Kunststein belegt und Metallgeländerung Dach: Satteldach mit Schleppgaupen, Eindeckung mit Faserzementplatten Fassade: Vollwärmeschutzfassade, Giebelflächen mit Holz verkleidet Wohnungseingangstüre: Doppeltürausbildung Haustechnik: elektrische Raumheizung mit Nachtstromspeicheröfen und mehreren Direktheizgeräten, Bäder und WCs mit mechanischer Entlüftung; Warmwasserbereitung dezentral mittels elektrisch betriebenen Warmwasserboilern in den einzelnen Wohnungen Tiefgarage: Tragende Bauteile: Stahlbeton Decke: begrünte Stahlbetondecke Fußboden: Stahlbetonplatte mit Betonestrichbelag Tor: elektrisch betriebenes Rolltor Bewertungswohnung W 7: Lage: im DG Orientierung: Süd Innentüren: Echtholzzargen mit Metalltürstöcken Fenster Rottenmanner Dreischeibenfensterkonstruktion mit innenliegenden Jalousien Böden: Fliesenböden in den Nassräumen, Holz- und Korkbeläge Wände: verputzt und bemalen, keramische Wandbeläge in den Nassräumen Decken: verputzt und bemalen Sanitärgegenstände: Badewanne, Brauseanlage mit moderner Regenbrause, Bidet, Waschtisch, samt der Bauerrichtungszeit entsprechende Armaturen, Handwaschbecken, Hänge-WC-Anlage Sonstiges: Kachelofen auf Messingfüßen im Wohnzimmer Außenanlage: ortsübliches Gestaltungsgrün mit asphaltierten Zugangswegen zu den einzelnen Stiegenhäusern, einige asphaltierte PKW-Abstellflächen für Besucher Raumaufteilung:Die Wohnung besteht aus: Vorraum, Diele, WC, Abstellraum, Bad, Kinderzimmer, Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer mit Loggia Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt lt. vorhandener Parifizierungsunterlagen: 79,21 m², Loggia: 5,50 m² Zur Wohneinheit gehören noch ein Kellerabteil und eine PKW-Tiefgarage mit 12,50 m² Baumängel/ Bauschäden: • Nutzerspuren bei den Innentüren und der Wandmalerei • Nutzerspuren in den Hauptgehrichtungen der Fußbodenbeläge • Risse und Abplatzungen bei Vollwärmeschutzfassade • Risse im Asphalt bei der Garagenzufahrt Zustand der Wohnung am Befundtag: Die Wohnung war am Befundtag in einem zum Teil abgewohnten Zustand, Wandanstriche und Fußböden weisen einen entsprechenden Instandhaltungsrückstau auf. Durch die z.T. tiefgezogenen Dachschrägen mit überwiegenden Raumhöhen < 1,50 m besteht in einigen Räumen eine eingeschränkte Raumnutzung. Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objektes erfolgte. Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten. In diesem Gutachten werden eventuelle offene Forderungen seitens der Hausgemeinschaft oder der Hausverwaltung gegenüber dem Wohnungsbesitzer nicht berücksichtigt. (Angaben dazu in Beilage) Es handelt sich um eine Eigentumswohnung mit TG Stellplatz im Ortsteil St. Leonhard der Stadtgemeinde Bad Aussee. Die Wohnung befindet sich im Dachgeschoß eines Mehrfamilienwohnhauses und ist nach Süden hin orientiert. Die Ausstattung der Wohneinheit entspricht dem Baualter von ca.35 Jahren und zeigt Gebrauchspuren. Die Beheizung erfolgt elektrisch mit Speicheröfen und Konvektoren, die Warmwasserbereitung dezentral mit Elektrospeichern in den Wohnungen.Es sind Holzfenster mit Dreischeibenverglasungen und überwiegend Parkettböden vorhanden. Nähere Angaben siehe Langgutachten Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör Versteigerungsort: Bezirksgericht Liezen, Saal III E.14

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Einfamilienhaus in 8184 Anger

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 123.839 m²

Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .43/1 im Ausmaß von 885 m², davon 483 m² Bauf.(10) und 401 m² Sonst(50) (Viertelfeistritz 37), Gst Nr .43/3 Bauf.(10) im Ausmaß von 205 m² (Viertelfeistritz 36), Gst Nr 465/1 Wald(10) im Ausmaß von 9319 m², Gst Nr 586/1 Landw(20) im Ausmaß von 934 m², Gst Nr 599 Sonst(30) im Ausmaß von 212 m², Gst Nr 634 Landw(20) im Ausmaß von 6321 m², Gst Nr 640 Wald(10) im Ausmaß von 8333 m², Gst Nr 646 Sonst(10) im Ausmaß von 38 m², Gst Nr 663 Landw(20) im Ausmaß von 7517 m², Gst Nr 665 Wald(10) im Ausmaß von 4189 m², Gst Nr 699 Wald(10) im Ausmaß von 3069 m², Gst Nr 700/1 im Ausmaß von 10832 m², davon Bauf.(10) 17 m², Landw(20) 9198 m² und Sonst(50) 1617 m², Gst Nr 703 Gärten(10) im Ausmaß von 172 m², Gst Nr 728 Wald(10) im Ausmaß von 5956 m², Gst Nr 731 Wald(10) im Ausmaß von 5622 m², Gst 833/2 im Ausmaß von 4862 m², davon Landw(10) 3940 m² und Wald(10) 922 m², Gst Nr 834/3 Landw(10) im Ausmaß von 198 m², Gst Nr 835/1 Wald(10) im Ausmaß von 455 m², Gst Nr 836/1 im Ausmaß von 14517 m², davon Landw(10) 98 m2und Wald(10) 14419 m², Gst Nr 969 Wald(10) im Ausmaß von 5330 m², Gst Nr 1017/3 Landw(20) im Ausmaß von 3483 m², Gst 1018 im Ausmaß von 3176 m², davon Landw(10) 2410 m² und Landw(30) 766 m², Gst Nr 1019 Wald(10) im Ausmaß von 1205 m², Gst Nr 1049 Wald(10) im Ausmaß von 27009 m², unverbürgte Gesamtfläche 123839 m², mit der landwirtschaftlichen Hofstelle Viertelfeistritz 36 und 37, 8184 AngerIn Hinblick auf die Nutzung können die Flächen dieser Liegenschaft wie folgt aufgeteilt werden:Hofstellenfläche im Bauland rund 1.775 m²Anschlussfläche Hofstelle Freiland rund 1.025 m²landwirtschaftlich genutzte Flächen rund 35.211 m²Waldflächen rund 85.828 m²Die Dienstbarkeiten in C-LNR 1a), 2a), 4a) und 5a) werden – sofern eine Wertbeeinflussung gegeben ist – bei der Bewertung berücksichtigt. Die in C-LNR 11a) eingetragene Reallast des Auszuges zu Gunsten Karl Maier, geb. 18.01.1927, bleibt unberücksichtigt, weil dieser laut ZMR-Daten am 14.03.2009 verstorben ist. Die mit den in C-LNR 14a), 15a) und 16a) intabulierten Dienstbarkeiten belasteten Grundstücke werden dreifach bewertet (Wert der betroffenen Grundstücke ohne diese Belastungen, Wert der Grundstücke unter Berücksichtigung dieser Belastungen, Wertminderung durch diese Belastungen). Diese Belastungen betreffen das Recht des herrschenden Grundstückes Nr. 862/2, auf den Grundstücken Nr. 833/2 und 836/1 eine Quellfassung samt Wasserbassin zu errichten, das Recht des Wasserbezuges von den gefassten Quellen auf diesen Grundstücken sowie das Wasserleitungsrecht über die Grundstücke Nr. 833/2, 834/3, 835/1 und 836/1. Die Wertminderung durch die Belastungen dieser Grundstücke resultiert aus einer Einschränkung der Bewirtschaftung der Grünlandflächen in Hinblick auf eine Düngung sowie den allfälligen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, weiters aus der Duldung der Wasserleitung. Ausdrücklich hingewiesen wird aber darauf, dass der Wert dieser Rechte für den aus diesen Dienstbarkeiten Berechtigten wesentlich höher ist, als die Wertminderung durch die Belastungen, weil die bestehenden Wassergewinnungs- und -leitungsanlagen einen Substanzwert aufweisen und der Wasserbezug, der zur Versorgung der Nachbarliegenschaft (Café, Tankstelle, Car-Wash) dient, ebenfalls entsprechend wertvoll ist. Eine Ermittlung des Wertes dieser Rechte für den Berechtigten erfolgt gegenständlich nicht.Die in C-LNR 23a) eingetragene Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens über das Grundstück Nr. 586/1 betrifft offensichtlich das gegenständliche Grundstück nach erfolgter Grundstücksteilung nicht mehr; diese Dienstbarkeit wurde laut Urkunde TZ 2485/2011 auf jenem Teil des Grundstückes Nr. 586/1 eingeräumt, welcher später durch Grundstücksteilung zur Wegparzelle Nr. 586/7 wurde, welche nunmehr im öffentlichen Gut der Marktgemeinde steht. Die in C-LNR 25a) intabulierte Dienstbarkeit des Gehens, Fahrens mit Fahrzeugen aller Art, Reitens und Viehtreibens über das Grundstück Nr. 700/1 betrifft einen schmalen Teil des Grundstückes Nr. 700/1, welcher zwischen der Gemeindestraße (Grundstück Nr. 1070/1) und dem Nachbargrundstück Nr. 700/2 gelegen ist. Diese Teilfläche ist aufgrund der schmalen, spitz zulaufenden Konfiguration praktisch nicht nutzbar und nur mit einem Anerkennungswert zu bewerten. Die darüber eingeräumte Dienstbarkeit führt zu keiner Wertminderung. Bei der Liegenschaft EZ 31 handelt es sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Hofstelle mit der Adresse Viertelfeistritz 36 und 37 (neues Wohnhaus, altes Wohnhaus samt Neben- und Wirtschaftsgebäuden, Hühnerstall) sowie mit Obstflächen, Waldflächen und sonstigen Flächen. Die Liegenschaften EZ 174 und EZ 175 umfassen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen.Die in der Katastralgemeinde Viertelfeistritz gelegenen Grundstücke befinden sich im Gemeindegebiet von Anger, die Hofstelle ist über die Landesstraße B72 und den von dieser im Ortsteil Hart-Puch nach Nordwesten abzweigenden Hart-Gschnaidtweg erreichbar, wo man dann nach rund 700 m zu der zur linken Hand gelegenen Hofstelle gelangt. Die Grundstücke der Liegenschaft EZ 175 liegen im Gemeindegebiet von Thannhausen, unmittelbar an der Grenze zur Katastralgemeinde Viertelfeistritz. Insgesamt befinden sich die Grundstücke in Bezug auf die Hofstelle überwiegend in Streulage. Gemäß Information anlässlich der Befundaufnahme ist die Hofstelle an die erforderlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Wasser, Abwasser, Energieversorgung) angeschlossen.Die Grundstücke Nr. .43/1, .43/3, 703 sowie eine Teilfläche des Grundstückes Nr. 700/1, je der Liegenschaft EZ 31, sind gemäß Abfrage im Geografischen Informationssystem des Landes Steiermark als Bauland der Kategorie „Dorfgebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,6 ausgewiesen. Das Grundstück Nr. 586/1 der EZ 31 ist zum Bewertungsstichtag noch als Freiland ausgewiesen, es befindet sich im unmittelbaren Anschluss an ausgewiesenes Bauland. Gemäß Mitteilung der Marktgemeinde Anger vom 12.05.2020 soll die Umwidmung in Bauland gegen Ende Juni 2020 rechtskräftig werden, weshalb dieses mit dem Baulandpreis bewertet wird.Das Grundstück Nr. 835/1 der Liegenschaft EZ 31 ist Teil einer größeren zusammenhängenden Waldfläche, laut Flächenwidmungsplan ist dieses – so wie das nördlich angrenzende Nachbargebiet – als Industriegebiet 2 mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,5 ausgewiesen. Da infolge der Bewaldung und der Geländesituation dieses rund 455 m2 großen Teilstückes eine höherwertige Nutzung im Zusammenhang mit der Nachbarliegenschaft nicht absehbar ist, wird dieses als Wald bewertet. Sämtliche übrigen Grundstücke liegen im Freiland bzw. sind diese als „Sondernutzung im Freiland“ (Obstgarten) ausgewiesen. Die Hofstelle umfasst die Grundstücke Nr. .43/1, .43/3, 703 und Teilflächen des Grundstückes Nr. 700/1, die Hofstelle weist ein Gesamtausmaß von ca. 2.800 m2 auf, wovon rund 1.775 m2 als Bauland der Kategorie „Dorfgebiet“ ausgewiesen sind. Die Hofstelle wird im Nordosten vom Hart-Gschnaidtweg begrenzt und fällt leicht in Richtung Südwesten ab.Die Bebauung umfasst das neuere Wohnhaus Viertelfeistritz 36, bestehend aus Keller- bzw. Untergeschoss, Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss, und das Nebengebäude Viertelfeistritz 37, welches augenscheinlich in mehreren Bauabschnitten errichtet wurde und im nordöstlichen Teil auch einen (ehemals) zu Wohnzwecken genutzten Trakt umfasst, an der südöstlichen Grundstücksgrenze besteht auch ein kleiner, massiv errichteter Hühnerstall. Die Freiflächen der Hofstelle sind befestigt, teilweise asphaltiert, beim südöstlichen Teil des Nebengebäudes wurde eine Rampe zugebaut. Wohnhaus Viertelfeistritz 36: Gemäß den von der Marktgemeinde übermittelten Unterlagen aus dem Bauakt wurde die Baubewilligung für die Errichtung des Wohnhauses am 30.05.1983 erteilt, die Benützungsbewilligung datiert vom 22.07.1997, wobei die Fertigstellung und der Bezug laut Information bereits im Jahr 1986 erfolgten, sodass das Baualter zum Stichtag rund 34 Jahre beträgt. Anzumerken ist, dass das Dachgeschoss des Gebäudes ebenfalls zu Aufenthaltszwecken (Wohnzwecken) ausgebaut wurde, ein diesbezüglicher Baukonsens jedoch nicht erhoben werden konnte, worin ein entsprechendes Risiko für einen Ersteher gelegen ist!Der bauliche Bestand dieses Gebäudes umfasst Keller- bzw. Untergeschoss, Erdgeschoss und ausgebautes Dachgeschoss, es ist massiv als Ziegelbau mit Putzfassaden errichtet, das Dachgeschoss ist in Holzkonstruktion ausgeführt, den oberen Abschluss bildet ein Schopfwalmdach mit Betonsteindeckung, Regenrinnen und Abfallrohre sind vorhanden, südseitig und westseitig bestehen im Erdgeschoss und im Dachgeschoss Balkone (Holzbrüstung, kein Bodenbelag). Der Zugang von außen in das Untergeschoss erfolgt an der Südwestseite bzw. über eine Aufgangsstiege und gedeckte Terrasse in das Erdgeschoss. Die vertikale Verbindung der Geschosse erfolgt über ein in das Gebäude eingebautes Stiegenhaus durch zweiläufige Massivstiegenanlagen vom Kellergeschoss bis in das Dachgeschoss, wobei das vorhandene Holzgeländer lediglich ein Provisorium ist. Die Räume im Kellergeschoss sind dem Verwendungszweck entsprechend einfacher ausgestattet, die Beheizung erfolgt über eine mit festen Brennstoffen (Holzvergaser) betriebene Warmwasserzentralheizung, die Raumheizung im Erdgeschoss und im Dachgeschoss erfolgt grundsätzlich über Radiatoren, das Warmwasser wird ebenfalls über die Heizanlage bereitet. Die Ausstattung in den Räumen des Erdgeschosses und des Dachgeschosses kann wie folgt beschrieben werden: Die Belichtung der Räume erfolgt über Holzfensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und glasteilenden Sprossen, als Sonnenschutz sind Holzläden vorhanden, die Erschließung der Balkone erfolgt über bauartgleiche Fenstertüren, im Dachgeschoss sind auch Dachflächenfenster vorhanden. Im Kellergeschoss bestehen Stahlblechtüren, die Garage bzw. die Werkstatt sind mit Kipptoren abgeschlossen, der Hauseingang mit einer Holzrahmenfüllungstüre mit Glaslichten und Seitenlichte, im Inneren bestehen ansonsten Holztürblätter, teilweise sind Glaslichten vorhanden, im Dachgeschoss sind die Räume gegenüber dem Stiegenhaus mit einer Nurglastüre abgetrennt und bestehen in diesen Räumen Vollbautüren. Die Böden weisen unterschiedliche Beläge auf (Fliesen, Kunststoff, Klebeparkett, Laminat, Textil), die Wandoberflächen sind grundsätzlich verputzt und gemalt bzw. sind in den erforderlichen Bereichen (Sanitärräume) Wandverfliesungen ausgeführt. Die Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt bzw. mit Paneelen verkleidet oder handelt es sich um Holzdeckenuntersichten. Die Sanitärausstattung umfasst im Erdgeschoss ein WC (Stand-WC, elektrischer Lüfter, Handwaschbecken) sowie ein Badezimmer (Handwaschbecken, Badewanne, Duschkabine), weiters ist im Arbeitszimmer ein Handwaschbecken installiert, der Sanitärraum im Dachgeschoss umfasst Handwaschbecken, Duschkabine (alt), WC mit Hänge-WC und Waschtisch. Seit dem Bezug wurden am Gebäude Investitionen augenscheinlich nur untergeordnet durchgeführt, beim Stiegenhaus bestehen noch Fertigstellungserfordernisse (Geländer, teilweise Oberflächen), im Badezimmer des Dachgeschosses sowie in anderen Räumen stehen diverse kleinere Ergänzungs- bzw. Reparaturarbeiten an, auch der Stiegenaufgang außen samt Terrasse weist noch keinen Bodenbelag auf, ebenso wenig die Balkone. Der Bau- und Erhaltungszustand kann insgesamt als durchschnittlich bezeichnet werden. Anhand der von der Marktgemeinde übermittelten Einreichpläne, ergänzt durch das örtliche Aufmaß, ergeben sich für das Keller- bzw. Untergeschoss und das Dachgeschoss Bruttogrundflächen von jeweils gerundet 198,00 m2, jene des Erdgeschosses beträgt gerundet 184,00 m2, die Nutzflächen im Keller- bzw. Untergeschoss betragen gerundet 161,00 m2, im Erdgeschoss gerundet 141,00 m2 und im Dachgeschoss gerundet 157,00 m2.Das Baualter zum Bewertungsstichtag beträgt rund 34 Jahre, die gewöhnliche Gesamtnutzungsdauer derartiger Gebäude kann gemäß Bewertungsliteratur mit rund 70 Jahren angenommen werden.Nebengebäude: Dieses umfasst im straßenseitigen Trakt ein altes Wohnhaus, bestehend aus Unterkellerung, Erdgeschoss und Dachgeschoss, sowie daran anschließende Nebenräume, es ist teilweise massiv, teilweise in Holz-Blockbauweise errichtet, den oberen Abschluss bildet ein Satteldach mit Tonziegeldeckung und einer Firstrichtung parallel zur Gemeindestraße. Dieser Wohntrakt ist im Einreichplan aus dem Jahr 1943 schon als Bestand eingezeichnet, sodass dieser ein Bestandsalter von zumindest 80 Jahren aufweist. Der bewohnbare Teil ist sehr einfach ausgestattet und wird laut Information seit Längerem nur mehr zur zeitweisen Unterbringung von Erntehelfern genutzt. Im rechten Winkel daran schließt ein insgesamt L-förmiges Gebäude mit einer Rampe am Südostende an, welches massiv errichtet ist und aus Erdgeschoss und Dachraum besteht, den oberen Abschluss bildet ein Satteldach mit Tonziegeldeckung beim Trakt, welcher von Nordost nach Südwest gerichtet ist, bzw. ein flacher geneigtes Satteldach bei dem von Nordwest nach Südost gerichteten Trakt, welches mit Welleternitplatten eingedeckt ist. Ursprünglich war das Wirtschaftsgebäude (Errichtung ab 1943) als Rinder- bzw. Schweinestall mit Futterkammer, Tenne, Wagenhütte und Schafstall genutzt, derzeit wird dieser Gebäudeteil nach baulichen Adaptierungen und auch Erweiterungen für unterschiedliche Zwecke genutzt, wie z.B. Wirtschafts- bzw. Verarbeitungsflächen mit angeschlossenem Kühlraum, Toilette, Lagerraum, Garage bzw. Werkstatt, Pflanzenschutzmittelraum, Kühlraum zur Aufbewahrung von Obstkisten, etc.Die Wirtschaftsräume sind grundsätzlich verfliest und die Kühlräume mit Isolierpaneelen versehen. Westlich des Gebäudes ist eine Düngerlagerstätte ersichtlich, wobei das Lagervolumen nicht bekannt ist. Das Gebäude weist einen durchschnittlichen Erhaltungszustand auf, größere Schäden sind nicht ersichtlich.Gemäß Aufmaß beträgt die Bruttogrundfläche für den Wohnhaustrakt gerundet 100,00 m2, für das Wirtschafts- bzw. Nebengebäude gerundet 362,00 m2 und für die Rampe gerundet 25,00 m2.Dem Wohnhaustrakt kann eine Restnutzungsdauer von rund 10 Jahren bei einer gewöhnlichen Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren unterstellt werden, beim Neben- bzw. Wirtschaftsgebäude wird von einer Restnutzungsdauer von 15 Jahren bei einer Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren ausgegangen. Landwirtschaftliche Nutzflächen: Bei den landwirtschaftlich genutzten Flächen handelt es sich überwiegend um Spezialkultur- bzw. Obstbauflächen. Die Flächen sind wüchsig und ergeben sich mittlere Produktionsbedingungen. Die Bodenklimazahl, welche sich aus der Ertragsmesszahl errechnet, beträgt zwischen 36 und 46 Punkte. Die Bewirtschaftung der Flächen ist mit Standardtraktoren möglich. Sämtliche Obstflächen sind mit Maschendrahtzäunen eingefriedet. Die genaue Lage und Form der Liegenschaften bzw. der Grundstücke können aus der digitalen Katastralmappe entnommen werden. Die Außengrenzen sind durch Grenzmarkierungen bzw. durch Naturgrenzen ersichtlich. Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 700/1 weist inklusive der Vorgewendestreifen eine Fläche von 9.294 m2 auf. Die Zufahrt ist über die Hoffläche gegeben. Die Fläche ist mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Nordost nach Südwest in der Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte im Jahr 2006. Die vorhandene Hagelschutzanlage wurde bereits in den Jahren 1988 bis 1989 errichtet. Durch Wind- und Schneedruck wurden die Obstreihen im nordwestlichen Bereich der Anlage beschädigt.Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 634 weist mit dem Grundstück Nr. 646 und dem so genutzten Teil des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 (2.769 m²) eine Gesamtfläche von 9.118 m² auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 KG 68030 der Marktgemeinde Anger mit dem Namen „Bründlweg“ gegeben. Die Fläche ist mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Südost nach Nordwest quer zur Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte in Doppelreihen im Jahr 1992. Die vorhandene Hagelschutzanlage wurde 1987 errichtet. Auch hier sind durch Wind- und Schneedruck teilweise Beschädigungen der Anlage ersichtlich. Im südwestlichen Randbereich ist in der Anlage ein Hochspannungsgittermast einer 110 kV-Freileitung situiert. Südlich des Hochspannungsmasts ist eine Ausleitung von häuslichem Abwasser ersichtlich, welches laut Auskunftsperson vom Wohnobjekt mit der Adresse Viertelfeistritz 26A stammt. Auf dem Grundstück Nr. 646 ist eine Wasserentnahmestelle für das Grundstück Nr. 644 im Grundbuch eingetragen.Zur genaueren Beurteilung der örtlichen Verhältnisse wird auf die dem Langgutachten angeschlossenen Ausdrucke aus dem Digitalen Atlas Steiermark verwiesen!Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 663 weist eine Gesamtfläche von 7.517 m2 auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist ebenfalls über den „Bründlweg“ gegeben. Die Fläche ist flach bis mäßig geneigt und die Hagelschutzanlage ist von Nordost nach Südwest in der Geländefalllinie ausgerichtet. Derzeit befindet sich keine Obstkultur auf der Fläche, diese wurde laut Information im Jahr 2019 gerodet. Das Grundstück Nr. 599 befindet sich nördlich des öffentlichen Weggrundstückes Nr. 1071 KG 68030 und weist eine schmale, längliche Form auf und ist eine Böschungsfläche, welche als Dauergrünland genutzt wird. Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 1017/3 weist ein Ausmaß von 3.483 m2 auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1072 KG 68030 der Marktgemeinde Anger gegeben. Die Fläche ist nur mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Süd nach Nord ausgerichtet. Die Anlage der Birnensorten „Kaiser Alexander“ und „Xenia“ erfolgte im Jahr 1993. Es ist kein Hagelnetz vorhanden.Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 1018 weist ein Ausmaß von 3.176 m2 auf. Die Zufahrt zu dieser Obstanlage ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1072 KG 68030 der Marktgemeinde Anger gegeben. Die Fläche ist nur mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Süd nach Nord ausgerichtet. Die Anlage der Birnensorte „Xenia“ erfolgte im Jahr 2016. Auch hier ist kein Hagelnetz vorhanden.Das Grundstück Nr. 586/1 weist eine Fläche von 934 m2 auf und befindet sich im Grenzkataster. Die Zufahrt zu diesem Grundstück ist über das öffentliche Grundstück Nr. 586/7 KG 68030 der Marktgemeinde Anger gegeben. Die Fläche ist nur mäßig geneigt und wird derzeit als Mähwiese genutzt, sie wird jedoch in Kürze als Bauland ausgewiesen.Die Grundstücke Nr. 833/2, 834/3 und 836/1 weisen eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 4.236 m2 auf und werden als Mähwiese genutzt. Die Flächen sind über die Landesstraße „B72 Weizer Straße“ und das öffentliche Grundstück Nr. 1106 KG 68030 der Marktgemeinde Anger zugänglich. Die Fläche ist von Ost nach West geneigt. Auf dem Grundstück Nr. 833/2 ist im Flächenwidmungsplan eine Fläche von rund 1.700 m2 als Rutsch- und Meliorationsgebiet vermerkt. Weiters sind im Grundbuch Dienstbarkeiten bezüglich Quellfassung, Quellbasin, Wasserbezugs- und Wasserleitungsrecht für das Grundstück Nr. 862/2 eingetragen.Waldflächen: Grundstück Nr. 1049: Die Waldfläche hat laut Grundbuch ein Ausmaß von 27.009 m2. Die Zufahrt des östlichen Grundstücksbereiches ist über einen Gemeindeweg über das Grundstück Nr. 1081/4 gegeben. Der Zugang zur westlichen Teilfläche ist von westlicher Richtung über den öffentlichen Weg mit der Bezeichnung „Mittereggweg“ und in weiterer Folge laut Auskunftsperson über benachbarte Grundstücke gegeben. Die Waldflächen sind von West nach Ost, nördlich des Raasbaches, situiert. Dieser Bereich ist durch Grenzmarkierungen bzw. nördlich und südlich durch Gräben begrenzt. Der östliche Bereich ist von Nord nach Süd ausgedehnt und flach bis nur mäßig geneigt. Grenzmarkierungen sind jeweils gut ersichtlich. Im nördlichen Bereich sind vor allem Eichen, Fichten, Buchen und Kiefern zu gleichen Teilen vorzufinden. Es sind auch einige Tannen ersichtlich. Es ist eine aufkommende Naturverjüngung erkennbar. Die Bestockung ist durchschnittlich und der Baumbestand weist ein Alter zwischen 40 und 80 Jahren auf. Der östliche Teil besteht aus einem überwiegend mit Tannen, Fichten und Eichen mittleren Alters durchschnittlich bestockten Bereich sowie aus einem rund 6.000 m2 großen Fichtenbestand mit einem Alter von ca. 20 Jahren mit guter Bestockung. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Es ist nur ein geringer Anteil an Bruch- und Schadholz anzutreffen. Grundstücke Nr. 728 und 731: Es handelt sich laut Grundbuch um insgesamt 11.578 m2 an Waldfläche. Die Zufahrt ist über die öffentlichen Grundstücke Nr. 1078/1 und 1080 der Marktgemeinde Anger und laut Auskunftsperson in weiterer Folge über einen gemeinschaftlich genutzten Interessentenweg gegeben. Die bewertungsrelevanten Waldflächen sind von Ost nach West abfallend und grenzen westlich an den Ilzbach an. Das Grundstück Nr. 728 ist durch kleine Gräben durchschnitten und dadurch teils etwas schwieriger zugänglich. Die weiteren Liegenschaftsgrenzen sind durch Grenzmarkierungen gegeben. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Auf dem Grundstück Nr. 728 ist ein schöner, mehrschichtiger Fichtenbestand mit einem Alter von 20 bis 60 Jahren mit mittlerer Bestockung ersichtlich. Es ist ein geringer Anteil an Bruchholz anzutreffen. Auf dem Grundstück Nr. 731 ist ein ca. 25-jähriger Fichtenbestand ersichtlich. Es sind einige Laubhölzer eingesprengt. Es handelt sich um gepflegte Baumbestände mit guter Bestockung.Grundstücke Nr. 665, 699 und 1019: Diese Waldflächen befinden sich angeschlossen an Obstbauflächen und sind nur über diese zugänglich. Diese Flächen sind teils steil abfallend in Gräben und die Bringung ist mittels Traktors und Seilwinde nur erschwert möglich. Es handelt sich um Mischbestände mit Fichten, Buchen, Eichen, Erlen und sonstigen Laubhölzern mittlerer Altersklasse. Es sind teilweise Trockenschäden und Bruchholz ersichtlich. Die Bestockung ist durchschnittlich. Grundstücke Nr. 640 und 465/1: Es handelt sich laut Grundbuch (zusammen mit dem Teilstück von 658 m² des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 KG 68030) um eine zusammenhängende Waldfläche von insgesamt 18.310 m2. Die Zufahrt ist über die zur Liegenschaft gehörenden Obstflächen sowie über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 „Bründlweg“ möglich. Die Erreichbarkeit des nördlichen Bereiches des Grundstückes Nr. 465/1 ist laut Aussagen von östlicher Richtung über den sogenannten „Franziskussteinbruchweg“ gegeben. Die Waldflächen sind von der Querung der 110 kV-Hochspannungsleitung von nördlicher in südliche Richtung mit einer Trassenbreite von 30 m gekennzeichnet. Die neben der Leitungstrasse befindlichen Flächen zeichnen sich teils durch steil abfallende Bereiche in wasserführende Gräben aus. Der Baumbestand besteht überwiegend aus Fichten mittlerer Altersklasse sowie Erlen, Buchen und Eichen. Es ist in Lichtungen eine aufkommende Naturverjüngung mit Tannen, Fichten und Buchen ersichtlich. Die Bestockung ist durchschnittlich. Die Bringung ist mittels Traktors und Seilwinde teils nur erschwert möglich.Grundstücke Nr. 833/2, 835/1 und 836/1: Es handelt sich laut Grundbuch um Waldflächen im Ausmaß von 15.796 m2. Die Zufahrt ist von der Weizer Bundestraße und über ein öffentliches Grundstück gegeben. Die bewertungsrelevante Waldfläche ist von Nord nach Süd ausgerichtet und nach Westen mäßig abfallend. Die Grundstücksgrenzen sind mit Grenzmarkierungen versehen. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Der Baumbestand ist durchschnittlich und überwiegend in der mittleren Altersklasse sowie in einem mäßigen Pflegezustand. Im nördlichen Bereich sind überwiegend Fichten und sonstige Laubhölzer anzutreffen. Im südlichen Bereich wurde eine Fläche von ca. 6.000 m2 im Jahr 2016 mit Fichten aufgeforstet. Grundstück Nr. 969: Größe der Waldfläche laut Grundbuch: 5.330 m2. Die Zufahrt ist laut Auskunftsperson über benachbarte Grundstücke von südlicher Richtung aus gegeben. Die bewertungsrelevante Waldfläche ist von West nach Ost ausgerichtet und nach Norden in einen wasserführenden Graben abfallend. Die südliche Grundstücksgrenze ist mit Grenzmarkierungen versehen. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Der Baumbestand zeigt sich im westlichen Bereich als 10- bis 20-jährige Fichtenkultur und weiter östlich als Mischwald mit Fichten und einigen eingesprengten Laubhölzern. Der östliche Bereich ist nur gering bestockt. (Für die Waldfläche lag zum Zeitpunkt der Befundaufnahme bereits ein Kaufvertrag vor.) Es wurde darüber informiert, dass Bestandsverhältnisse nicht vorliegen, sodass für die Bewertung von einer gänzlichen Bestandsfreiheit ausgegangen wird.Infolge der teilweise fehlenden Unterlagen und Angaben über das Baujahr und den Anschaffungswert wurde der Sachwert aufgrund des Zustandes ermittelt und wird festgehalten, dass die Funktion der Maschinen und Geräte nicht überprüft wurde. Diesbezüglich wird auf die dem Langgutachten beiliegende Bewertung verwiesen, wonach sich für diese Maschinen und Geräte (Traktor Fendt, Mulcher Fa. Dingsleder, Heckstapler, Einachsanhänger, Feldspritze, Hubameise, Kreissäge, Mischmaschine, Düngerstreuer Bezzecchi, acht Stück Anhänger für Obstkistentransport, Stapler Toyota, Stapler Jungheinrich, Obstpresse Stossier und Palettenbox [70 Stück]) ein Zeitwert von € 20.600,- ergibt.Gemäß beiliegendem Rückstandsausweis der Marktgemeinde vom 13.09.2019 ergibt sich ein Rückstand von € 2.222,95 zuzüglich der Rückstände aus der Mahnung vom 29.01.2020 in Höhe von € 196,79 und der Vorschreibung vom 30.01.2020 in Höhe von € 198,16. Der Gesamtrückstand zum Bewertungsstichtag beträgt somit € 2.617,90. Dieser Rückstand enthält auch Grundsteuer und betrifft neben der EZ 31 auch die EZZ 174 und 175, wobei mangels Aufschlüsselung in den Rückstandsausweisen die jeweiligen Anteile nicht näher festgestellt werden können.
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Maschinen und Geräte (siehe Langgutachten)
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 20.600,00 EUR

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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sonstiges in 8184 Anger

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 3.417 m²

Näheres siehe Langgutachten!Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 644 im Ausmaß von 3417 m², davon Landw(20) 2759 m² und Wald(10) 658 m².Die Liegenschaften EZ 174 und EZ 175 umfassen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen.In Hinblick auf die Nutzung kann die Fläche dieser Liegenschaft wie folgt aufgeteilt werden:landwirtschaftlich genutzte Fläche rund 2.759 m²Waldfläche rund 658 m² Die im C-Blatt unter LNR 1a) eingetragene Dienstbarkeit der Duldung einer der Übertragung elektrischer Energie dienenden 110 kV-Hochspannungsleitung wird bei der Bewertung berücksichtigt, darüber hinaus bleiben die eingetragenen Geldlasten unberücksichtigt und erfolgt die Bewertung unter der Voraussetzung der Geldlastenfreiheit, die in C-LNR 5a) eingetragene Reallast des Auszuges zu Gunsten Karl Maier, geb. 18.01.1927, bleibt infolge seines Ablebens im Jahr 2009 unberücksichtigt.Das Grundstück Nr. 644 befindet sich im Gemeindegebiet von Anger und in Bezug auf die Hofstelle der EZ 31 in Streulage. Die Hofstelle auf der EZ 31 ist über die Landesstraße B72 und den von dieser im Ortsteil Hart-Puch nach Nordwesten abzweigenden Hart-Gschnaidtweg erreichbar, wo man dann nach rund 700 m zu der zur linken Hand gelegenen Hofstelle gelangt. Das Grundstück liegt im Freiland bzw. ist als „Sondernutzung im Freiland“ (Obstgarten) ausgewiesen. Die Zufahrt zur Obstanlage (bestehend aus den Grundstücken Nr. 634 (6321 m²) der EZ 31, Nr. 646 (38 m²) der EZ 31 und der landwirtschaftlich genutzten Fläche des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 (2759 m²) ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 KG 68030 der Marktgemeinde Anger mit dem Namen „Bründlweg“ gegeben. Die Fläche ist mäßig geneigt und die Kulturreihen sind von Südost nach Nordwest quer zur Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte in Doppelreihen im Jahr 1992. Die vorhandene Hagelschutzanlage wurde 1987 errichtet. Auch hier sind durch Wind- und Schneedruck teilweise Beschädigungen der Anlage ersichtlich. Im südwestlichen Randbereich ist in der Anlage ein Hochspannungsgittermast einer 110 kV-Freileitung situiert. Südlich des Hochspannungsmasts ist eine Ausleitung von häuslichem Abwasser ersichtlich, welches laut Auskunftsperson vom Wohnobjekt mit der Adresse Viertelfeistritz 26A stammt. Auf dem Grundstück Nr. 646 ist eine Wasserentnahmestelle für das Grundstück Nr. 644 im Grundbuch eingetragen.Zur genaueren Beurteilung der örtlichen Verhältnisse wird auf die dem Langgutachten angeschlossenen Ausdrucke aus dem Digitalen Atlas Steiermark verwiesen!Es handelt sich laut Grundbuch beim Teilstück von 658 m² des Grundstücks Nr. 644 der EZ 174 zusammen mit den Grundstücken Nr. 640 und 465/1 je der EZ 31 KG 68030 um eine zusammenhängende Waldfläche von insgesamt 18.310 m2. Die Zufahrt ist über die zur Liegenschaft gehörenden Obstflächen sowie über das öffentliche Grundstück Nr. 1071 „Bründlweg“ möglich. Die Erreichbarkeit des nördlichen Bereiches des Grundstückes Nr. 465/1 ist laut Aussagen von östlicher Richtung über den sogenannten „Franziskus­steinbruchweg“ gegeben. Die Waldflächen sind von der Querung der 110 kV-Hochspannungsleitung von nördlicher in südliche Richtung mit einer Trassenbreite von 30 m gekennzeichnet. Die neben der Leitungstrasse befindlichen Flächen zeichnen sich teils durch steil abfallende Bereiche in wasserführende Gräben aus. Der Baumbestand besteht überwiegend aus Fichten mittlerer Altersklasse sowie Erlen, Buchen und Eichen. Es ist in Lichtungen eine aufkommende Naturverjüngung mit Tannen, Fichten und Buchen ersichtlich. Die Bestockung ist durchschnittlich. Die Bringung ist mittels Traktors und Seilwinde teils nur erschwert möglich.Zur genaueren Beurteilung der örtlichen Verhältnisse wird auf die dem Langgutachten angeschlossenen Ausdrucke aus dem Digitalen Atlas Steiermark verwiesen!Es wurde darüber informiert, dass Bestandsverhältnisse nicht vorliegen, sodass für die Bewertung von einer gänzlichen Bestandsfreiheit ausgegangen wird.Gemäß beiliegendem Rückstandsausweis der Marktgemeinde vom 13.09.2019 ergibt sich ein Rückstand von € 2.222,95 zuzüglich der Rückstände aus der Mahnung vom 29.01.2020 in Höhe von € 196,79 und der Vorschreibung vom 30.01.2020 in Höhe von € 198,16. Der Gesamtrückstand zum Bewertungsstichtag beträgt somit € 2.617,90. Dieser Rückstand enthält auch Grundsteuer und betrifft neben der EZ 31 auch die EZZ 174 und 175, wobei mangels Aufschlüsselung in den Rückstandsausweisen die jeweiligen Anteile nicht näher festgestellt werden können.Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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sonstiges in 8160 Thannhausen

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Grundstücksgröße: 22.027 m²

Näheres siehe Langgutachten!Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 1042/1 Wald(10) im Ausmaß von 5001 m², Gst Nr 1042/2 Landw(20) im Ausmaß von 7404 m², Gst Nr 1042/3 Wald(10) im Ausmaß von 9622 m², unverbürgte Gesamtfläche 22027 m². Die Liegenschaften EZ 174 und EZ 175 umfassen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen.In Hinblick auf die Nutzung kann die Fläche dieser Liegenschaft wie folgt aufgeteilt werden:landwirtschaftlich genutzte Fläche rund 7.404 m²Waldflächen rund 14.623 m²Im C-Blatt ist vorrangig (C-LNR 1a) eine Dienstbarkeit der 110 kV-Hochspannungsleitung über das Grundstück Nr. 1042/1 eingetragen, welche bei der Bewertung – sofern bewertungsrelevant – entsprechend berücksichtigt wird. Darüber hinaus sind Geldlasten eingetragen und erfolgt die Bewertung unter der Voraussetzung der Geldlastenfreiheit, das in C-LNR 5a) intabulierte Ausgedinge zu Gunsten Karl Maier, geb. 18.01.1927, bleibt infolge seines Ablebens im Jahr 2009 unberücksichtigt.Die Grundstücke der Liegenschaft EZ 175 liegen im Gemeindegebiet von Thannhausen, unmittelbar an der Grenze zur Katastralgemeinde Viertelfeistritz. Insgesamt befinden sich die Grundstücke in Bezug auf die Hofstelle überwiegend in Streulage. Sämtliche Grundstücke liegen im Freiland bzw. sind diese als „Sondernutzung im Freiland“ (Obstgarten) ausgewiesen. Die Obstfläche auf dem Grundstück Nr. 1042/2 weist inklusive der Vorgewendestreifen ein Ausmaß von 7.404 m2 auf. Die Zufahrt ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1076/1 der Gemeinde Thannhausen gegeben. Die Fläche ist geneigt und die Kulturreihen sind von West nach Ost abfallend in der Geländefalllinie ausgerichtet. Die Anlage der vorhandenen Apfelsorte „Golden Delicious“ erfolgte im Jahr 2006 und wurde in Doppelreihen ausgepflanzt. Hier ist ebenfalls eine Hagelschutzanlage vorhanden. Waldflächen: Grundstücke Nr. 1042/1 und 1042/3: Es handelt sich laut Grundbuch um insgesamt 14.623 m2 an Waldfläche. Die Zufahrt ist über das öffentliche Grundstück Nr. 1076/1 der Gemeinde Thannhausen und in weiterer Folge über das benachbarte Grundstück Nr. 1052, beide KG 68247 Peesen, gegeben. Die bewertungsrelevante Waldfläche ist von West nach Ost abfallend. Die westliche Grundstücksgrenze grenzt an eine benachbarte Grünlandfläche, über welche laut Auskunftsperson ebenfalls die Zufahrt gegeben ist. Die weiteren Liegenschaftsgrenzen sind durch Grenzmarkierungen ersichtlich. Eine vollmechanische Holzbringung ist ganzjährig mittels Traktors und Anbauseilwinde möglich. Im östlichen Bereich ist eine rund 40-jährige Fichtenkultur von rund 2.500 m2 ersichtlich. Bei den übrigen Waldflächen handelt es sich um eine ehemalige Windwurffläche, welche im Jänner 2008 massiv geschädigt wurde. Es wurden nach der Schadholzaufarbeitung überwiegend Fichten aufgeforstet. Aufgrund fehlender Pflegeeingriffe ist ein natürlicher Baumbestand mit überwiegend Erlen, Buchen, Birken, Eichen und sonstigen Laubhölzern entstanden. Der Bestockungsgrad ist unterdurchschnittlich und der Wertholzanteil ist gering. Die Fläche ist nicht gepflegt und es handelt sich um einen Pflegerückstand. Bei den Waldflächen handelt es sich für die Fichte im Allgemeinen um den Wuchsbezirk Fichte/Bruck. Die Flächenanteile der einzelnen Baumarten wurden aufgrund der Befundaufnahme und aus dem Luftbild des GIS Steiermark unter Zugrundelegung der Baumhöhe überschlägig geschätzt. Die Oberhöhe wurde mit rund 30 m ermittelt. Die Umtriebszeit ist mit 100 Jahren anzusetzen. Die Wachstumsverhältnisse können aufgrund der Geländeneigung, der Wasserverhältnisse und der Bodenbedingungen überwiegend als gut bezeichnet werden. Aufgrund der vorliegenden Waldböden wird eine 10. Bonität erreicht.Es wurde darüber informiert, dass Bestandsverhältnisse nicht vorliegen, sodass für die Bewertung von einer gänzlichen Bestandsfreiheit ausgegangen wird.Gemäß beiliegendem Rückstandsausweis der Marktgemeinde vom 13.09.2019 ergibt sich ein Rückstand von € 2.222,95 zuzüglich der Rückstände aus der Mahnung vom 29.01.2020 in Höhe von € 196,79 und der Vorschreibung vom 30.01.2020 in Höhe von € 198,16. Der Gesamtrückstand zum Bewertungsstichtag beträgt somit € 2.617,90. Dieser Rückstand enthält auch Grundsteuer und betrifft neben der EZ 31 auch die EZZ 174 und 175, wobei mangels Aufschlüsselung in den Rückstandsausweisen die jeweiligen Anteile nicht näher festgestellt werden können.Bewertungsrelevantes Zubehör ist nicht vorhanden.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Weiz, Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz, Erdgeschoss, Saal II

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Eigentumswohnung in 8051 Graz-Gösting

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum

Objektgröße: 89,11 m²
Grundbuch: 63112 GöstingEinlagezahl: 654 hievon 42/392-Anteile B-LNR 14Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr .54/4 im Ausmaß von 769 m², davon 207 m² Bauf.(10) und 562 m² Gärten (10), hievon 42/392-Anteile B-LNR 14 mit der Wohnung top 14 in 8051 Graz, Josef-Pock-Straße 11.Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im XIII. Grazer Stadtbezirk Gösting in der Josef-Pock-Straße im unmittelbaren Nahbereich der Kreuzung mit der Wiener Straße, von welcher gewisse Lärmimmissionen resultieren. Die Liegenschaft befindet sich in guter Verkehrslage und durchschnittlicher Wohnlage.Die Liegenschaft ist der Lage entsprechend vollständig erschlossen und verfügt über Stromanschluss, Anschluss an die örtliche Wasserversorgung und an das örtliche Kanalnetz, die Müllabfuhr erfolgt über die Stadtgemeinde weiters ist im Wohnhaus ein Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Graz vorhanden und ist die Bewertungswohnung daran angeschlossen. Die Baubewilligung für die Errichtung des Wohnhauses wurde mit Bescheid vom 02.12.1953 bzw. 21.12.1956 erteilt, die Benützungsbewilligung datiert vom 19.09.1958, das Gebäude weist zum Bewertungsstichtag somit ein Baualter von rund 61 Jahren auf.Die bewertungsgegenständliche Wohnung top Nr. 14 liegt im 4. Obergeschoss des Hauses mit der ON 11 und ist mit der Küche und einem Zimmer in Richtung Nordosten bzw. mit den restlichen Räumen in Richtung Südwesten orientiert.Gemäß der seinerzeitigen Nutzwertfestsetzung umfasst die Bewertungswohnung den folgenden räumlichen Bestand: Vorzimmer, 3 Zimmer, Kabinett, Küche, Bad, WC, Abstellraum, Nutzfläche 89,11 m².Weiters verfügt diese Wohnung über einen kleinen Balkon (südwestseitig) und ein Kellerabteil.Der Grundriss wurde insofern abgeändert, als das Badezimmer nunmehr vom Vorzimmer aus über den Abstellraum, welcher in das Bad einbezogen wurde, zugänglich ist und statt des neben dem Abstellraum gelegenen WC ein kleiner Wirtschaftsraum errichtet wurde. Die Wohnung kann im Inneren als normal ausgestattet und instandgehalten bezeichnet werden.Der Bau- und Erhaltungszustand der allgemeinen Teile der Liegenschaft ist augenscheinlich ebenfalls als normal zu bezeichnen.Gemäß Information anlässlich der Befundaufnahme wird die Wohnung von der verpflichteten Partei selbst zu Wohnzwecken genutzt, Mietverhältnisse sollen nicht bestehen, sodass für die Bewertung Bestandsfreiheit unterstellt wird.Aufwandsvorschreibung monatlich laut Hausverwaltung:Instandhaltung Gebäude € 31,09Betriebskosten Wohnung € 130,38Verwaltungsgebühr € 36,09Umsatzsteuer € 16,65Gesamt € 214,21Gemäß Mitteilung der Hausverwaltung weist die Instandhaltungsrücklage derzeit einen Stand von rund € 26.000,00 auf und wird hinsichtlich der anstehenden Sanierungsarbeiten auf das dem Langgutachten beiliegende Protokoll der Eigentümerversamlung vom 15.05.2019 verwiesen.Zur Liegenschaft gehört kein bewertungsrelevantes Zubehör.Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Das Vadium beträgt: EUR 15.200,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.Ohne Anrechnung auf das Meistbot ist zu übernehmen:C-LNR 1 a 245/1920 DIENSTBARKEIT Belassung der beiden, seinerzeit vom Elektrizitäts­werk Gösting verlegten Kabeln, Instandhaltung derselben und bei Vernichtung Ersatz durch neue Kabeln für GB Lend EZ 1011 bzw E-Werk Göstingb 7505/2009 EZ 3187 KG 63108 Andritz weiteres herrschendes GutSie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.Näheres siehe Langgutachten!

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG

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Eigentumswohnung in 8020 Graz

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum

Objektgröße: 80,82 m²
KG 63104 Lend EZ 1476 hievon 70/8492-Anteile B-LNR 136 mit WE an W71Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 1440/1 im Ausmaß von 6268 m², davon 1911 m² Bauf.(10) und 43573 m² Gärten(10), hievon 70/8492-Anteile B-LNR 136 mit WE an W71 im Haus Papiermühlgasse 38, 8020 GrazDie Bewertungsliegenschaft liegt im IV. Grazer Stadtbezirk Lend und ist über die Mariengasse und die Papiermühlgasse erreichbar, die Wohn- und Verkehrslage ist als normal zu bezeichnen. Die Bewertungsliegenschaft ist vielecksförmig und mit den beiden mehrgeschossigen Wohnhäusern Papiermühlgasse 36 und 38 sowie mit einem Parkdeck, bestehend aus Untergeschoss und Obergeschoss, bebaut.Die gegenständliche Wohnung liegt im 12. Obergeschoss des Hauses mit der ON 38, es handelt sich dabei um das südliche der beiden Wohnhäuser, der Zugang in das Wohnhaus erfolgt an der Nordseite, die Erschließung der einzelnen Wohnungen erfolgt über das zentrale Stiegenhaus und über zwei Personenaufzüge.Die Allgemeinflächen umfassen innere Verkehrswege, Feuerwehrauffahrtsflächen, allgemeine Grünflächen sowie einen Spielplatz; zur Abstellung von Kraftfahrzeugen steht den Wohnungseigentümern ein Parkdeck zur Verfügung.Weitergehende Infrastruktureinrichtungen und Möglichkeiten zur Deckung der Erfordernisse des täglichen Bedarfes sind in der Umgebung grundsätzlich in fußläufiger Erreichbarkeit vorhanden.Die Liegenschaft ist der Lage entsprechend voll erschlossen und verfügt über Stromanschluss, Anschluss an die städtische Wasserversorgung und an das städtische Kanalnetz, die Müllabfuhr erfolgt über die Holding Graz.Die Bewertungsliegenschaft ist im Flächenwidmungsplan der Stadt Graz als „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,6 bis 1,2 ausgewiesen, diese Ausweisung entspricht auch jener der benachbarten Liegenschaften, welche überwiegend ebenfalls mit mehrgeschossigen Wohnhausanlagen bebaut sind, lediglich südlich der Mariengasse und westlich der Babenbergerstraße bestehen Ausweisungen als Gewerbegebiet.Die Wohnhausanlage mit der Adresse Papiermühlgasse 36 und 38 wurde aufgrund der Baubewilligung vom 20.12.1968 bzw. 14.05.1970 errichtet, die Wohnungsübergabe erfolgte Ende 1973, die Benützungsbewilligung wurde mit Bescheid vom 25.07.1974 erteilt, der bauliche Bestand des Wohnhauses Papiermühlgasse 38 umfasst 3 Kellergeschosse, Erdgeschoss und 15 Obergeschosse. Die Bauweise und Ausstattung des Objektes entsprechen weitgehend dem im Errichtungszeitpunkt üblichen Standard des sozialen Wohnbaus, wobei Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden (thermische Sanierung im Jahr 2012, Fenstererneuerungen, etc.), das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet, den oberen Abschluss bildet ein Flachdach.Die vertikale Erschließung der einzelnen Stockwerke erfolgt über ein in das Gebäude eingebautes Stiegenhaus durch zweiläufige Stiegenanlagen mit Halbpodesten, weiters sind zwei Personenaufzüge vorhanden.Die bewertungsgegenständliche Wohnung W 71 liegt im 12. Obergeschoss des Hauses Papiermühlgasse 38 und ist nach Nordwesten bzw. Südosten hin ausgerichtet.Gemäß dem der Wohnungseigentumsbegründung zu Grunde liegenden Nutzwertgutachten besteht diese Wohnung aus: Flur, Garderobe, Bad, WC, Küche, Abstellraum, 3 Zimmer mit einer Nutzfläche von 80,82 m², weiters verfügt die Wohnung über eine nach Südsüdost orientierte Loggia (Fliesenbelag, massive Brüstung) und ist dieser ein Kellerabteil zugeordnet. Die Beheizung der Wohnung erfolgt über die Heizanlage des Wohnhauses, zur Raumheizung sind Radiatoren bzw. ein Handtuchtrockner im Bad vorhanden.Die Belichtung der Räume erfolgt über neuere Fensterkonstruktionen mit Isolierverglasung und Rollläden als Sonnenschutz, die Loggia wird über eine bauartgleiche Fenstertüre erschlossen.Die Wohnung wurde innen laut Information im Jahr 2019 generalsaniert und weist einen dementsprechend guten Ausstattungsstandard auf:Bei den Türen handelt es sich grundsätzlich um Vollbautüren mit Umfassungszargen bzw. um eine Nurglastüre beim Bad, es sind Fliesenbeläge und Designböden vorhanden, die Wandoberflächen und Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt bzw. in den Sanitärräumen verfliest.Die Sanitärausstattung umfasst im Bad einen Waschtisch und eine Dusche, das WC ist mit einem Stand-WC ausgestattet, im Esszimmer ist ein Klima-Splitgerät montiert.Aufgrund der Lage im 12. Obergeschoss ist ein schöner Ausblick über das Stadtgebiet von Graz und den Schloßberg gegeben. Der Bau- und Erhaltungszustand der allgemeinen Teile der Liegenschaft entspricht weitgehend dem Baualter der Wohnhausanlage unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit durchgeführten Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten und kann als durchaus gut bis sehr gut bezeichnet werden, ebenso der Zustand im Wohnungsinneren.Die vorhandene Kücheneinrichtung wird nicht als Zubehör im Sinne des ABGB qualifiziert.An solchen sind befestigte Zufahrts- und Zugangsflächen sowie allgemeine Grünflächen vorhanden. Aus dem Wohnungseigentumsvertrag ergibt sich, dass Eigentümer von Wohnungen im Hause Papiermühlgasse 38 ausschließlich das erste Geschoss des Parkdecks nutzen dürfen, nur der nicht überdachte Teil des Parkdecks darf von allen Eigentümern genutzt werden. Laut Information durch die verpflichtete Partei wird die Wohnung eigengenutzt und sollen keinerlei Bestandsverhältnisse bestehen. Aufwandsvorschreibung der Hausverwaltung:Instandhaltung € 85,86Verwaltungskosten € 30,62Heizkosten € 68,67Betriebskosten € 166,17IK-Sonderzahlung III € 76.04Umsatzsteuern € 33,41Gesamt € 460,77Hinsichtlich der bewertungsgegenständlichen Wohnung haftet derzeit ein Sanierungsdarlehen in Höhe von € 8.520,44 aus, welches bis zum 31.12.2026 mit der IK-Sonderzahlung III zurückbezahlt wird.Der Stand der Rücklage für das Wohnhaus Papiermühlgasse 38 beträgt zum 31.12.2019 rund € 56.000,00 und sind derzeit keine umfangreicheren Instandsetzungsmaßnahmen im Gange, geplant bzw. notwendig.Hinsichtlich der Parkplatzregelung wird auf Punkt X. In dem dem Langgutachten beiliegenden Auszug des Kaufvertrages verwiesen.Es ist kein Zubehör vorhanden.Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Das Vadium beträgt: EUR 20.400,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen mit der Abweichung laut Beschluss oben zu Grunde zu legen.Ohne Anrechnung auf das Meistbot ist zu übernehmen:C-LNR 1 a 16347/1970 DIENSTBARKEIT Errichtung und Betrieb einer Umspannstation auf Gst 1440/1 gem Vertrag 1967-10-13 für Gst 646 EZ 256 KG JakominiSie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.Näheres siehe Langgutachten!
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Die vorhandene Kücheneinrichtung wird nicht als Zubehör im Sinne des ABGB qualifiziert.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG

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